<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Himmelende &#187; fab</title>
	<atom:link href="http://himmelende.de/author/fab/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://himmelende.de</link>
	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 08:33:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Barbara geht Baden</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/04/26/barbara-geht-baden/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2009/04/26/barbara-geht-baden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 10:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=2144</guid>
		<description><![CDATA[Winter wars, ich holte mir einen Priester im Arztpelz: Ich fühle mich unfrei und manchmal kann ich die Worte nicht halten, die Diarrhö der Sprache, sagt er, wenn es drinnen brennt, Empörung, Sinn fürs Echte und so weiter, auf den &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/04/26/barbara-geht-baden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Winter wars, ich holte mir einen<br />
Priester im Arztpelz: Ich fühle mich<br />
unfrei und manchmal kann ich<br />
die Worte nicht halten, die Diarrhö<br />
der Sprache, sagt er, wenn es drinnen<br />
brennt, Empörung, Sinn fürs Echte<br />
und so weiter, auf den Block notiert er:<br />
Aspirin, Immodium Akut, Gedichte,<br />
lesen Sie türkische Lyriker und<br />
gegen die Unfreiheit gehen Sie<br />
schwimmen, schöne Rückenschwimmerin,<br />
wie dein Verstand die Wellen schneidet,<br />
Vater sagt, die Badehaube sei kein<br />
Kopftuch, und die Hallenbäder nichts<br />
als heidnische Opferbecken, gut,<br />
dass er meistens auf Reisen ist, der Blitz<br />
soll ihn, lesen Sie, nimm deine Pillen<br />
und schwimm, genesen Sie am Licht<br />
der Fenster, für den Notfall gibt es<br />
Hintertüren, Schafe im Schafspelz,<br />
die dich verstecken, oder, wenn man<br />
dich verrät, zu Mistkäfern wundersam<br />
taugen.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=2144&amp;md5=43ee6dbae3a693622a03cfd0143976ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2009/04/26/barbara-geht-baden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2009%2F04%2F26%2Fbarbara-geht-baden%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Barbara+geht+Baden&amp;description=Winter+wars%2C+ich+holte+mir+einen+Priester+im+Arztpelz%3A+Ich+f%C3%BChle+mich+unfrei+und+manchmal+kann+ich+die+Worte+nicht+halten%2C+die+Diarrh%C3%B6+der+Sprache%2C+sagt+er%2C+wenn+es+drinnen...&amp;tags=lyrik%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Gruß an den Körnel</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/04/17/grus-an-den-kornel/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2009/04/17/grus-an-den-kornel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=1796</guid>
		<description><![CDATA[Heimwärts mit dem Rücken voran auf unbefahrenen Schienen, die Lichter die im dahinsickernden Nebel verschwinden; horizontale Firmamente wie Wächterstatuen des Gewesenen, des Ausgebliebenen, des Verschwundenen in der hereinbrechenden Nacht die das Auge weitet, wenn an den Kirchtürmen die letzten Glocken &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/04/17/grus-an-den-kornel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heimwärts mit dem Rücken voran auf unbefahrenen Schienen, die Lichter die im dahinsickernden Nebel verschwinden; horizontale Firmamente wie Wächterstatuen des Gewesenen, des Ausgebliebenen, des Verschwundenen in der hereinbrechenden Nacht die das Auge weitet, wenn an den Kirchtürmen die letzten Glocken des Tages läuten und die elektrisierte Luft langsam weicher wird; die Melodie des Weltraums klappert darin, strotzt stottert die uralte Maschine, Sternenkatarakte die von einem oben hell erleuchteten Himmel fallen; silberne Glut auf dem tiefschwarzen Boden zu meinen Füßen und der Nebel breitet sich aus, über die