Gruß an den Körnel

Heimwärts mit dem Rücken voran auf unbefahrenen Schienen, die Lichter die im dahinsickernden Nebel verschwinden; horizontale Firmamente wie Wächterstatuen des Gewesenen, des Ausgebliebenen, des Verschwundenen in der hereinbrechenden Nacht die das Auge weitet, wenn an den Kirchtürmen die letzten Glocken … Weiterlesen

Memento für den Mülleimer

Der Schreibtisch war voller leerer Flaschen, die Rechnung für den letzten Abend schwamm in meinem Kopf, als hätte man einen Abfluss mit Erbrochenem verstopft, um dann anschließend ein Bad darin zu nehmen. Das Interview war prächtig verlaufen, es war auf jeden Fall genug, meinen Kopf fürs erste aus der Schlinge zu ziehen, obwohl es gleichzeitig nur eine Frage der Zeit war, bis die Schweine mir wieder ans Bein rotzen würden. Ständig taucht aus irgend einem verdammten Morast so ein hinterhältiger Viehzüchter auf und versucht die ganze Welt mit seinen schwachsinnigen Ideen zu befruchten. Für einen Moment aber sollte ich Ruhe haben. Flint, das arme Schwein, hatte mir seine ganze beschissene Geschichte erzählt, über seinen Einsatz im Sudan, wie er im Glauben, Arbeit in ein armes Land zu bringen, bitter enttäuscht wurde. Weiterlesen

Still

Still, schwarze Nacht Zauberröhren schließen sich und grelle Lichter schwinden Geschäftig Raunen fliegt dahin auf kühlen Westerwinden Wenn kalte Aschenfeuer schwindend wirre Bilder bringen, Die lachend nun vor tauben Ohren Wahneslieder singen. Still Still, schwarze Nacht Trug und Schein der … Weiterlesen