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	<title>Himmelende</title>
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	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
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		<title>When you&#8217;re stupid, there&#8217;s nothing that can be done</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eric Idle antwortet auf die Kommentare seiner Youtube-Videos.]]></description>
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<p>Eric Idle antwortet auf die Kommentare seiner Youtube-Videos.</p>
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		<title>Achtung: Wir denken tatsächlich immer erst an Sex</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wäre Zeit, dass man hierzulande aufhört, die Dinge zu verwechseln: Flirt und schlechte Anmache. Männer und Frauen: Achtung: Wir denken tatsächlich immer erst an Sex]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre Zeit, dass man hierzulande aufhört, die Dinge zu verwechseln: Flirt und schlechte Anmache.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2012/07/P-Maenner/komplettansicht">Männer und Frauen: Achtung: Wir denken tatsächlich immer erst an Sex</a></p>
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		<title>I WROTE THE SAME BUT DIFFERENT WORDS</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The city is full of ghosts. The city is wrapped in plastic. And there is nothing we can do about it.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The city is full of ghosts.<br />
The city is wrapped in plastic.<br />
And there is nothing we can do about it.</p>
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		<title>Herbstglühen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Rot und Blau?&#8221; &#8220;Lila!&#8221; &#8220;Blau und Gelb?&#8221; &#8220;Grün!&#8221; &#8220;Gelb und Rot?&#8221; &#8220;Orange!&#8221; &#8220;Alles zusammen?&#8221; &#8220;Bunt!&#8221; &#8220;Nicht ganz. Das heißt, zuerst schon, aber dann &#8230; Pass auf, wir mischen mal. Guck!&#8221; &#8220;Matsche!&#8221; Kichernd. Wir malen und matschen. Essen Maroni aus dem &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/02/12/herbstgluhen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Rot und Blau?&#8221;<br />
&#8220;Lila!&#8221;<br />
&#8220;Blau und Gelb?&#8221;<br />
&#8220;Grün!&#8221;<br />
&#8220;Gelb und Rot?&#8221;<br />
&#8220;Orange!&#8221;<br />
&#8220;Alles zusammen?&#8221;<br />
&#8220;Bunt!&#8221;<br />
&#8220;Nicht ganz. Das heißt, zuerst schon, aber dann &#8230; Pass auf, wir mischen mal. Guck!&#8221;<br />
&#8220;Matsche!&#8221; Kichernd.<br />
Wir malen und matschen. Essen Maroni aus dem Ofen. Fühlen uns ganz Herbst. Lailas milchkaffeefarbene Händchen sind bedeckt mit bunten Sprenkeln.</p>
<p>Ich pinsle welke Blumen aufs Papier, aber das sage ich der Kleinen nicht. Stattdessen behaupte ich, es seien Schlangen. Freundliche, ungiftige Baby-Schlangen, die Hunger haben, und deswegen male ich ihnen Kuchen. Um den welligen Linien das Florale zu nehmen, kleckse ich ockergelbe, gleichmäßige Muster darauf. Laila lacht und pustet sich eine dunkle Locke aus der Stirn.</p>
<p>Meine Liebe zu dir habe ich brutal aus meinem Herzen gerissen, mitsamt den Wurzeln und Blättern und Blüten. Jetzt liegt sie irgendwo in mir herum, während ich meistens darauf hoffe, dass sie stirbt, sie manchmal sogar vergesse. An anderen Tagen betrachte ich besorgt die Wurzeln, streiche zärtlich darüber und frage mich, ob sie noch stark genug sind, um wieder zu greifen, wenn man sie endlich in saftige Erde steckte.</p>
<p>Ich warte darauf, im Treppenhaus deine Schritte zu hören, halte den Atem an, damit ich sie nicht verpasse. Als könne ich dir ein wenig nah sein, durch dieses alberne Lauschen und das Knirschen der Stufen. Dich im selben Haus zu wissen, zerkratzt mir das Herz, und doch war ich froh, wie elektrisiert, als Marc mich bat, auf seine Tochter aufzupassen heute Nachmittag.<br />
Vor einigen Wochen hätte ich sogar beinahe mit ihm geschlafen deshalb. Wegen seiner Nähe zu dir. Er ist dein bester Freund, ich hätte mir vorgestellt, dass ich einen Teil von dir berühre, und vielleicht hätte Marc dir davon erzählt und dass es schön war mit mir. Du hättest dich erinnert an unsere Nächte und möglicherweise hätte es etwas in deiner Seele berührt, endlich einmal! Gerade noch bekam ich die Kurve und betrog mich nicht selbst.</p>
<p>&#8220;Bist du traurig?&#8221;, fragt Laila plötzlich besorgt, und ich nicke.<br />