schwankenden Skelette am Horizont, geschmückt mit bunten Girlanden, in der Ferne wo die Propheten kopfüber an Laternenpfählen hängen und Isabel in Decken eingehüllt auf dem Wasser treibt; den Fluss hinunter auf den weiten Ozean, tick, tick, tick, die Uhr, die Schreibmaschine auf einem sinkenden Schiff, wenn die Masten brechen im Sturm und die Segel heulend davon fliegen; die Tasten stottern im seismischen Takt als die Wellen auf Archipelen einstürzen und ungelesene Blätter die Luft erfüllen: <a href="http://himmelende.de/2007/09/10/hin-und-wieder-zuruck/">Hin und wieder zurück</a> &#8211; wie man den Tag lobt und die Narben auf einer gefalteten Stirn, in diesem Moment erloschen für das Gegenwärtige, erhalten als ein gedachtes Morgen, hinfort getragen in der finsteren Nacht, die Blauplausen stählerner Rösser und der halbmondumringten Luftschlösser über dem weiten Ozean; eine Kristall<a href="http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Druse">druse</a> in welcher der Obrist mitsamt seiner Schreibmaschine verschwand und das geborstene Schiff, das auf meinen Erinnerungen wallt und die Bilder seines <em>Hinfort</em> und sein Auftauchen am rechten Ort, als wir zusammen auf dieser Insel standen und die Kartographen Gift und Galle spuckten und ich erinnere mich an die Zeit selbst, wie sie glitschig durch meine Hände glitt und er – <em>Hinfort</em> – unberührt von ihr auf ihr in ihr, umschlossen von ihren weiten Gestaden von denen er gekommen war davon getragen wurde &#8211; und es bleibt kein Versprechen und keine Zuversicht außer der Gewissheit, dass kurz vor dem Ende er wieder auf seinem Schiff sitzen würde und geteiltes Leid ist zweimal gestorben; im Jubel ein Säulensaal mit tausend Gesichtern, den Obrist mit bleichem Gesicht irgendwo auf einer Schaukel am Rande seiner Gestade, an die niemand treten kann und Isabel in Decken gehüllt auf einem Fluss für die Gerber, zähflüssiger Schlamm zu seinen morschen Füßen, Bänder und Farben der geweihten Feste seiner transzendentalen Blaupausen die Wolkenkuckucksheime seiner Luftschlösser, während diesseits die Mähnen im Siegesritt flattern und die Musik an den Wänden und Säulen unendlich widerhallt; Tanz der Gezeiten auf einem hohen Wellenkamm, die muntere Gischt wie glitzernde Perlen in der Luft unter einem violetten Himmel und keine Kristalldruse in der die blecherne Trommel seiner Gedanken erzählt – schwarze Helix auf weißen Leinen und die Welle reitet aufs Meer hinaus, die tiefschwarze Ebene, Allesvernichter; legt sich flach unter irrende Schiffe, den Fluß entlang – <em>Hinfort</em> – vorbei an Skeletten mit Girlanden geschmückt und Propheten kopfüber an Laternenpfählen, den Nebel entfacht und die Sterne gleißend zu Boden geworfen auf der unbefahrenen Schiene, wo sich unwillkürlich meine Hand zur Stirn hebt – <em>Heimwärts</em>.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1796&amp;md5=3563435a1cc4e77e76722be007f4ac25" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2009/04/17/grus-an-den-kornel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2009%2F04%2F17%2Fgrus-an-den-kornel%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Gru%C3%9F+an+den+K%C3%B6rnel&amp;description=Heimw%C3%A4rts+mit+dem+R%C3%BCcken+voran+auf+unbefahrenen+Schienen%2C+die+Lichter+die+im+dahinsickernden+Nebel+verschwinden%3B+horizontale+Firmamente+wie+W%C3%A4chterstatuen+des+Gewesenen%2C+des+Ausgebliebenen%2C+des+Verschwundenen+in+der+hereinbrechenden+Nacht+die...&amp;tags=blog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Memento für den Mülleimer</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/03/26/memento-fur-den-mulleimer/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2009/03/26/memento-fur-den-mulleimer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 17:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[afrika]]></category>
