<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Himmelende &#187; gesellschaft</title>
	<atom:link href="http://himmelende.de/tag/gesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://himmelende.de</link>
	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 11:40:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Europas Zersetzung</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/02/09/europas-zersetzung/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/02/09/europas-zersetzung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Postdemokratie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6782</guid>
		<description><![CDATA[Ob Eurokrise, Elitenherrschaft oder Rechtspopulismus: Überall in Europa lassen sich politische Verfallserscheinungen beobachten. Sind wir schon in der Postdemokratie angekommen? Eine Analyse des Greifswalder Politikwissenschaftlers Dirk Jörke. (via Cicero Online) Europas Zersetzung &#8211; Die Weichen sind auf Postdemokratie gestellt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Eurokrise, Elitenherrschaft oder Rechtspopulismus: Überall in Europa lassen sich politische Verfallserscheinungen beobachten. Sind wir schon in der Postdemokratie angekommen? Eine Analyse des Greifswalder Politikwissenschaftlers Dirk Jörke. (via Cicero Online)</p>
<p><a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/europas-zersetzungsprozess-weichen-sind-auf-postdemokratie-gestellt/48233?seite=1">Europas Zersetzung &#8211; Die Weichen sind auf Postdemokratie gestellt</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/02/09/europas-zersetzung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verrate nie den Geschmack deiner Kindheit!</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/01/17/verrate-nie-den-geschmack-deiner-kindheit/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/01/17/verrate-nie-den-geschmack-deiner-kindheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Wiener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6752</guid>
		<description><![CDATA[Tagesspiegel &#8211; Sarah Wiener: Der Herd als Symbol der Selbstfindung &#8220;Der Verbraucher ist ein politisches Wesen. Denn seine Wahl reicht ins Allgemeine, sie befestigt oder verändert Produktionsformen.&#8221; Lesenswertes Interview!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/koechin-sarah-wiener-der-herd-als-symbol-der-selbstfindung/6069338.html">Tagesspiegel &#8211; Sarah Wiener: Der Herd als Symbol der Selbstfindung</a></p>
<p>&#8220;Der Verbraucher ist ein politisches Wesen. Denn seine Wahl reicht ins Allgemeine, sie befestigt oder verändert Produktionsformen.&#8221; Lesenswertes Interview!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/01/17/verrate-nie-den-geschmack-deiner-kindheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsbotschaft 2011 &#8211; Was heute wirklich zählt</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/12/25/weihnachtsbotschaft-2011-was-heute-wirklich-zahlt/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/12/25/weihnachtsbotschaft-2011-was-heute-wirklich-zahlt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 09:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[SZ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6721</guid>
		<description><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte. Das höchste Wesen ist kein Kaiser, sondern ein ohne Obdach geborener Mensch: Jahrhundertelang haben sich die Menschen in dieser Erzählung wiedergefunden. Nun immer weniger &#8211; nicht zuletzt, weil wir in unserer hochgetakteten Welt das Erzählen &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/12/25/weihnachtsbotschaft-2011-was-heute-wirklich-zahlt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte. Das höchste Wesen ist kein Kaiser, sondern ein ohne Obdach geborener Mensch: Jahrhundertelang haben sich die Menschen in dieser Erzählung wiedergefunden. Nun immer weniger &#8211; nicht zuletzt, weil wir in unserer hochgetakteten Welt das Erzählen und Zuhören verlernt haben.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/weihnachtsbotschaft-was-heute-wirklich-zaehlt-1.1243512">Weihnachtsbotschaft 2011 &#8211; Was heute wirklich zählt</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/12/25/weihnachtsbotschaft-2011-was-heute-wirklich-zahlt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erdlochprophezeihungen</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 14:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[abgesang]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[Umschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6699</guid>
		<description><![CDATA[Es würde sicher bald zu schneien begonnen haben, als sich diesen Freitag unter lautem rumpeln und poltern die Erde in Ratingen auftat und ein klaffendes Loch unbekannter Tiefe hinterlies. Die Feuerwehr war natürlich sofort zur Stelle, doch da es nichts &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es würde sicher bald zu schneien begonnen haben, als sich diesen Freitag unter lautem rumpeln und poltern <a href="http://www1.wdr.de/themen/panorama/erdloch100.html">die Erde in Ratingen auftat</a> und ein klaffendes Loch unbekannter Tiefe hinterlies. Die Feuerwehr war natürlich sofort zur Stelle, doch da es nichts zu löschen gab, konnte sie nur in die Röhre blicken, oder &#8211; in diesem speziellen Fall &#8211; eben nur in den Schacht. Bewohner der Straße &#8220;An der Hoffnung&#8221;, in der sich der Zwischenfall ereignete, waren allenthalben schockiert und ratlos über die spontane Erdlocheröffnung, eröffnen doch sonst nur Möbelhäuser oder Mega-Küchen-Fachmärkte in dieser Gegend. Der Bürgermeister bezog bis zur jetzigen Stunde noch keine Stellung, von Rücktritt war aber auch noch nicht die Rede.<br />