&#8220;Nur ein bisschen, Maus.&#8221;<br />
Sie nimmt mich in den Arm. Da kann ich mich nicht mehr beherrschen, fange an zu weinen und schäme mich unendlich dafür.<br />
Das Kind dagegen nimmt es erstaunlich gelassen: &#8220;Jetzt putzt du dein Herz!&#8221;<br />
Ich lache wieder. Dann waschen wir uns die Hände und blättern in Bilderbüchern, bis es Abend wird. Um halb neun bringe ich Laila ins Bett, und bald darauf kommt Marc.</p>
<p>Wir trinken Kakao mit einem Schuss Rum, als ich bemerke, wie es in seinen Augen zu glitzern beginnt. Wie seine Hand zuckt, als wolle er nach der meinen greifen und könne sich nur mit Mühe beherrschen. Ich weiß nicht, was das in mir berührt und hoffe bloß, dass es nicht Mitgefühl ist oder die Angst vor der ewigen Leere. Etwas lässt mich näher rücken zu ihm und mit den Fingerspitzen seinen Handrücken streifen. Plötzlich begehre ich ihn, als hätte ich nie etwas anderes getan.</p>
<p>Er küsst meine Verblüffung weg, meine Tränen und dich. Beinahe vergesse ich zu atmen. Um Laila nicht zu wecken, sind wir ganz leise, langsam und sanft. Es ist, als könnte ich seinen Herzschlag mit meinem verschmelzen lassen, während unsere Körper einander finden. So voller Frieden, dass ich zittere und weine, als ich komme, und gar nicht mehr aufhören kann.</p>
<p>Später starre ich in die Dunkelheit. Ich weiß nicht, wie es uns gelingen wird, mit der Verschiebung der Dinge umzugehen, Marc, Laila, dir und mir. Ich weiß nicht, was wird aus den welken Blumen, ob sie zerfallen werden zu Dünger, auf dem eine neue Liebe gedeiht. Ob ich darauf Einfluss habe und wenn ja, wieviel.<br />
Da sammeln wir alle Narben auf unseren Herzen, und vielleicht, wer weiß, erkennen wir eines Tages Muster darin, deren Schönheit wir fühlen und annehmen können. Ich hoffe darauf, während ich Marcs Wärme in meinem Rücken spüre. Mich kaum zu rühren wage, aus lauter Angst, der Moment könne schneller vergehen dadurch. Irgendwann schlafe ich ein und träume von einem Meer aus raschelndem Laub.<br />
Am nächsten Morgen krabbelt Laila zu uns ins Bett und strahlt.</p>
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		<title>Berlin Café Sankt Oberholz: Von der analogen zur digitalen Bohème</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 11:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Café Sankt Oberholz hortet Berlins digitale Bohème. Zwischen Latte und Apple-Laptops sträubt man sich gegen die konstruierte Abhängigkeit namens „Festanstellung“ und frönt dem Individualismus. Über modernes Ko-Working und Arbeitsplatzsharing. Café St. Oberholz &#8211; Berlin Café Sankt Oberholz: Von der &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/02/12/berlin-cafe-sankt-oberholz-von-der-analogen-zur-digitalen-boheme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Café Sankt Oberholz hortet Berlins digitale Bohème. Zwischen Latte und Apple-Laptops sträubt man sich gegen die konstruierte Abhängigkeit namens „Festanstellung“ und frönt dem Individualismus. Über modernes Ko-Working und Arbeitsplatzsharing.</p>
<p><a href="http://www.cicero.de/salon/berlin-café-sankt-oberholz-analoge-digitale-bohème/46084">Café St. Oberholz &#8211; Berlin Café Sankt Oberholz: Von der analogen zur digitalen Bohème</a></p>
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		<title>Europas Zersetzung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob Eurokrise, Elitenherrschaft oder Rechtspopulismus: Überall in Europa lassen sich politische Verfallserscheinungen beobachten. Sind wir schon in der Postdemokratie angekommen? Eine Analyse des Greifswalder Politikwissenschaftlers Dirk Jörke. (via Cicero Online) Europas Zersetzung &#8211; Die Weichen sind auf Postdemokratie gestellt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Eurokrise, Elitenherrschaft oder Rechtspopulismus: Überall in Europa lassen sich politische Verfallserscheinungen beobachten. Sind wir schon in der Postdemokratie angekommen? Eine Analyse des Greifswalder Politikwissenschaftlers Dirk Jörke. (via Cicero Online)</p>
<p><a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/europas-zersetzungsprozess-weichen-sind-auf-postdemokratie-gestellt/48233?seite=1">Europas Zersetzung &#8211; Die Weichen sind auf Postdemokratie gestellt</a></p>