		<category><![CDATA[bier & wein]]></category>
		<category><![CDATA[endstation]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[privatkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[söldner]]></category>
		<category><![CDATA[wanderschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgeist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=1670</guid>
		<description><![CDATA[Der Schreibtisch war voller leerer Flaschen, die Rechnung für den letzten Abend schwamm in meinem Kopf, als hätte man einen Abfluss mit Erbrochenem verstopft, um dann anschließend ein Bad darin zu nehmen. Das Interview war prächtig verlaufen, es war auf jeden Fall genug, meinen Kopf fürs erste aus der Schlinge zu ziehen, obwohl es gleichzeitig nur eine Frage der Zeit war, bis die Schweine mir wieder ans Bein rotzen würden. Ständig taucht aus irgend einem verdammten Morast so ein hinterhältiger Viehzüchter auf und versucht die ganze Welt mit seinen schwachsinnigen Ideen zu befruchten. Für einen Moment aber sollte ich Ruhe haben. Flint, das arme Schwein, hatte mir seine ganze beschissene Geschichte erzählt, über seinen Einsatz im Sudan, wie er im Glauben, Arbeit in ein armes Land zu bringen, bitter enttäuscht wurde. <a href="http://himmelende.de/2009/03/26/memento-fur-den-mulleimer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://chvnx.com/post/90219192/iraqi-tank-graveyard-in-the-desert-near-al-jahrah"><img src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2008/04/2sti8q0dbljsuflgw9dwgc2eo1_1280jpg.jpeg" alt="Iraq Tanks" title="Iraq Tanks" width="528" height="106" class="aligncenter size-full wp-image-1762" /></a></p>
<p>Der Schreibtisch war voller leerer Flaschen, die Rechnung für den letzten Abend schwamm in meinem Kopf, als hätte man einen Abfluss mit Erbrochenem verstopft, um dann anschließend ein Bad darin zu nehmen. Das Interview war prächtig verlaufen, es war auf jeden Fall genug, meinen Kopf fürs erste aus der Schlinge zu ziehen, obwohl es gleichzeitig nur eine Frage der Zeit war, bis die Schweine mir wieder ans Bein rotzen würden. Ständig taucht aus irgend einem verdammten Morast so ein hinterhältiger Viehzüchter auf und versucht die ganze Welt mit seinen schwachsinnigen Ideen zu befruchten. Für einen Moment aber sollte ich Ruhe haben. Flint, das arme Schwein, hatte mir seine ganze beschissene Geschichte erzählt, über seinen Einsatz im Sudan, wie er im Glauben, Arbeit in ein armes Land zu bringen, bitter enttäuscht wurde.</p>
<p>Da hatte doch ein mittelständisches Unternehmen seine Mitarbeiter zur Feier des neuen Jahrtausends in die Gegend der <a href="http://maps.google.de/maps?ll=12.283333,30.633333&amp;spn=0.1,0.1&amp;t=h&amp;q=12.283333,30.633333">Nuba-Berge</a> geschickt, um dort eine erzverarbeitende Anlage aufzubauen, auch eine Pipeline und einen Bohrer, wenn sie denn schon mal dabei wären. Seine Aufgabe war es, eine Sensorik zu installieren, die verhindern sollte, dass Funken zu einer Gas- oder Staubentzündung führen konnten. Zum Schutz vor Rebellen und Regierungsfeinden hatte man den blutjungen Kerlen auch noch gut sechzig abgedrehte, patronenleckende Säbelrassler an die Seite gestellt. Die hoch bezahlten Söldnertrupps von Erik Prince, des perversesten Mörders, seit Maldoror in kleinen dunklen Ecken von Paris Kindern das Blut aussaugte, sie dann beruhigte, um, sobald sie sich wieder sicher fühlten, von Neuem damit zu beginnen. Mit dem Milliardenerbe seines Vaters hatte der Drecksack ein hochdotiertes Unternehmen aufgebaut, dessen Produkte eine mindestens ebenso verkommene Zielgruppe ansprachen. Hatte der Zerfall der Sowjetunion und das damit scheinbar unnötig gewordene Wettrüsten für manche Leute &#8211; Hehler, Waffenschieber und Menschenhändler, empfindliche Ertragsrückgänge losgetreten, konnte man nun seine eigenen Privatfehden anzetteln, vorausgesetzt natürlich, das Kapital stimmte. Fast fühlt man sich an die gute alte