Manch spitzfindige Politiker in den Reihen der CDU mögen sich nun die Hände reiben und an einen verfrühten Weihnachtssegen glauben, wenn da der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,804223,00.html">Baustopp über einen Bahnhof</a> und dort der <a href="http://www.stern.de/panorama/endlagersuche-fuer-atommuell-gorleben-kritiker-halten-baustopp-fuer-mogelpackung-1763634.html">Baustopp über ein Endlager</a> verhängt wird und sich just dieser Tage die Erde in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ratingen">Ratingen</a> mit einem gähnenden Loch auftut. Wenn schon die <a href="Gorleben-Baustopp http://www.stern.de/panorama/endlagersuche-fuer-atommuell-gorleben-kritiker-halten-baustopp-fuer-mogelpackung-1763634.html">Endlagersuche in Gorleben</a> so mutlos ergebnisoffen verlief, dann böte sich nun eine fabelhafte Option: Den Castor also direkt ins Loch rollen lassen; ein, zwei, drei Kritiker gleich schwupps hinterher, verbucht als sogenannte Erdlochkollateralschäden. Das alles Gute nur von oben käme ist halt doch nur die eine Seite der Wahrheit.<br />
Manch ein sich aus lauter Erklärungsnotstand den Mund fusslig redender Politiker der FDP mag nun die Hände jubelnd zum Himmel werfen, denn weder für <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8420649,00.html">parteiinterne Grabenkämpfe</a> noch für <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798077,00.html">Umfragewerte unbekannter Tiefe</a> muss sich die FDP nun schämen, reicht doch ein beschwichtigender Fingerzeug <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/60139594.html">rüber nach Nordrhein-Westfalen</a>, wo sich nun schließlich ganz andere Gräben auftun.<br />
Und auch der gemeine Steuerhinterzieher braucht seit diesem Freitag die Daten-CD versendende Guerillataktik der Schweiz nicht mehr zu fürchten: Wer braucht schon Südseesteueroasen, wenn sich ein weiteres Schlupfloch direkt vor der eigenen Haustür auftut?<br />
Und von <a href="http://www.zeit.de/2011/51/01-Wulff">Christian Wulff</a>? Derzeit keine Spur von ihm. Der noch amtierende Bundespräsident zog es eh schon seit ein paar Tagen vor, eher über den Anwalt mit dem Volk zu kommunizieren, anstatt direkt und in persona. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.<br />
Ist das Loch in Ratingen am Ende gar Vorbote für das bevorstehende <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KfgMU-xthmM">Armageddon 2012 im emmerich&#8217;schen Sinn</a>, also mit viel Tamtam und Kitsch? Wie man es auch drehen und wenden mag: Wenn sich also die Erde am schönen Rhein auftut, entlang einer Straße namens &#8220;An der Hoffnung&#8221;, so kann diese Meldung nur prophetischen Charakter haben. Wir bleiben gespannt und warten auf die nächste Erdöffnung.<br />
Bestimmt ganz bald, auch in ihrer Nähe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/12/17/erdlochprophezeihungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Herkunft des Allerweltsverdachts</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/15/die-herkunft-des-allerweltsverdachts/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/15/die-herkunft-des-allerweltsverdachts/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 16:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6572</guid>
		<description><![CDATA[Soziales Leben: Wie sieht die denn aus? Nichts lieben wir derzeit mehr als den Verdacht: Hat Peer Steinbrück das Schachbrett heimlich umgestellt? Warum trinkt Christian von Boetticher Champagner auf Sylt? Hat meine Kollegin Magersucht? Und mein Nachbar sich das Gesicht &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/15/die-herkunft-des-allerweltsverdachts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/2011/46/Leidenschaft-Verdacht/komplettansicht">Soziales Leben: Wie sieht die denn aus?</a><br />
Nichts lieben wir derzeit mehr als den Verdacht: Hat Peer Steinbrück das Schachbrett heimlich umgestellt? Warum trinkt Christian von Boetticher Champagner auf Sylt? Hat meine Kollegin Magersucht? Und mein Nachbar sich das Gesicht liften lassen? Über eine ungesunde Leidenschaft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/15/die-herkunft-des-allerweltsverdachts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Spazieren</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/09/vom-spazieren/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/09/vom-spazieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[H. D. Thoreau]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6532</guid>
		<description><![CDATA[Ringsum liegt unsere riesige, heulende Mutter Natur, so schön und um ihre Kinder so besorgt wie eine Leopardin, und doch werden wir ihrer Brust so früh entwöhnt und wenden uns der Gesellschaft zu, jener Kultur, die ausschließlich aus der Interaktion &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/09/vom-spazieren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ringsum liegt unsere riesige, heulende Mutter Natur, so schön und um ihre Kinder so besorgt wie eine Leopardin, und doch werden wir ihrer Brust so früh entwöhnt und wenden uns der Gesellschaft zu, jener Kultur, die ausschließlich aus der Interaktion zwischen Menschen besteht &#8211; es ist eine Art intensiver Inzucht, die bestenfalls einen englischen Adel hervorbringt, eine Zivilisation, die nur allzu bald an ihre Grenzen stoßen muß.<br />
In der Gesellschaft und in den besten Institutionen der Menschen kann man leicht eine gewisse Frühreife ausmachen. Wir sind bereits kleine Männer, wenn wir doch noch im Wachstum begriffene Kinder sein sollten. Gebt mir eine Kultur, die viel Schlamm von den Sumpfwiesen holt und ihn in den Boden einarbeitet, anstatt sich allein auf erwärmten Mist, verbesserte Geräte und neue Kultivierungsmethoden zu verlassen!</p></blockquote>