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		<title>Nichts Neues</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/02/07/nichts-neues/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Samuel Beckett]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Sonne schien, da sie keine Wahl hatte, auf nichts Neues.&#8221; aus Samuel Becketts Roman Murphy]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Sonne schien, da sie keine Wahl hatte, auf nichts Neues.&#8221;</p>
<p>aus Samuel Becketts Roman <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postmoderner_Roman">Murphy</a></p>
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		<title>Ein scheinbar nebensächlicher Blogbeitrag</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/01/28/ein-scheinbar-nebensachlicher-blogbeitrag/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 09:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zwiebelfisch-ABC ist in solchen Dingen immer wieder hilfreich: der kleine, aber feine Unterschied zwischen &#8220;scheinbar&#8221; und &#8220;anscheinend&#8221;. In den meisten Fällen, in denen scheinbar gebraucht wird, ist in Wirklichkeit anscheinend gemeint. Die beiden Wörter sind keinesfalls gleichbedeutend. &#8220;Anscheinend&#8221; drückt &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/01/28/ein-scheinbar-nebensachlicher-blogbeitrag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zwiebelfisch-ABC ist in solchen Dingen immer wieder hilfreich: der kleine, aber feine Unterschied zwischen &#8220;scheinbar&#8221; und &#8220;anscheinend&#8221;.</p>
<p>In den meisten Fällen, in denen scheinbar gebraucht wird, ist in Wirklichkeit anscheinend gemeint. Die beiden Wörter sind keinesfalls gleichbedeutend.<br />
&#8220;Anscheinend&#8221; drückt die Vermutung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint: Anscheinend ist der Kollege krank, anscheinend hat keiner zugehört, anscheinend hat der Chef mal wieder schlechte Laune.<br />
&#8220;Scheinbar&#8221; hingegen sagt, dass etwas nur dem äußeren Eindruck nach, nicht aber tatsächlich so ist: Scheinbar interessierte er sich mehr für die Nachrichten (in Wahrheit wollte er bloß seine Ruhe haben); scheinbar war der Riese kleiner als der Zwerg (weil der Zwerg ganz weit vorne stand und der Riese ganz weit hinten); scheinbar endlos zieht sich die Wüste.<br />
Statt &#8220;Das ist ihm scheinbar egal&#8221; oder &#8220;Scheinbar hat es keiner gewusst&#8221; muss es heißen: &#8220;Das ist ihm anscheinend egal&#8221; und &#8220;Anscheinend hat es keiner gewusst&#8221;. Andernfalls würde es bedeuten, die Gleichgültigkeit und die Unwissenheit wären nur vorgetäuscht.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,315125,00.html">Zwiebelfisch-Abc: scheinbar/anscheinend &#8211; SPIEGEL ONLINE</a></p>
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		<title>Verrate nie den Geschmack deiner Kindheit!</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/01/17/verrate-nie-den-geschmack-deiner-kindheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sarah Wiener]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesspiegel &#8211; Sarah Wiener: Der Herd als Symbol der Selbstfindung &#8220;Der Verbraucher ist ein politisches Wesen. Denn seine Wahl reicht ins Allgemeine, sie befestigt oder verändert Produktionsformen.&#8221; Lesenswertes Interview!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/koechin-sarah-wiener-der-herd-als-symbol-der-selbstfindung/6069338.html">Tagesspiegel &#8211; Sarah Wiener: Der Herd als Symbol der Selbstfindung</a></p>
<p>&#8220;Der Verbraucher ist ein politisches Wesen. Denn seine Wahl reicht ins Allgemeine, sie befestigt oder verändert Produktionsformen.&#8221; Lesenswertes Interview!</p>
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		<title>Melancholie &amp; Verzweiflung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Georg Heym]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
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		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mein Gehirn rennt immer im Kreise herum wie ein Gefangener, der an die Kerkertür haut. Ich brauche Erschütterungen, Stürme, Qualen. &#8211; Na &#8211; die Qualen habe ich.&#8221; Vor hundert Jahren starb der Lyriker Georg Heym bei einem Schlittschuhunfall. taz &#8211; &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/01/17/melancholie-verzweiflung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Mein Gehirn rennt immer im Kreise herum wie ein Gefangener, der an die Kerkertür haut. Ich brauche Erschütterungen, Stürme, Qualen. &#8211; Na &#8211; die Qualen habe ich.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vor hundert Jahren starb der Lyriker Georg Heym bei einem Schlittschuhunfall.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2012%2F01%2F16%2Fa0101&amp;cHash=04c831d70c">taz &#8211; &#8220;Er braucht Stürme&#8221;</a></p>