Zeit erinnert, als die Fürsten eines viel zu großen Reiches nicht den angesengten Schwanz eines räudigen Köters um das Wohl einer potentiellen Nation gegeben hätten und sich um ihrer eigenen Interessen wegen gegenseitig die Köpfe spalteten. Da hatte also jemand beschlossen, Rohöl und Erz im Sudan abzubauen, was die korrupte Regierung des Landes nach einer unauffälligen Parteispende, sowie einer Vereinbarung über einen quartalsweisen Obolus dann auch billigte und damit die Rebellen die Rohre nicht gleich wieder trocken legen würden, beinhaltete das Konjunkturpaket gleich noch die bekannten Säbelrassler, die den dämlichen Separatisten dort unten so richtig einheizen sollten. Da hatten sie die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht, denn kaum hatten die Jungens auch nur die ersten Schweißnähte gesetzt, rückte die sudanesische Volksbefreiungsarmee an und schoss die Anlage mit ihren Geschützen zu Asche. Gut eintausendfünfhundert Sudanesen, die auf der Anlage gearbeitet hatten, blieb eine Feuerbestattung, Gott weiß, was ihren Familien blühte. Die Techniker flog man vorher mit Hubschraubern nach Uganda aus. Ihnen blieb ein gebrochenes Herz. Es klingt als wäre es nichts.</p>
<p>Was war dort unten passiert? Zerrten Hass und Gier mit ihren abscheulichen Fittichen an der wunderbaren Welt, die von ihrem Schöpfer nur zum Besten eingerichtet wurde? Zweifellos. Aber ebenso zweifellos hatte man bereits 1947 ein islamisch-arabisches Volk, das im Norden des Landes lebte, mit einem christlich-<a href="http://services.langenscheidt.de/cgi-bin/fremdwb/searchfw.pl?match=exact&amp;lang=fwde&amp;connect=or&amp;instr=Animismus">animistischem</a> und schwarzafrikanischem Volk zwangsvereinigt, das den Süden besiedelte und anschließend den Süden unter die Regierungsgewalt des Nordens gestellt. Die Kolonialmacht Großbritannien hatte auf diese Weise versucht, Zugang zu den Rohstoffen des Landes zu behalten, die sich fast ausschließlich im Süden befanden. Länder mit einer solchen Entstehungsgeschichte sind häufiger, als man vielleicht auf den ersten Blick glaubt und sie zeichnen sich durch ihre bis zum Bersten anwachsende Instabilität aus. Ein ähnliches Beispiel mit vertauschten Rollen stellt das einstige Palästina dar. Da hat man die Separatisten erst einfliegen müssen und diese Bastler und Säbelrassler, jene bemittleidenswerten Kreaturen, die auch noch geglaubt hatten, sie wären auf den Spuren Gottes unterwegs, unterdrücken bis heute erfolgreich die legitimierte Regierung des Landes und die armen Hunde, die dort früher ein Zuhause gehabt hatten. Wer würde wohl den Feuerlöscher holen, wenn das heilige Land in Flammen aufginge? Glauben die Kinder Gottes wirklich, der alte Sack, der ansonsten von Moos und Flechten bewachsen auf seinem wackligen Sessel sitzt und die Zeit verflucht, würde plötzlich angelaufen kommen und einen gigantischen Katheder voll mit blutiger Pisse durch einen Zerstäuber drücken? Wäre das die zweite Sintflut? War sie es damals schon?</p>
<p>Flints Bilanz war im Gegensatz dazu eine lauwarme Brühe, die nach dem Kochen von Würstchen im Topf zurück bleibt. Blutjung, mit Anfang zwanzig, war er schon verheiratet gewesen. Das änderte sich bald darauf. Die anderen Dinge mag man aus dem schleimigen Maul eines esoterischen Psychiaters reißen oder auch nicht, es ändert nichts daran, dass sein Arsch den Überresten einer schrumpligen Avocado gleicht, welche man in der verschütteten Behausung einer Großmutter fand, die irgendwann im Zuge der Völkerwanderung das Land verlassen hat. Er sollte vielleicht Schauspieler werden, das war zumindest, was ich ihm geraten habe. Er ist jetzt dreißig und langsam kann sowieso nichts mehr aus ihm werden, das auf weniger als drei Beinen geht. Dementsprechend hatte ich den Tisch mit literweise Bier und Schnaps voll gepackt, damit er die Erinnerungen, die im Zuge des Gesprächs wie Seifenblasen aus einer unzerstörbaren Maschine, die bei jedem Gedanken in unserem Genick vor sich hin blubbert, aufpoppen würden, gebührend ertränken konnte und da der verdammte Apparat derart lärmte, tat ich ebenfalls, was ohnehin getan werden musste.</p>