<p>aus &#8220;Vom Spazieren&#8221; - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thoreau">Henry David Thoreau</a>, US amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, 1817 &#8211; 1862</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/09/vom-spazieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lasst euch vereinnahmen!</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/10/19/lasst-euch-vereinnahmen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/10/19/lasst-euch-vereinnahmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[TAZ]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6409</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Deine Wut ist gut, aber nur, wenn sie eine lange Wut wird. Ist sie nur kurz, geh besser gleich nach Hause.&#8221; - Bert Brecht Auch die Occupy-Bewegung braucht die Parteien: Lasst euch vereinnahmen! &#8211; taz.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Deine Wut ist gut, aber nur, wenn sie eine lange Wut wird. Ist sie nur kurz, geh besser gleich nach Hause.&#8221;<br />
- Bert Brecht</p></blockquote>
<p><a href="http://www.taz.de/Debatte-Occupy-Bewegung-und-Parteien/!80199/">Auch die Occupy-Bewegung braucht die Parteien: Lasst euch vereinnahmen! &#8211; taz.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/10/19/lasst-euch-vereinnahmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kinderarbeit bei Ferrero</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/08/17/kinderarbeit-bei-ferrero/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/08/17/kinderarbeit-bei-ferrero/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 08:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ferrero]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6352</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende lief ein Bericht im WDR Fernsehen, den ich jedem Nutella-Liebhaber wärmstens an&#8217;s Herz lege. &#8220;Der Ferrero-Check&#8220;. Zugegeben, der Titel kommt arg plakativ daher, inhaltlich überraschte er mich jedoch eingermaßen. Ferrero unterhält Beziehungen zu Händlern, die Kinder beschäftigen. Das Unternehmen &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/08/17/kinderarbeit-bei-ferrero/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende lief ein Bericht im WDR Fernsehen, den ich jedem Nutella-Liebhaber wärmstens an&#8217;s Herz lege. &#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0808/03_ferrerocheck.jsp">Der Ferrero-Check</a>&#8220;. Zugegeben, der Titel kommt arg plakativ daher, inhaltlich überraschte er mich jedoch eingermaßen.</p>
<p>Ferrero unterhält Beziehungen zu Händlern, die Kinder beschäftigen. Das Unternehmen bezieht einen Großteil seiner Haselnüsse aus Plantagen an der türkischen Schwarzmeerküste. Dort werden immer wieder Fälle von Kinderarbeit bekannt. Ferrero, weltweit der größte Abnehmer von Haselnüssen, hätte eine entscheidene Position, etwas positiv zu verändern in der Welt. Stattdessen: Kinder-Riegel aus Kinderhand. Das ist bitterer Zynismus.</p>
<p>Nach dieser Sendung gab es eine Diskussion unter meinen Freunden: Was besser sei für diese Menschen: Gar keine Arbeit oder zumindest eine schlechtbezahlte Arbeit zu haben? Ist dieser Vergleich vielleicht schon falsch? Warum gelingt es einem Staat nicht, solche Firmen zum Handeln zu bewegen? Unfähige Politiker? Korrumpierte Systeme? Ist der Markt an allem Schuld? Solange es andere Händler gibt, die mit günstigeren Konditionen locken, wird Ferrero einfach weiterziehen.</p>
<p>Auffällig ist, dass es immer wieder sogennante &#8220;Nichtregierungsorganisationen&#8221;, NGOs sind, die  über solche Mißstände zuerst informieren. Warum stammen solche Beiträge nicht von einem staatlichen Institut, deren Vertreter dort extra für diesen Zweck von uns eingesetzt wurden? Warum müssen erst private Organisationen wie in diesem Fall das <a href="http://www.suedwind-institut.de/">Südwind Institut</a> uns mit solchen Beiträgen aufklären? Hat sich das Prinzip Regierung als solches vielleicht bald überholt?</p>
<p>Ich sehe im kritischen, informierten und vor allem handlungswilligen Bürger die einzige Option, solche Strukturen aufzubrechen. Wie in all den vielen Lebensmittelskandalen neuester Zeit hat jeder Konsument an der Kasse von Aldi und Co. die Entscheidungsgewalt darüber, welchen Unternehmen er sein Vertrauen &#8211; und damit sein Geld schenkt.</p>
<p>siehe <a href="http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmenliste/ferrero">Aktiv gegen Kinderarbeit &#8211; Ferrero</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/08/17/kinderarbeit-bei-ferrero/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Analyse: Der rechte Abschied von der Politik &#8211; News Ausland: Amerika &#8211; tagesanzeiger.ch</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/08/08/analyse-der-rechte-abschied-von-der-politik-news-ausland-amerika-tagesanzeiger-ch/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/08/08/analyse-der-rechte-abschied-von-der-politik-news-ausland-amerika-tagesanzeiger-ch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 11:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesanzeiger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6348</guid>
