Authors@Google: Christopher McDougall

Ich könnte ihm studenlang zuhören. “Born To Run”-Autor Chris McDougall über “biomechanisch talentierte” Menschen, warum wir überhaupt laufen, wie wir laufen und der Frage, was in den letzten 30 Jahren Laufschuhtechnologie alles falsch lief – 52 SEHR unterhaltsame Minuten.

2009 gabs schon mal einen fünfzehnminütigen Ted Talk mit ihm.
“Christopher McDougall explores the mysteries of the human desire to run. How did running help early humans survive — and what urges from our ancient ancestors spur us on today?”

The Once and Future Way to Run – NYTimes.com

Etwas umfangreicherer Essay von Chris McDougall, der ganz allgemein über den gegenwärtigen Barfusslauftrend schreibt, warum man weder den Firmen, die uns jahrzehntelang mit fersengedämpften Schaumstofftretern versorgt haben und uns nun “Minimalschuhe” verkaufen wollen, noch den Barfusspredigern blind vertrauen sollte, und natürlich der alles entscheidenden Frage:
Was ist eigentlich die beste Laufform?

Wie man die Welt kleiner macht

Nachdem sich Daniel Lieberman, Harvards Über-Brain in Sachen Evolutionsbiologie, mehr als ausufernd mit der Frage auseinandergesetzt hat, warum wir aufrecht gehen und was unser Gehirn damit zu tun hat, beschäftigt sich der als Barefoot-Professor bekanntgewordene Lieberman in diesem sehenswerten Vortrag mit einer ganz anderen Frage:
Warum so viele Menschen heutzutage so “umfangreich”, also fettleibig sind und wie das Krankheitsbild Adipositas so gigantisch schnell diese epidemischen Ausmaße erreichen konnte.

Und schließlich ein Geist unter Geistern

(And finally a ghost among ghosts) Wow, diese Meldung hat mich einigermaßen umgehauen. Trail-Guide und Ultramarathon-Legende Micah True alias “Caballo Blanco” ist tot. Ich wusste noch nicht mal, dass er seit vier Tagen vermisst wurde. Auf seiner Facebook-Seite finden sich zu hunderten Beileidsbekundungen unter seinen … Weiterlesen

“I never really discussed this with anyone because it sounds pretentious, but I started running ultras to become a better person. I thought if you could run one hundred miles, you’d be in this Zen state. You’d be the fucking Buddha, bringing peace and a smile to the world. It didn’t work in my case – I’m the same old punk-ass as before – but there’s always that hope that it will turn you into the person you want to be, a better, more peaceful person.

When I’m out on a long run, the only thing in life that matters is finishing the run. For once, my brain isn’t going blehblehbleh all the time. Everything quiets down, and the only thing going on is pure flow. It’s just me and the movement and the motion. That’s what I love – just being a barbarian, running through the woods.”
- Jenn “Mookie” Shelton, amerikanische Ultramarathonläuferin

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