<p>Mit den Aufnahmen war ich weitgehend zufrieden. Ein etwas seltsamer Teil der Arbeit beim Schneiden eines Interviews besteht darin, dass man die Gesprächspausen und allzu bekannten Lückenfüller entfernt. Wenn man diese Lückenfüller aneinander reiht, klingt es als kotze sich die Welt die Seele aus dem Leib. Ob man wohl von der Art und Weise, wie die Leute ihre Ratlosigkeit kund tun auf die Persönlichkeit schließen kann? Gut möglich, dass keine dieser Äußerungen der anderen gleicht, aber wenn man sie aneinander hängt, hat man auf jeden Fall einen dampfenden Haufen Erbrochenes. Das ist die implizite Eigenschaft von Lückenfüllern, dem hilflosen Versuch, über die Tatsache hinweg zu täuschen, das es nichts, aber auch wirklich gar nichts zu sagen gibt. Flints Geschichte ist ein tragischer Einzelfall. Er ist aber dennoch eine Seite des Januskopfes, die abscheuliche Fratze. Ignorante Eltern versuchen gleich den ganzen Kopf aus dem Blickfeld ihrer ritalingesteuerten, fernsehsüchtigen, aggressiven Drecksgören zu tilgen, wenn sie ihnen Süßigkeiten verbieten und ihnen Gleichnisse erzählen, die Toleranz vermitteln sollen. Früher nannte man es bieder, wenn die fette Fleischware das einzige am Tisch war, das über den Tellerrand hinaus schaute. Heute nennt man es tolerant. Kanalisiert wird diese Ignoranz mit einer überschäumenden Neigung zur Mystifizierung. Dementsprechend hat Flint es mit einer ganzen Batterie von professionellen Spinnern zu tun, die sich mit Dingen, wie Erlebnisbewältigung beschäftigen. Solche Leute erzählen einem etwas von Yin und Yang und huldigen damit irgendeinem spirituellen Wesen. Wenn es gut läuft, braucht er hinterher keine Erlebnisbewältigung dafür. Flint zählt zu den ganz wenigen Menschen, die ein Stück vom Leben mitbekommen haben, so unerfreulich das auch für ihn sein mag, es macht ihn zu dem, was er ist und wenn es noch so abartig aussieht. Andere Leute springen an Gummiseilen von Brücken, zerkleinern Ecstasypillen, lösen sie in Wasser auf und jagen sich das Ganze in die Venen. Sonst ginge das Beste noch verloren. Und wieder andere tragen nur Klamotten aus Flachs und reiner Baumwolle, flechten sich Zöpfe und kaufen ausschließlich Bio-Erzeugnisse. So suchen sie ihr Stück wahres Leben und glauben stets, es müsse etwas Erfreuliches sein. Ich für meinen Teil räumte einfach die leeren Flaschen vom Tisch, ein Memento für den Mülleimer. Gut möglich, dass mein Freund Zeiss recht hatte, als er nüchtern feststellte: „Dieser ganze Landstrich und seine Verbündeten sind das Letzte“ und mit diesen Worten eine der angesehensten Tageszeitungen des Landes verließ, um kaum drei Wochen später bei einer anderen wieder anzufangen. Er konnte es einfach nicht lassen. Diese Insel treibt nun losgelöst auf dem Meer und so wie sie, trieben auch wir an diesem Abend hinaus und tranken, trichterweise die Ozeane der schwimmenden Welt, bis wir irgendwann wieder festen Boden unter den Füßen haben würden.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1670&amp;md5=b980160df991657797ad546992ce2b9c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2009/03/26/memento-fur-den-mulleimer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2009%2F03%2F26%2Fmemento-fur-den-mulleimer%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Memento+f%C3%BCr+den+M%C3%BClleimer&amp;description=Der+Schreibtisch+war+voller+leerer+Flaschen%2C+die+Rechnung+f%C3%BCr+den+letzten+Abend+schwamm+in+meinem+Kopf%2C+als+h%C3%A4tte+man+einen+Abfluss+mit+Erbrochenem+verstopft%2C+um+dann+anschlie%C3%9Fend+ein+Bad+darin...&amp;tags=afrika%2Cbier+%26amp%3B+wein%2Cendstation%2Cgeschichte%2Cisrael%2Cjournalismus%2Cprivatkrieg%2Cs%C3%B6ldner%2Cwanderschaft%2Czeitgeist%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Schöne Grüße vom Phantom</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/02/05/schone-gruse-vom-phantom/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2009/02/05/schone-gruse-vom-phantom/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 16:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=1449</guid>