		<description><![CDATA[Dringende Leseempfehlung der Woche: Sehr wahre Analyse der letzten 30 Jahre rechter und linker Politik und warum wir mit den jetzigen Konzepten am Ende sind. Analyse: Der rechte Abschied von der Politik &#8211; News Ausland: Amerika &#8211; tagesanzeiger.ch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dringende Leseempfehlung der Woche: Sehr wahre Analyse der letzten 30 Jahre rechter und linker Politik und warum wir mit den jetzigen Konzepten am Ende sind.</p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602"> Analyse: Der rechte Abschied von der Politik &#8211; News Ausland: Amerika &#8211; tagesanzeiger.ch</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/08/08/analyse-der-rechte-abschied-von-der-politik-news-ausland-amerika-tagesanzeiger-ch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Überfischung der Meere</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/08/04/die-uberfischung-der-meere/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/08/04/die-uberfischung-der-meere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[animation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrottung]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6338</guid>
		<description><![CDATA[Regie, Animation, Sound: Uli Henrik Streckenbach Sprecher: Hilmar Eichhorn via Design made in Germany]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27150005" width="680" height="383" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><strong>Regie, Animation, Sound:</strong> <a href="http://www.uhsless.de/">Uli Henrik Streckenbach</a><br />
<strong>Sprecher:</strong> Hilmar Eichhorn</p>
<p>via <a href="http://www.designmadeingermany.de/2011/15584/">Design made in Germany</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/08/04/die-uberfischung-der-meere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hungerkatastrophe in Ostafrika: Spender sind sich selbst am nächsten</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/08/04/hungerkatastrophe-in-ostafrika-spender-sind-sich-selbst-am-nachsten/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/08/04/hungerkatastrophe-in-ostafrika-spender-sind-sich-selbst-am-nachsten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 08:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6336</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die ersten hundert Toten schockieren noch. Die nächsten hundert dann schon weniger.&#8221; Psychologie des Gebens: Menschen helfen zuerst Notleidenden, die ihnen kulturell und geografisch nah sind. Spender wollen auch selbst von der guten Tat profitieren. via Hungerkatastrophe in Ostafrika: Spender &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/08/04/hungerkatastrophe-in-ostafrika-spender-sind-sich-selbst-am-nachsten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die ersten hundert Toten schockieren noch. Die nächsten hundert dann schon weniger.&#8221;</p></blockquote>
<p>Psychologie des Gebens: Menschen helfen zuerst Notleidenden, die ihnen kulturell und geografisch nah sind. Spender wollen auch selbst von der guten Tat profitieren.</p>
<p>via <a href="http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2011-07/spendenbereitschaft-psychologie/komplettansicht">Hungerkatastrophe in Ostafrika: Spender sind sich selbst am nächsten | Wissen | ZEIT ONLINE</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/08/04/hungerkatastrophe-in-ostafrika-spender-sind-sich-selbst-am-nachsten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewohnheit</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 11:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6266</guid>
		<description><![CDATA[Durch die Straßen fahrender Blutspendeaufruf, ein blechernes Megaphon, das die Stimme des Sprechers in den höheren Vokalen abbrechen lässt. Lockmittel aus den Betonhäusern. Große Kaffeehausketten, auf Kunstledersesseln gestrandete Fashionistas, blähend wie Wale in der Sonne, schlürfen maximalgelangweilt ihre Latte Macchiatos. &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Straßen fahrender Blutspendeaufruf, ein blechernes Megaphon, das die Stimme des Sprechers in den höheren Vokalen abbrechen lässt. Lockmittel aus den Betonhäusern.<br />
Große Kaffeehausketten, auf Kunstledersesseln gestrandete <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=fashionistas">Fashionistas</a>, blähend wie Wale in der Sonne, schlürfen maximalgelangweilt ihre Latte Macchiatos.<br />
Der Kunde an der Kasse von Aldi regt sich über die Kassiererin an der Kasse von Aldi auf, während sich die Kassiererin an der Kasse von Aldi über den Kunden an der Kasse von Aldi aufregt, während sich all die anderen wartenden Kunden an der Kasse von Aldi über den sich aufregenden Kunden und die sich aufregende Kassiererin an der Kasse von Aldi aufregen.<br />
Und alle versuchen dabei so unaufgeregt wie möglich zu erscheinen.</p>
<p>Draussen scheißt ein Hund.</p>
<p>Autobahnraststättentests in der Zeitung und im Fernsehen und im Radio; in der U-Bahn oder Straßenbahn, jeder wird jetzt ein kleinwenig rummeinen. (Das darf man ja wohl noch! Das darf doch wohl nicht wahr sein?)<br />
Und der Peter wird vom Papa im Kinderzimmer geprügelt und später dann schwer misshandelt, weil er die Erwartungen der Großenwelt nicht erfüllt, einerseits; und weil dem Papa andererseits schon immer stark das Blut in der Hose pochte, wenn er den Kleinen am Kinderspielplatz zusah.</p>
<p>Und irgendwo anders nimmt sich jemand das Leben.<br />
Und die Blumenverkäuferin verkauft einen Nelkenstrauß.</p>
<p>Und Peter wird sich in fünf Jahren das Leben nehmen.<br />
Von heute an, fünf Jahre rückwärts, verstehen Sie das?<br />
Und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr und noch ein Jahr.</p>
<p>Es ist Zahltag, jeder darf heute ein wenig beitragen zum allgemeinen Unmut in unserer Hochkultur (sog.); hier unser Beitrag, unsere kleine kakophonische Intonation maximaler Langeweile.<br />
Wir sind draussen.<br />
Und Deutschland funktioniert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Planting Seeds</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/07/24/planting-seeds/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/07/24/planting-seeds/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 11:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Hicks]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<category><![CDATA[wortschwall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6223</guid>