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		<title>Vorsätze</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 21:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[status]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Mutter aller Motive der guten Vorsätze bereits 22 Stunden nach Neujahr gefunden: &#8220;Die Feststellung geistiger Kurzatmigkeit vieler Mitmenschen ist nichts, was einen entmutigen dürfte &#8211; im Gegenteil: sie hat Ansporn zu sein, denn sie hat Aufgabencharakter.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mutter aller Motive der guten Vorsätze bereits 22 Stunden nach Neujahr gefunden: &#8220;Die Feststellung geistiger Kurzatmigkeit vieler Mitmenschen ist nichts, was einen entmutigen dürfte &#8211; im Gegenteil: sie hat Ansporn zu sein, denn sie hat Aufgabencharakter.&#8221;</p>
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		<title>Neue Runde, neues Glück</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 23:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6736</guid>
		<description><![CDATA[Allens, wat in’t ole Johr scheef loopen is un krumm, dat moken wi nu annersrum. In diesem Sinne, frohes Neues! (Da fällt mir auf: Warum wünscht man sich eigentlich ein &#8220;frohes Neues&#8221;? Dieses doch recht jungfräuliche, erst wenige Sekunden alte Jahr &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/01/01/neue-runde-neues-gluck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Allens, wat in’t ole Johr<br />
scheef loopen is un krumm,<br />
dat moken wi nu annersrum.</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne, frohes Neues!<br />
(Da fällt mir auf: Warum wünscht man sich eigentlich ein &#8220;frohes Neues&#8221;? Dieses doch recht jungfräuliche, erst wenige Sekunden alte Jahr kann doch nicht &#8220;froh&#8221; sein. (Wenn ein Jahr überhaupt irgendeine Gefühlsregung hat, dann wohl die der hoffnungslosen Überrumpelung, wenn siebenmilliarden Datumsumbruchfeiernder hereintrampeln!)<br />
Oder sollte der in das neue Jahr Hinüberrutschende gefälligst froh sein, es nun endlich gesund und in einem Stück geschafft zu haben? Sich nicht bei all der Feierei Hand und Hirn mit illegalen Böllern aus Tschechien weggesprengt zu haben? Dann ist das eine unerhört platte, mut- und farblose Form des vorausgreifenden Enthusiasmus! Ein erfolgreiches Neues, ein irre vielfältiges Neues, ein wahnsinnig unerwartet schroffes Neues, ein total überbewertetes Neues, okay. Aber &#8220;froh&#8221;? Das hört sich doch bitte sehr nach &#8220;nett&#8221; an. Und das hört sich wiederrum sehr nach scheißdreck an: ein nettes Neues.<br />
&#8220;Und? Wie gefällt dir mein neuer Kaschmir-Schal?&#8221;<br />
&#8220;Mhm, ganz nett.&#8221;</p>
<p>2012 - da können wir aber alle ganz schön froh sein, wieder dabei zu sein.<br />
Neue Runde, neues Glück.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rangliste</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 08:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Suchanfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Top-Suchanfragen auf diesem Blog 2011: nackte Frauen, Vodka, Poesie, Laufschuhe. In dieser Reihenfolge. Das macht Hoffnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Top-Suchanfragen auf diesem Blog 2011: nackte Frauen, Vodka, Poesie, Laufschuhe.<br />
In dieser Reihenfolge.<br />
Das macht Hoffnung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsbotschaft 2011 &#8211; Was heute wirklich zählt</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 09:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[SZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte. Das höchste Wesen ist kein Kaiser, sondern ein ohne Obdach geborener Mensch: Jahrhundertelang haben sich die Menschen in dieser Erzählung wiedergefunden. Nun immer weniger &#8211; nicht zuletzt, weil wir in unserer hochgetakteten Welt das Erzählen &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/12/25/weihnachtsbotschaft-2011-was-heute-wirklich-zahlt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte. Das höchste Wesen ist kein Kaiser, sondern ein ohne Obdach geborener Mensch: Jahrhundertelang haben sich die Menschen in dieser Erzählung wiedergefunden. Nun immer weniger &#8211; nicht zuletzt, weil wir in unserer hochgetakteten Welt das Erzählen und Zuhören verlernt haben.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/weihnachtsbotschaft-was-heute-wirklich-zaehlt-1.1243512">Weihnachtsbotschaft 2011 &#8211; Was heute wirklich zählt</a></p>