		<description><![CDATA[Glitzer funkel Seifenblase, aus welchem Schaum warst du geboren. Hast dieser Tage schön geglänzt, dann warst auch du verloren. Deiner Kinder, Schwestern, Brüder, sang ich schon die schönsten Lieder, warn recht kurz meist nur zuweil, wie du &#8211; Oh Seifenblase &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/02/05/schone-gruse-vom-phantom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glitzer funkel Seifenblase, aus welchem Schaum warst du geboren. Hast dieser Tage schön geglänzt, dann warst auch du verloren. Deiner Kinder, Schwestern, Brüder, sang ich schon die schönsten Lieder, warn recht kurz meist nur zuweil, wie du &#8211; Oh Seifenblase &#8211; mein.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1449&amp;md5=18543aa8648d5ef56148af0dfaea72a8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2009/02/05/schone-gruse-vom-phantom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2009%2F02%2F05%2Fschone-gruse-vom-phantom%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Sch%C3%B6ne+Gr%C3%BC%C3%9Fe+vom+Phantom&amp;description=Glitzer+funkel+Seifenblase%2C+aus+welchem+Schaum+warst+du+geboren.+Hast+dieser+Tage+sch%C3%B6n+gegl%C3%A4nzt%2C+dann+warst+auch+du+verloren.+Deiner+Kinder%2C+Schwestern%2C+Br%C3%BCder%2C+sang+ich+schon+die+sch%C3%B6nsten+Lieder%2C+warn...&amp;tags=lyrik%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Manege der Realität oder wie kluge Menschen all dies nennen</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/12/13/manege-der-realitat-oder-wie-kluge-menschen-all-dies-nennen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2008/12/13/manege-der-realitat-oder-wie-kluge-menschen-all-dies-nennen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[realität]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>
		<category><![CDATA[utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=1055</guid>
		<description><![CDATA[Abend, eins, einuhr. Zurück in der stillen Schwebe, die man Zuhause nennt. In meinem Fall eine Burg, wie Burroughs sie gebaut hatte, um den wahnwitzigen Abschaum und das Gekreisch auf den Straßen abzuschirmen. Wir stecken tief drin. Den Vorhang auf &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/12/13/manege-der-realitat-oder-wie-kluge-menschen-all-dies-nennen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abend, eins, einuhr. Zurück in der stillen Schwebe, die man Zuhause nennt. In meinem Fall eine Burg, wie Burroughs sie gebaut hatte, um den wahnwitzigen Abschaum und das Gekreisch auf den Straßen abzuschirmen. Wir stecken tief drin.</p>
<p>Den Vorhang auf und die Manege brennt, ein Flammenkorps stolziert über den Treibsand, bettelt, betet dem Publikum zu: Lasst uns sein, da wir brennen; jeden Moment den eine Tür sich öffnet und den Weg frei gibt für die strömenden Teufel. Eigentlich sollte es ein Film werden, Horizontale Variabilität. Da ist sie vorhanden in der Manege der Realität oder wie kluge Menschen all dies nennen. Alles Scheinbare ist erlaubt auf der sandigen Bühne im Rondell unterhalb des erwartenden, wartenden, watenden, wetternden, wahrhaften, wahllosen Podiums: Tatatataaaaah, Bitz, butz, blinkblink. Zirkus für Kinder. Regenbunt unter dem Dach fällt herunter. Sie jauchzen alle. Plärr! Wieder einer weniger. Kläng-Kläng. Beckenknochen gebrochen. Darunter sowieso nichts Wertvolles.</p>
<p>Ich kannte mal ein Mädchen<br />
Ihr Name der war Gretchen<br />
Fuhr hinauf<br />
Und fuhr hinab<br />