		<description><![CDATA[By the way if anyone here is in advertising or marketing&#8230; kill yourself. No, no, no it&#8217;s just a little thought. I&#8217;m just trying to plant seeds. Maybe one day, they&#8217;ll take root &#8211; I don&#8217;t know. You try, you &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/07/24/planting-seeds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="680" height="510"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gDW_Hj2K0wo?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gDW_Hj2K0wo?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="680" height="510" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>By the way if anyone here is in advertising or marketing&#8230; kill yourself.</p>
<p>No, no, no it&#8217;s just a little thought. I&#8217;m just trying to plant seeds. Maybe one day, they&#8217;ll take root &#8211; I don&#8217;t know. You try, you do what you can. Kill yourself.</p>
<p>Seriously though, if you are, do.</p>
<p>Aaah, no really, there&#8217;s no rationalisation for what you do and you are Satan&#8217;s little helpers. Okay &#8211; kill yourself &#8211; seriously. You are the ruiner of all things good, seriously. No this is not a joke, you&#8217;re going, &#8220;there&#8217;s going to be a joke coming,&#8221; there&#8217;s no fucking joke coming. You are Satan&#8217;s spawn filling the world with bile and garbage. You are fucked and you are fucking us. Kill yourself. It&#8217;s the only way to save your fucking soul, kill yourself.</p>
<p>Planting seeds. I know all the marketing people are going, &#8220;he&#8217;s doing a joke&#8230;&#8221; there&#8217;s no joke here whatsoever. Suck a tail-pipe, fucking hang yourself, borrow a gun from a Yank friend &#8211; I don&#8217;t care how you do it. Rid the world of your evil fucking makinations. Machi&#8230; Whatever, you know what I mean.</p>
<p>I know what all the marketing people are thinking right now too, &#8220;Oh, you know what Bill&#8217;s doing, he&#8217;s going for that anti-marketing dollar. That&#8217;s a good market, he&#8217;s very smart.&#8221;</p>
<p>Oh man, I am not doing that. You fucking evil scumbags!</p>
<p>&#8220;Ooh, you know what Bill&#8217;s doing now, he&#8217;s going for the righteous indignation dollar. That&#8217;s a big dollar. A lot of people are feeling that indignation. We&#8217;ve done research &#8211; huge market. He&#8217;s doing a good thing.&#8221;</p>
<p>Godammit, I&#8217;m not doing that, you scum-bags! Quit putting a godamm dollar sign on every fucking thing on this planet!</p>
<p>&#8220;Ooh, the anger dollar. Huge. Huge in times of recession. Giant market, Bill&#8217;s very bright to do that.&#8221;</p>
<p>God, I&#8217;m just caught in a fucking web.</p>
<p>&#8220;Ooh the trapped dollar, big dollar, huge dollar. Good market &#8211; look at our research. We see that many people feel trapped. If we play to that and then separate them into the trapped dollar&#8230;&#8221;</p>
<p>How do you live like that? And I bet you sleep like fucking babies at night, don&#8217;t you?</p>
<p>&#8220;What didya do today honey?&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, we made ah, we made ah arsenic a childhood food now, goodnight.&#8221; [snores] &#8220;Yeah we just said you know is your baby really too loud? You know?&#8221; [snores] &#8220;Yeah, you know the mums will love it.&#8221; [snores]</p>
<p>Sleep like fucking children, don&#8217;t ya, this is your world isn&#8217;t it?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/07/24/planting-seeds/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unter Kommerzverdacht</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/07/11/unter-kommerzverdacht/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/07/11/unter-kommerzverdacht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[David Foster Wallace]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6210</guid>
		<description><![CDATA[Die aus Berechnung unternommene Simulation zweckfreier Freundlichkeit bringt langfristig alle unsere Maßstäbe durcheinander und führt dazu, dass irgendwann auch das echte Lächeln, die genuine Kunst, die wahre Freundlichkeit unter Kommerzverdacht stehen. Andauernder Vertrauensbruch macht ratlos und einsam, hilflos und wütend &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/07/11/unter-kommerzverdacht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die aus Berechnung unternommene Simulation zweckfreier Freundlichkeit bringt langfristig alle unsere Maßstäbe durcheinander und führt dazu, dass irgendwann auch das echte Lächeln, die genuine Kunst, die wahre Freundlichkeit unter Kommerzverdacht stehen. Andauernder Vertrauensbruch macht ratlos und einsam, hilflos und wütend und ängstlich. Er ist die Ursache von Verzweiflung.</p></blockquote>
<p>aus <em>Schrecklich amüsant &#8211; aber in Zukunft ohne mich</em>, David Foster Wallace, 1996</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/07/11/unter-kommerzverdacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit-leid</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/07/06/mit-leid/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/07/06/mit-leid/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Lévi-Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kannibalismus]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6185</guid>