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		<title>Ich hab&#8217; mich auf die Schiene gelegt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hildebrandt]]></category>
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		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Engländer haben mit Bomben und Granaten versucht, die deutschen Züge zum Stillstand zu bringen. Es ist ihnen nicht gelungen. Geschafft hat das erst die Deutsche Bahn.&#8221; Der Kabarettist Dieter Hildebrandt reist ständig mit der Bahn – er kennt die &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/12/19/ich-hab-mich-auf-die-schiene-gelegt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Engländer haben mit Bomben und Granaten versucht, die deutschen Züge zum Stillstand zu bringen. Es ist ihnen nicht gelungen. Geschafft hat das erst die Deutsche Bahn.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/51/Interview-Hildebrandt/komplettansicht">Der Kabarettist Dieter Hildebrandt reist ständig mit der Bahn – er kennt die wahren Gründe für die Verspätungen. &#8211; Zeit Online</a></p>
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		<title>Erdlochprophezeihungen</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 14:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[abgesang]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[Umschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Es würde sicher bald zu schneien begonnen haben, als sich diesen Freitag unter lautem rumpeln und poltern die Erde in Ratingen auftat und ein klaffendes Loch unbekannter Tiefe hinterlies. Die Feuerwehr war natürlich sofort zur Stelle, doch da es nichts &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es würde sicher bald zu schneien begonnen haben, als sich diesen Freitag unter lautem rumpeln und poltern <a href="http://www1.wdr.de/themen/panorama/erdloch100.html">die Erde in Ratingen auftat</a> und ein klaffendes Loch unbekannter Tiefe hinterlies. Die Feuerwehr war natürlich sofort zur Stelle, doch da es nichts zu löschen gab, konnte sie nur in die Röhre blicken, oder &#8211; in diesem speziellen Fall &#8211; eben nur in den Schacht. Bewohner der Straße &#8220;An der Hoffnung&#8221;, in der sich der Zwischenfall ereignete, waren allenthalben schockiert und ratlos über die spontane Erdlocheröffnung, eröffnen doch sonst nur Möbelhäuser oder Mega-Küchen-Fachmärkte in dieser Gegend. Der Bürgermeister bezog bis zur jetzigen Stunde noch keine Stellung, von Rücktritt war aber auch noch nicht die Rede.<br />
Manch spitzfindige Politiker in den Reihen der CDU mögen sich nun die Hände reiben und an einen verfrühten Weihnachtssegen glauben, wenn da der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,804223,00.html">Baustopp über einen Bahnhof</a> und dort der <a href="http://www.stern.de/panorama/endlagersuche-fuer-atommuell-gorleben-kritiker-halten-baustopp-fuer-mogelpackung-1763634.html">Baustopp über ein Endlager</a> verhängt wird und sich just dieser Tage die Erde in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ratingen">Ratingen</a> mit einem gähnenden Loch auftut. Wenn schon die <a href="Gorleben-Baustopp http://www.stern.de/panorama/endlagersuche-fuer-atommuell-gorleben-kritiker-halten-baustopp-fuer-mogelpackung-1763634.html">Endlagersuche in Gorleben</a> so mutlos ergebnisoffen verlief, dann böte sich nun eine fabelhafte Option: Den Castor also direkt ins Loch rollen lassen; ein, zwei, drei Kritiker gleich schwupps hinterher, verbucht als sogenannte Erdlochkollateralschäden. Das alles Gute nur von oben käme ist halt doch nur die eine Seite der Wahrheit.<br />
Manch ein sich aus lauter Erklärungsnotstand den Mund fusslig redender Politiker der FDP mag nun die Hände jubelnd zum Himmel werfen, denn weder für <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8420649,00.html">parteiinterne Grabenkämpfe</a> noch für <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798077,00.html">Umfragewerte unbekannter Tiefe</a> muss sich die FDP nun schämen, reicht doch ein beschwichtigender Fingerzeug <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/60139594.html">rüber nach Nordrhein-Westfalen</a>, wo sich nun schließlich ganz andere Gräben auftun.<br />