Den Berg auf einem Rädchen</p>
<p>Hab’ alles ich denn vergessen, bedröppelter Droschkenbauer, ich? Sind die Ringe über den Luftschlössern plump zu Grunde gefallen? Scheinbar, nicht scheinbar, unscheinbar. Die Schienen erscheinen in glänzendem Licht. Nicht so hastig, das brauchen wir nicht. Wo eine Bahn ist, wartet doch nur der Weg schief zu werden und dann sprühen die Funken, bitz, butz, blinkblink. Wieder einer weniger. Jämmerlich.</p>
<p>Verstanden sei alles was ist. Für diesen kurzen Moment des Verstehens bis die Himmelsachse rotiert und gedachte Formen an die Stelle des Unendlichen treten. Bretterverschläge binär entstellter Fraktale. Wahr ist was war. Gewesen sind wir denn einst vor der Wahrheit. Hurtig angefasst. Okkams Messer im Geiste, sieht die Welt so einfach aus und jede Linie führt an einen anderen Ort, es sei denn, sie liegen übereinander. Horizontale Variabilität. Preisgekrönte Mastkälber spucken Äpfel und Birnen aus schwindelnden Höhen. Hereinspaziert, hereinspaziert. Wieder einer weniger. Wer eigentlich legte das Konzept der Kurzgedankendiplomatie fest? Weil du sprichst „ist es nicht der Fall, dass du nicht sprichst“ ist es nicht der Fall, dass du nicht sprichst (Sie applaudieren). Schneller für Langsame.</p>
<p>Jetzt mal langsam. Eine Schiene ist ein ungerader Weg, wenn man sich dreht und dreht man die Schiene muss man sehr schnell sein. Permutationsmenge der Winkelgeschwindigkeiten mal Ix, Scheren sich ohnehin einen Dreck um die Zeit. Definition der Deklination der unbestimmten Ausdehnung der punktuellen Räumlichkeit des Einflussbereichs aller Rhesusaffen (Sie applaudieren). Fliegende Fellinis fallen furchtbar tief. Wieder einer weniger. Stecken ziemlich tief drin, die Eierköpfe. Öffne noch einmal den Vorhang. Einmal noch. Jederzeit könnte ich…</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1055&amp;md5=32f6fac64421a9aca88c46c0a5702db3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2008/12/13/manege-der-realitat-oder-wie-kluge-menschen-all-dies-nennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2008%2F12%2F13%2Fmanege-der-realitat-oder-wie-kluge-menschen-all-dies-nennen%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Manege+der+Realit%C3%A4t+oder+wie+kluge+Menschen+all+dies+nennen&amp;description=Abend%2C+eins%2C+einuhr.+Zur%C3%BCck+in+der+stillen+Schwebe%2C+die+man+Zuhause+nennt.+In+meinem+Fall+eine+Burg%2C+wie+Burroughs+sie+gebaut+hatte%2C+um+den+wahnwitzigen+Abschaum+und+das+Gekreisch+auf...&amp;tags=realit%C3%A4t%2Cseele%2Cutopie%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Erschütter mich</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/05/12/erschutter-mich/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2008/05/12/erschutter-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 10:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/2007/10/18/erschutter-mich/</guid>
		<description><![CDATA[An meine geliebte Anja Ist der Himmel dunkel Oder halte ich meine Augen geschlossen, weil ich hoffe, dass ich dann nichts sehe Ist es die Welt, die schreit Oder schreie ich weil ich hoffe, dass ich dann nichts hören kann &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/05/12/erschutter-mich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>An meine geliebte Anja</em></p>
<p>Ist der Himmel dunkel<br />
Oder halte ich meine Augen geschlossen, weil ich hoffe, dass ich dann nichts sehe<br />
Ist es die Welt, die schreit<br />
Oder schreie ich weil ich hoffe, dass ich dann nichts hören kann<br />
Ist es die Hölle, die unter mir bebt<br />
Oder tanze ich auf den Steinen, weil ich hoffe, dass ich dann nicht festsitze</p>
<p>Gestern war es auch schon dunkel<br />
Aber an meiner Wand hängen schon lange keine Bilder mehr<br />
Gestern war es auch schon so unerträglich laut<br />
Aber ich erinnere mich schon lange nicht mehr an die Melodie, die ich immer gesummt habe<br />