		<description><![CDATA[Das einfachste Mittel, sich mit dem anderen zu identifizieren, ist noch, ihn zu essen. Claude Lévi-Strauss, französischer Antropologe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Das einfachste Mittel, sich mit dem anderen zu identifizieren, ist noch, ihn zu essen.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claude_L%C3%A9vi-Strauss">Claude Lévi-Strauss</a>, französischer Antropologe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/07/06/mit-leid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hollywood</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/05/23/hollywood/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/05/23/hollywood/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 07:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bert Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6057</guid>
		<description><![CDATA[Jeden Morgen, mein Brot zu verdienen Gehe ich auf den Markt, wo Lügen gekauft werden. Hoffnungsvoll Reihe ich mich ein zwischen die Verkäufer. Bert Brecht (Gefunden bei G&#38;E - Vom Mythos der Arbeit)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Morgen, mein Brot zu verdienen<br />
Gehe ich auf den Markt, wo Lügen gekauft werden.<br />
Hoffnungsvoll<br />
Reihe ich mich ein zwischen die Verkäufer.</p>
<p>Bert Brecht<br />
<a href="http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/a/mythos_arbeit.htm"></a></p>
<p>(Gefunden bei G&amp;E - <a href="http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/a/mythos_arbeit.htm">Vom Mythos der Arbeit</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/05/23/hollywood/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Why the Washing Machine Pushed Humanity Forward</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/04/07/why-the-washing-machine-pushed-humanity-forward/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/04/07/why-the-washing-machine-pushed-humanity-forward/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 09:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[industrialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=5838</guid>
		<description><![CDATA[Statistiker und Umweltforscher Hans Rösling über die gesellschaftsverändernde Magie der Waschmaschine. TED Talk (via gizmodo)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="380"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/HansRosling_2010W-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/HansRosling-2010W.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=1101&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=hans_rosling_and_the_magic_washing_machine;year=2010;theme=celebrating_tedwomen;theme=numbers_at_play;theme=unconventional_explanations;theme=new_on_ted_com;event=New+on+TED.com;tag=Culture;tag=TEDWomen;tag=data;tag=economics;tag=women;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="380" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/HansRosling_2010W-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/HansRosling-2010W.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=1101&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=hans_rosling_and_the_magic_washing_machine;year=2010;theme=celebrating_tedwomen;theme=numbers_at_play;theme=unconventional_explanations;theme=new_on_ted_com;event=New+on+TED.com;tag=Culture;tag=TEDWomen;tag=data;tag=economics;tag=women;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<p>Statistiker und Umweltforscher Hans Rösling über die gesellschaftsverändernde Magie der Waschmaschine.<br />
<a href="http://www.ted.com/talks/hans_rosling_and_the_magic_washing_machine.html">TED Talk</a><br />
(via <a href="http://gizmodo.com/#!5788129/why-the-washing-machine-pushed-humanity-forward">gizmodo</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/04/07/why-the-washing-machine-pushed-humanity-forward/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weiter den Schlafwandler spielen</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/04/03/weiter-den-schlafwandler-spielen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/04/03/weiter-den-schlafwandler-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 16:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skepsisreservat]]></category>
		<category><![CDATA[abgesang]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[wortschwall]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>
		<category><![CDATA[zorn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=5830</guid>
		<description><![CDATA[Er [der Professor] war ein alter Mann, der mit Studentinnen in eine Ausstellung vertrottelt-obszöner Skulpturen ging. Seine Frau hatte Recht, er war tatsächlich kein Mann mehr, nur ein Wrack, das begehrliche Blicke auf dumme, junge Frauen warf. Die Erkenntnis war &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/04/03/weiter-den-schlafwandler-spielen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er [der Professor] war ein alter Mann, der mit Studentinnen in eine Ausstellung vertrottelt-obszöner Skulpturen ging. Seine Frau hatte Recht, er war tatsächlich kein Mann mehr, nur ein Wrack, das begehrliche Blicke auf dumme, junge Frauen warf.<br />
Die Erkenntnis war so hell, dass sie ihn innerlich blendete. Er schloss die Augen und schüttelte den Kopf. Was blieb ihm noch übrig? Selbstmord. Dafür fehlte ihm die Kraft. Vielleicht Ehrlichkeit. Totale, kompromisslose Ehrlichkeit. Die Studentin mit den langen, schwarzen Haaren stand direkt vor ihm. Er räusperte sich. Als sie nicht reagierte, tippte er ihr mit dem Zeigefinger auf den Hinterkopf. Sie drehte sich zu ihm um.<br />
Er begann leise zu sprechen. Die Studentin hörte ihm zuerst mit höflichem, dann mit zunehmend entsetztem Gesichtsausdruck zu. Nach und nach versammelten sich auch die anderen Studierenden um ihn.<br />