Und auch der gemeine Steuerhinterzieher braucht seit diesem Freitag die Daten-CD versendende Guerillataktik der Schweiz nicht mehr zu fürchten: Wer braucht schon Südseesteueroasen, wenn sich ein weiteres Schlupfloch direkt vor der eigenen Haustür auftut?<br />
Und von <a href="http://www.zeit.de/2011/51/01-Wulff">Christian Wulff</a>? Derzeit keine Spur von ihm. Der noch amtierende Bundespräsident zog es eh schon seit ein paar Tagen vor, eher über den Anwalt mit dem Volk zu kommunizieren, anstatt direkt und in persona. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.<br />
Ist das Loch in Ratingen am Ende gar Vorbote für das bevorstehende <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KfgMU-xthmM">Armageddon 2012 im emmerich&#8217;schen Sinn</a>, also mit viel Tamtam und Kitsch? Wie man es auch drehen und wenden mag: Wenn sich also die Erde am schönen Rhein auftut, entlang einer Straße namens &#8220;An der Hoffnung&#8221;, so kann diese Meldung nur prophetischen Charakter haben. Wir bleiben gespannt und warten auf die nächste Erdöffnung.<br />
Bestimmt ganz bald, auch in ihrer Nähe.</p>
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		<title>Postwachstumsdenken</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/12/13/postwachstumsdenken/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 14:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben wir nicht genug? Wie sich Ökonomen ein System vorstellen, in dem nicht zwanghaft immer mehr produziert werden muss. Kapitalismus: Abschied vom Wachstum &#8211; Zeit Online]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben wir nicht genug? Wie sich Ökonomen ein System vorstellen, in dem nicht zwanghaft immer mehr produziert werden muss.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/50/Kapitalismus-Wachstum/komplettansicht">Kapitalismus: Abschied vom Wachstum &#8211; Zeit Online</a></p>
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		<title>Vom Altern</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 10:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Glumm]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Frauen älter werden, davon hatte ich gehört. Dass Frauen an meiner Seite ebenfalls älter werden, davon war nie die Rede. via Hormone, Hundehalsband &#8211; 500beine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass Frauen älter werden, davon hatte ich gehört. Dass Frauen an meiner Seite ebenfalls älter werden, davon war nie die Rede.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://500beine.myblog.de/500beine/art/7523749/Hormone-Hundehalsband">Hormone, Hundehalsband &#8211; 500beine</a></p>
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		<title>Letzte Ruhe</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/25/letzte-ruhe/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 09:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestätte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Freitag und ich suche passable Inschriften für mein Grab. Hier eine Auswahl: Bleibt übrig, es lohnt sich, trotz allem. Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich. (Danke D.F.W.) Weitermachen! Haut ab und besauft euch im Prassnik, ich zahl. &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/25/letzte-ruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Freitag und ich suche passable Inschriften für mein Grab.<br />
Hier eine Auswahl:</p>
<ol>
<li>Bleibt übrig, es lohnt sich, trotz allem.</li>
<li>Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich. (Danke <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace">D.F.W.</a>)</li>
<li>Weitermachen!</li>
<li>Haut ab und besauft euch im Prassnik, ich zahl. (Danke <a href="http://www.wolfgang-herrndorf.de/">W.H.</a>)</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<title>Die wahnsinnig unglaubwürdige Geschichte eines kürzlich verstorbenen Literaturwissenschaftlers</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/23/die-wahnsinnig-unglaubwurdige-geschichte-eines-kurzlich-verstorbenen-literaturwissenschaftlers/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Surreal]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor: Sie sind tot, befinden sich aber noch auf dieser Welt; Sie wissen, dass Sie tot sind und fristen fortan ihr Dasein gefangen in einem Bild von M.C. Escher: Ein Zimmer, ein Balkon und wenn Sie es verlassen wollen, werden Sie nur eine Treppe finden, die stetig aufwärts führt und immer wieder vor ihrer eigenen