Gestern hat auch schon die Erde gebebt<br />
Aber ich geh schon lange nicht mehr aufrecht</p>
<p>Die Stimmen, die sonst so laut waren, schweigen<br />
Anima erschütter mich!<br />
Wenn ich auf meiner Pritsche lieg<br />
Dann träum ich von den Wölfen<br />
Und wenn ich meine Anja lieb<br />
Trink ich aus leeren Kelchen<br />
Schau ich zuguterletzt in meinen trunknen Schädel<br />
Dann grausts mir, denn ich wedel<br />
Mit dem Arsch<br />
Bringts mir nur was</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=159&amp;md5=59de9fa0e3a69480895ad050eb37adc4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2008/05/12/erschutter-mich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2008%2F05%2F12%2Ferschutter-mich%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Ersch%C3%BCtter+mich&amp;description=An+meine+geliebte+Anja+Ist+der+Himmel+dunkel+Oder+halte+ich+meine+Augen+geschlossen%2C+weil+ich+hoffe%2C+dass+ich+dann+nichts+sehe+Ist+es+die+Welt%2C+die+schreit+Oder+schreie...&amp;tags=lyrik%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Still</title>
		<link>http://himmelende.de/2007/09/12/still/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2007/09/12/still/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 10:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=161</guid>
		<description><![CDATA[Still, schwarze Nacht Zauberröhren schließen sich und grelle Lichter schwinden Geschäftig Raunen fliegt dahin auf kühlen Westerwinden Wenn kalte Aschenfeuer schwindend wirre Bilder bringen, Die lachend nun vor tauben Ohren Wahneslieder singen. Still Still, schwarze Nacht Trug und Schein der &#8230; <a href="http://himmelende.de/2007/09/12/still/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Still, schwarze Nacht<br />
Zauberröhren schließen sich und grelle Lichter schwinden<br />
Geschäftig Raunen fliegt dahin auf kühlen Westerwinden<br />
Wenn kalte Aschenfeuer schwindend wirre Bilder bringen,<br />
Die lachend nun vor tauben Ohren Wahneslieder singen.</p>
<p>Still<br />
Still, schwarze Nacht<br />
Trug und Schein der Rizinus gleich, in schmale Ritzen fließt<br />
Wenn gnadenvoll das kosmisch’ Uhrwerk seine Tore schließt<br />
Letzter eilig Schritte Klang hallt dumpf durch Silberregen<br />
Wenn zitternd sich verbrannte Seelen auf Schlachtenboden legen.</p>
<p>Still<br />
Leises Weltenrauschen<br />
Glimmen von Gestirnen<br />
Sanfte Wolken lauschen<br />
Unter Himmelsschirmen</p>
<p>In zirpendem Laternenlicht schemenhaft Figuren tanzen<br />
Kaleidoskope brechen starren Raum über Traumesschanzen<br />
Kling-Klang geht der Figuren Gesang<br />
Strömt wie Freudentränen die Häuserschlucht entlang<br />
Wach auf, schwarze Nacht, Phantasienflügel<br />
Sausen schon wie Teilchenwinde<br />
Durch Wasser, Fels und Elfenhügel<br />
Den schwarzen Vorhang auf! Und der Nacht Gesinde<br />
Spiegelt sich im Sphärenlauf<br />
Zu Pandorras Puppenspiel<br />
Über goldnem Bogen<br />
Knallbunter Donnerstürme Kiel<br />
Streift durch Weltallwogen</p>
<p>Still<br />
Still, schwarze Nacht<br />
Orange Morgendämmerung im Geheule von Sirenen<br />
Schon tausend graue Mäntel gehen<br />
Um faules Fleisch geschlungen<br />
Von pochendem Getöse wird die Stille nun durchdrungen</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=161&amp;md5=cddbd3031f6f6e9708e2eb9c1a467f65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2007/09/12/still/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2007%2F09%2F12%2Fstill%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Still&amp;description=Still%2C+schwarze+Nacht+Zauberr%C3%B6hren+schlie%C3%9Fen+sich+und+grelle+Lichter+schwinden+Gesch%C3%A4ftig+Raunen+fliegt+dahin+auf+k%C3%BChlen+Westerwinden+Wenn+kalte+Aschenfeuer+schwindend+wirre+Bilder+bringen%2C+Die+lachend+nun+vor+tauben+Ohren...&amp;tags=lyrik%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