- Schauen Sie nicht so blöd, zischte er sie an, im Grunde wissen Sie  doch ganz genau, wozu ich Sie hierherbestellt habe. Ich will mit Ihnen ficken, das wollen alle Männer hier, vermutlich sogar einige der Frauen. Und das sage ich nicht, weil ich Sie beleidigen oder schockieren will, ich sage es, weil es die Wahrheit ist und wir von Zeit zu Zeit mit der Wahrheit konfrontiert werden müssen. Ohne Wahrheit werden die Menschen langsam zu Statuen oder Zombies oder zu Idioten, was weiß ich. Aber Sie, Sie schauen mich natürlich an, als hätte ich Ihnen gerade eine Ohrfeige gegeben. In Wirklichkeit geht es mir nur darum, einmal in vierhundert Jahren eine vollkommen sinnvolle Aussage zu machen. Allerdings &#8230; an ihrem Gesicht sieht man sofort, dass das unmöglich ist, dass die allersinnvollsten Äußerungen immer zugleich die allersinnlosesten sind. Anstatt sinnvoller Aussagen kann der Mensch nur sinnlosen Unsinn von sich geben, und je sinnloser die Aussage, desto größer die Begeisterung bei einen Mitmenschen. Das ist ein unerträglicher Zustand, ein zutiefst entwürdigender, wahnsinniger, widernatürlicher Zustand. Im Grunde wäre es besser, wir würden überhaupt nichts mehr sagen und einfach übereinander herfallen wie die Tiere, denn das ist es, was ich ehrlich gesagt am liebsten mit Ihnen machen würde, Sie dumme kleine Studentenpuppe mit Ihren engen Kleidern und Ihrem offenen Knopf an der Bluse und Ihren angemalten Lippen und dem Scheitel und den langen, ungewaschenen Haaren. Sie wissen das ganz genau, und ich weiß das auch, und alle hier wissen das, und trotzdem schauen alle so drein, als würde ich Sie verprügeln. Das ist es, was mit der Welt nicht stimmt. Niemand darf die Wahrheit sagen, jeder muss sich immer nur beherrschen und immer weiter den Schlafwandler spielen. Er darf immer nur wie unter Wasser herumgehen, blind und taub und vollkommen unmündig, und er darf langsam verblöden, und er darf seiner Frau bis zum letzten Blutstropfen treu bleiben, und er darf seine Mitmenschen respektieren, und irgendwann darf er dann sterben, und dann sagen alle: So ein tolles Leben. Wo es doch in Wirklichkeit ein sinnloses, sinnentleertes, dummes, unmündiges, widerliches, unnatürliches, verbrecherisches Leben gewesen ist, ein Leben, von dem niemand etwas hat, nicht einmal Sie, denn Sie werden auch irgendwann so sein, dumm und unmündig und widernatürlich verzerrt und so alt, dass Sie am liebsten alle ihre Mitmenschen mit sich reißen möchten. Schauen Sie mich nicht so an, sondern merken Sie sich lieber meine Worte, vielleicht werden Sie sie irgendwann sogar begreifen. (&#8230;) Und jetzt entschuldigen Sie mich, sagte er zu all den entrüsteten und fassungslosen Studentengesichtern. Entschuldigen Sie mich. Ich gehe nach Hause. Verklagen Sie mich. Bringen Sie mich hinter Gitter. Lauern Sie mir auf, verprügeln Sie mich, bringen Sie mich um. Nehmen Sie den Mord auf Video auf, und stellen Sie ihn ins Internet. Schreiben Sie Bücher über mich. Tun Sie, was Sie wollen. Sagen Sie die Wahrheit. Auf Wiedersehen.</p>
<p>(aus &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/35936.html">Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes</a>&#8220;, von Clemens J. Setz)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/04/03/weiter-den-schlafwandler-spielen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anstehen</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/04/01/anstehen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/04/01/anstehen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=5770</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal verlaufen die Ereignisse dieser Welt in einer seltsamen Gleichzeitigkeit. In Ägypten stehen Menschen in Schlangen vor den Wahllokalen. Hunderte, Tausende, warten stundenlang; stehen dort, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Es ist das Volk, das etwas bewegen will, die erste wirklich &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/04/01/anstehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal verlaufen die Ereignisse dieser Welt in einer seltsamen Gleichzeitigkeit. In Ägypten stehen Menschen in Schlangen vor den Wahllokalen. Hunderte, Tausende, warten stundenlang; stehen dort, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Es ist das Volk, das etwas bewegen will, die erste wirklich demokratische Entscheidung dieser Menschen. Sie alle stehen dort, weil sie etwas ändern wollen, das ist ihre Motivation, am System, am Fundament, an ihren Lebensumständen.</p>
<p>In vielen anderen Ländern dieser Welt stehen Menschen in Schlangen vor den Apple Stores. Hunderte, Tausende, warten stundenlang vor den Glaspalästen; stehen dort, weil sie zu einem exklusiven Kreis Erstbesitzer gehören möchten. Sie wollen das neue iPad 2 in Händen halten, Begehrlichkeit ist ihre Motivation, sie wollen konsumieren und zelebrieren, denn sie haben ein Recht auf Spaß. Es geht ihnen nicht um eine basale Veränderung am System; sie sind damit soweit zufrieden und wollen lediglich seliger Teilhaber sein. Hier wie dort stehen also Menschen in Schlangen und warten auf etwas. Das ist soweit nichts aussergewöhnliches, jeder steht mal irgendwo aus irgendwelchen Gründen in einer Schlange: am Schalter für die Bahntickets, an der Wasserpumpe für den Brunnen, an der Kasse bei Tengelmann, an der Essensausgabe in der Mensa oder für die Tagesportion Reis.</p>
<p>Mir gefiel die Gegenüberstellung dieser zwei Bilder, die sich oberflächlich sehr ähneln und ein sehr gutes Beispiel für die Gegensätzlichkeiten unserer Welt sind. Als ich den Wahlvorgang in Ägypten und den Erstverkaufstag des neuen iPad 2 verfolgte, stolperte ich über folgende Meldung, die mit den Ereignissen am Nil jedoch nichts mehr zu tun hat:</p>
<blockquote><p><strong>Die wundersame iPad Wanderung</strong><br />
