Zeit für Musik

Hatte heute einen nachdenklichen und schöpferischen Tag. Wurde des Morgens von Melancholie ergriffen, wie es nur Männern passiert, die von drei verschwörerischen Sklavinnen (Mick Mack Möck) umgeben sind, die zudem mit dem größten Feind (Kasupke) intrigieren. Ging trotz der widrigen Umstände mit besinnlicher Stimmung und ausdruckslosen Gesicht in das Wohnzimmer und ergriff dort die Gitarre, die mir mein Onkel einst hinterlassen hatte. Stellte mich ans Fenster und zupfte versonnen an den Saiten. Zing Zing Zing Zung Zung. Meditierte darüber, womit meine Wenigkeit es verdient hatte um sein Leben bangen zu müssen. Fiel kein Grund ein. Begann ein Klagelied zu komponieren, das, so Gott will, bis an die schmutzigen Ohren Kasupkes dringen sollte.

Der Text:
Wollte stets allen helfen
War ein her vor ra gen der Mann
bis der uhun uhun rühmliche Feld zug begann

Ka sup! keee….dein Name ist Hohn
doch hab Geduld…auch du…jaha..du bekommst deinen Loooohn.

Wollte gerade die zweite Strophe beginnen als Mick Möck und Mack hinter mir standen und dümmlich kicherten. Lächelte die drei vergebend an, sie wussten es nicht besser.

Autor: Tango Paris

Arbeitstitel "Tango Paris": eine gut gefüllte Seelenkommode, Gaukler der Worte und neuer Smutje in der Himmelende-Phrasenküche. Zuständig für Eifersucht und asiatische Sklavinnen in "Herr Kasupke".

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