Haustür endet. Glauben Sie mir: Sie würden entweder Wahnsinnig oder Ungehalten werden. Oder beides gleichzeitig. Ich sage Ihnen: Diesem Zustand ließe sich nur mit einem Augenzwinkern begegnen, alles andere wäre unsinnig. <a href="http://himmelende.de/2011/11/23/die-wahnsinnig-unglaubwurdige-geschichte-eines-kurzlich-verstorbenen-literaturwissenschaftlers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Steinbeck die ersten Schritte auf den Balkon setzte und sich selbst nicht gehen hörte, war das für ihn ein untrügliches Zeichen, dass er nicht mehr am Leben sein konnte. An jedem Dreizehnten des Monats hing er sein Jacket auf einem langen braunen Kleiderbügel an einem Haken des Balkongeländers auf. Er musste wohl innerhalb der letzten zwei Stunden, irgendwann zwischen Morgentoilette und Frühstück gestorben sein, was alles in allem betrachtet sicherlich ein höchst bedauerlicher Zustand war. Schließlich hatte er sich doch noch so viel für den heutigen Nachmittag vorgenommen: die Begonien umtopfen, ein Paket von der Post abholen und Nachbar F. sagen, wie sehr ihm sein Wecker mal wieder auf die Nerven ging und dass er ihm jetzt wahlweise mit Gewalt drohe oder auf Einsicht hoffe und der Nachbar den Wecker bitteschön freiwillig entsorgen oder sonstwas mit ihm anstellen solle, was in Gedanken Steinbecks bevorzugte Option gewesen wäre, schließlich hielt er nicht viel auf Gewalt und überhaupt hasste er es, anderen Menschen die nackte Faust entgegenzustrecken. Aber nun war Steinbeck nicht mehr am Leben. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, sein graues Jackett mit dem Fischgrätmuster auf den langen braunen Kleiderbügel zu hängen.<br />
&#8220;Kontinuität ist alles! Das schafft Sicherheit, das schafft Perspektive!&#8221;</p>
<p>Mit einiger Genugtuung betrachtet er noch eine Weile das junge Treiben auf der Straße, blinzelte in die Morgensonne und war trotz (oder vielleicht wegen) seines unerwarteten Ablebens erstaunlich guter Dinge.<br />
&#8220;Endlich keine Rezensionen mehr schreiben und Vorträge für Symposien vorbereiten und Abwassersteuer zahlen müssen. Sehr schön, sehr schön, sehr schön!&#8221;, während er sich die Hände rieb.<br />
&#8220;Und überhaupt, diese ganzen Talkshowrunden waren mir eh schon immer zuwider, alles blasierte, eingebildete Dummschwätzer!&#8221;<br />
Nur um auf Nummer sicher zu gehen, ging er zurück in die Küche, nahm die Kaffeekanne, die noch in der eingeschalteten Maschine stand und einen Rest heißen Kaffees enthielt, ging hinüber zum Spülbecken und schüttete den Inhalt der Kanne über seine Hand. Die braune Flüssigkeit ronn über seinen Handrücken hinab, die dicken schwarzen Härchen seiner Haut streckten sich dabei wie kleine Äste einer Schlammflut entgegen, bis der Kaffe ganz im Abguss verschwand und ein blubberndes Geräusch erzeugte. Nichts: Kein Schmerz, kein Gefühl, keine Verbrühung.</p>
<p>Jetzt sah Steinbeck seine Chance gekommen. Endlich konnte er F. mal richtig die Meingung sagen, die Leviten lesen, rumposaunen und mit wahnsinnig ausschweifenden Armbewegungen seine fleissig über die Jahre gehegte Koprolalie unterstreichen: nichtsnutziger Scheißkerl, assoziale Arschkrempe, und am Ende würde Steinbeck vielleicht sogar ein kleines bisschen Gewalt anwenden, nur ein bißchen würgen oder dergleichen, ohne dabei fürchten zu müssen, selbst allzu viel abzubekommen. Tote sind da ja bekanntermaßen in einem entscheidenden Vorteil gegenüber den Lebenden, zumindest was die Schmerzempfindung betrifft.<br />
Also stürmte er zur Tür, jedoch nicht ohne vorher die Kaffeekanne wieder in die Maschine zu stellen. Dabei sah er jedoch nicht, wie auf dem Anrufbeantworter im Flur das kleine rote Lämpchen blinkte, das auf einen verpassten Anruf hinwies.</p>
<p>Im Treppenhaus war eine Änderung eingetreten. Der Plastikmüllsack des Nachbarn, der für gewönlich tagelang faul gegen dessen Türstock lehnte war weg. Ebenso war die Fußmatte des Nachbarn weg, wie überhaupt alle anderen Fußmatten vor allen anderen Türen, was Steinbeck jedoch ganz gelegen kam, Fußmatten verunstalteten schließlich das Gesamtbild und er war der einzige im ganzen Haus, vor dessen Tür keine lag. Als er jedoch an das Geländer des Treppenhauses hernatrat und nach unten blickte, traute er seinen Augen kaum: Ein abbysischer Abgrund tat sich da vor ihm auf! Das Treppengeländer führte in einer scheinbar unendlichen Spirale nach unten fort, Stockwerk um Stockwerk um Stockwerk, bis das fraktale Bild des Treppenhauses irgendwo da unten in grauem Dunst versank. Sein Atem stockte. Und als er einen Schritt zurücktrat und nach oben sah, ließ ihn der Anblick taumeln. Beinahe wäre rückwärts wieder in seine eigene Wohnung gefallen, denn auch nach oben war das selbe zu sehen: Eine sich endlos in die Höhe schraubende Treppe, ein repetetives Bild im Bild im Bild, das bald ganz klein wurde und in einem nadelspitzgroßen Punkt zusammenfloss, bevor es vom grauen Dunst verschluckt wurde.<br />