Seit zwei Wochen wird in den USA die neue Version von Apples Tablet-Computer iPad verkauft. Die Warteschlangen vor den Läden sind lang, weil das Unternehmen offenbar die Nachfrage nicht bedienen kann. In New York steht eine Gruppe Asiaten unter Verdacht, große Menge des iPad 2 zu kaufen, um sie nach China zu schicken und dort zu horrenden Preisen zu verkaufen.<br />
(Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ipad144.html">Tagesschau.de</a>)</p></blockquote>
<p>So schließt sich ein Kreis, der im Grunde genommen ziemlich schizophren ist:<br />
Da wird in China ein Produkt von Arbeitern gefertigt, die wahrscheinlich froh sind, sich von ihrem Monatsgehalt ein paar Schuhe kaufen zu können; dann wird das Produkt ins Ausland geliefert, erfährt dort durch Exklusivität und Rarität zunächst eine ideelle, dann eine extreme preisliche Aufwertung. Dann wird das Produkt in das Herstellungsland reimportiert, um dort von einer wohlhabenden Käuferschicht an der Spitze der Gesellschaft, die natürlich mächtig Kohle dafür lockermachte mit glänzenden Augen im Empfang genommen zu werden. Für das Geld, das die Wohlhabenden dort für ein im eigenen Land produziertes, reimportiertes Gerät ausgeben, könnte der chinesische Fabrikarbeiter, der dieses Gerät herstellte monatelang ein wunderbares Leben führen. Und ein Paar neue Schuhe wären bestimmt auch noch drin. Man kann natürlich jetzt mit unmoralischen Absichten dieser vor den Apple Stores wartenden Chinesen argumentieren. Aber wenn es um die eigene Haut geht, ist sich jeder selbst am nächsten und tatsächlich sind es einfache globale marktkapitalistische Prozesse, ganz ohne Voodoo. Gibt es einen vergleichbaren Güterstrom bei uns in Deutschland oder Europa, der dieser Situation ähnelt? Mir fällt keiner ein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/04/01/anstehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu unserem Besten</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/02/06/zu-unserem-besten/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/02/06/zu-unserem-besten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 13:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[MSC]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=5685</guid>
		<description><![CDATA[An diesem Wochenende tagte die unvermeidliche Sicherheitskonferenz in München und das hieß: Helikopter, Straßensperren, Umleitungen und eine Tausendschaft an Polizeibeamten &#8211; genauer, 3400 &#8211; die aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen wurden, verzierten das Straßenbild. Das Spiel wiederholt sich in regelmäßigen Abständen. Ich &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/02/06/zu-unserem-besten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Wochenende tagte die unvermeidliche <a href="http://www.securityconference.de/Muenchner-Sicherheitskonferenz-2011.muenchnersicherheit.0.html">Sicherheitskonferenz</a> in München und das hieß: Helikopter, Straßensperren, Umleitungen und eine Tausendschaft an Polizeibeamten &#8211; genauer, 3400 &#8211; die aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen wurden, verzierten das Straßenbild. Das Spiel wiederholt sich in regelmäßigen Abständen. Ich komme gerade mit frischen Eindrücken zurück aus der Innenstadt: Großdemonstration gegen die Konferenz. Und die internationale Solidarität marschierte heute mit 20.000 Watt Bassbumms fahnenschwingend direkt an meiner Tür vorbei. Als von Terrordrohungen gegängelter Bürger hat man hat sich an schwer bewaffnetes Sicherheitspersonal im Stadtbild längst gewöhnt. Allein bei diesem Gleichgültigkeitsgedanken sollte einem ein Warnlicht aufgehen. Seit den letzten <a href="http://himmelende.de/2010/11/27/der-alte-affe/">Anschlagswarnungen in Deutschland vor ein paar Monaten</a>, als noch von einer konkreten Gefahr die Rede war üben wir uns in heroischer Gelassenheit. Oder zumindest in etwas Vergleichbarem. Ausser, dass in der Zwischenzeit viel Wasser den Ganges hinunter geflossen ist, ist sonst nicht viel passiert.</p>
<p>&#8220;Für eine sichere Welt im 21. Jahrhundert&#8221; ist eines der Mottos der Veranstaltung und eine Phrase stach mir während der Podiumsdiskussionen besonders ins Auge: <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/sicherheitskonferenz-muenchen?page=all">internationale Sicherheitsarchitektur</a>. Das fühlt sich an wie ein Gebäude, das um uns herumkonstruiert wird; etwas, das auf einer Blaupause entworfen und dann rigoros in der Realität angewandt wird. Wenn ich dieses massive Auftreten der Staatsgewalt in der Öffentlichkeit beobachte, wird mir immer anders; ich bin verwirrt und ratlos und in mir gärt das unbestimmte Gefühl, dass etwas nicht stimmt mit dieser Welt, dass da etwas direkt vor meinen Augen falsch läuft. Warum muss eine Konferenz, in der es um unsere Sicherheit geht, vor uns geschützt werden? Weil viele mit dieser Aussenvorbehaltung, mit dieser Politik nicht einverstanden sind. Warum muss so eine Veranstaltung, die vielen als provokanter Akt gilt überhaupt in einer Stadt abgehalten werden? Je mehr Polizisten dort sind, um so mehr zeigt sich, wie stark der Grad der Ablehnung ist. Und es waren sehr viele Polizisten dort.</p>
<p>Ich finde es äusserst bedenklich, dass die Menschen, die über unser Wohl und Weh entscheiden, die eigentlich in Kontakt und Dialog mit uns stehen müssten, von uns ferngehalten werden. Ich frage mich, um welche Sicherheit es dabei eigentlich geht: Um unsere oder deren Sicherheit? Immer wenn diese Konferenz in der Stadt tagt, fühle ich mich besonders ohnmächtig und sehr sehr weit weg von denjenigen, die über unsere Zukunft entscheiden sollen.</p>
<p>Tu&#8217; gutes muss im Umkehrschluss nicht bedeuten, nichts böses zu tun.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/02/06/zu-unserem-besten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