&#8220;Grundgütiger Gott! Das ist unmöglich! Das kann nicht&#8230; das darf nicht sein! Das ist Hochparterre! Verdammt, ich zahle schließlich für&#8217;s Hochparterre und den angemieteten Keller und&#8230;&#8221;, er trat noch einmal an das Geländer heran um sich zu vergewissern, ob er wirklich richtig gesehen hatte. Keine Frage, die Sache war eindeutig: Nach unten hin gab es keinen Boden und nach oben hin keine Decke und die Treppe führte so weit man sehen konnte in beide Richtungen endlos weiter. Steinbeck fasste sich ein Herz:<br />
&#8220;Hallo?!&#8221;<br />
Nichts.<br />
&#8220;Halloohooo?!&#8221;<br />
Es gab in diesem irren Haus nicht nur keine endliche Treppe und keinen Boden und keine Decke und keine Türmatten. Es gab zu seiner allgemeinen Verwunderung auch kein Echo. Steinbeck wollte es wissen.<br />
&#8220;Ich bin vielleicht tot, aber ich bin immer noch bei Verstand!&#8221;, kramte in seiner Hosentasche, fingerte ein zehn Cent Stück heraus und schnippte es über das Geländer in die Tiefe.<br />
&#8220;Mal sehen, wie lang&#8217; das dauert. Das ist wie bei einem Gewitter, man muss nur die Zeit zwischen Blitz und Donner zählen, und man weiß, wie weit es noch weg ist.&#8221; Und so zählte Steinbeck.<br />
&#8220;21, 22, 23, 24&#8230;&#8221;, er verstummte und setzte die Reihe in Gedanken fort.<br />
45, 46, 47, nichts.<br />
69, 70, 71, 72, noch immer nichts.<br />
&#8220;Also, das ist doch&#8230;&#8221;, und er lehnte sich über das Geländer und kniff die Augen zusammen, in der Hoffnung, dort unten in der Ferne doch irgendwas erkennen zu können.<br />
&#8220;Gut, vielleicht habe ich den Aufprall überhört.&#8221;, und er kramte ein weiteres mal in seinen Hosentaschen, fand aber nichts ausser Hosentaschenkrümeln. Er blickte zur Zeite und beschloss, hinüber zu F. zu gehen um zu fragen, ob ihm nicht etwas aufgefallen sei. Das kleines bisschen würgen könnte man ja auf später verschieben.<br />
Steinbeck klopfte, es tat sich nichts und nachdem er ein zweites mal klopfte und wieder wartete und sich immer noch nichts tat, wollte er klingeln, erstarrte jedoch in seiner Bewegung. Auf F&#8217;s Türschild stand nicht &#8220;F.&#8221;, sondern &#8220;Steinbeck&#8221;! Und F&#8217;s Türe sah auch nicht aus wie F&#8217;s Tür für gewöhnlich aussah &#8211; mit den Kratzern im Holz um das Schlüsselloch herum, wenn der mal wieder spät Nachts besoffen nach Hause kam und auch beim hundertsten Versuch nicht das Türschloss traf. F&#8217;s Tür sah aus wie seine Tür!<br />
&#8220;Nichtsnutziger Scheißkerl!&#8221;, und ohne zu klingeln ging er zur nächsten, zu M&#8217;s Tür. Das gleiche Bild: Eine massive Eichenholztür ohne Kratzer und Fußmatte, Klingelschild &#8220;Steinbeck&#8221;.<br />
&#8220;Jetzt aber!!&#8221;<br />
Auch die nächste und übernächste Tür lieferte das gleiche Ergebnis. Und als er das darunter liegende Stockwerk inspizierte und etwas aus der Puste wieder zurück zu seiner offenestehenden Haustür kam, war für ihn die Sache ziemlich klar:<br />
Entweder gab es in diesem Haus eine ganze Legion von Mittätern, so etwas wie eine Verschwörung, die allesamt vorgaben, nicht zuhause zu sein und in einer Wohnung lebten, die wie seine aussah, zumindest von aussen. Oder es gab in diesem ganzen Haus tatsächlich nur seine Wohnung, in millionenfacher Wiederholung. Und nur einen Menschen und das war er.<br />
&#8220;Na, da gibt es eine Menge, das ich das nächste Mal bei der Mieterversammlung ansprechen muss.&#8221;<br />
Steinbeck ging zurück in die Wohnung, schloß die Tür hinter sich und seufzte tief. Es war noch früher Morgen und er fühlte sich schon so verwirrt und überhaupt bereitete ihm die Sache einiges Kopfzerbrechen. Erst jetzt sah er den Anrufbeantworter, der die ganze Zeit mit einer Nachricht auf ihn wartete. Die alte Maschine klickte andächtig, als er sie aktivierte und es dauerte noch eine ganze Weile, bis er diese eigenartige Stimme hörte.</p>
<p>Draussen fiel ein zehn Cent Stück durch das Treppenhaus.</p>
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