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	<title>Himmelende &#187; internet</title>
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	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
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		<title>32MBit/Sek-UndIhr?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher legten sich Menschen Fußabtreter mit lustigen Sprüchen vor die Haustür, heute geben sie ihrer Internetverbindung verrückte Namen. Ein bundesweiter Überblick. via Sehr witzig &#8211; Internet &#8211; Süddeutsche Zeitung Magazin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Früher legten sich Menschen Fußabtreter mit lustigen Sprüchen vor die Haustür, heute geben sie ihrer Internetverbindung verrückte Namen. Ein bundesweiter Überblick.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36072">Sehr witzig &#8211; Internet &#8211; Süddeutsche Zeitung Magazin</a>.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6350&amp;md5=7b3978f78089b4d8bb9289526323543f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die große Ablenkung</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/01/20/die-grose-ablenkung/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Internet essen Aufmerksamkeit auf. Dieses Ding ist unersättlich! Ein nobler Vorsatz für produktives Schreiben: Nutze die ersten Minuten des Tages. Kleine gelbe Notizzettel vollkritzeln, mit Gedanken Wände dekorieren; eine kurze Erinnerung, ein Nachhall aus dem Alltagstrott in ein Textdokument auf &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/01/20/die-grose-ablenkung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet essen Aufmerksamkeit auf.<br />
Dieses Ding ist unersättlich!</p>
<p>Ein nobler Vorsatz für produktives Schreiben: Nutze die ersten Minuten des Tages. Kleine gelbe Notizzettel vollkritzeln, mit Gedanken Wände dekorieren; eine kurze Erinnerung, ein Nachhall aus dem Alltagstrott in ein Textdokument auf dem Computer hacken; Wortgeröll beiseite räumen, das sich so im Laufe der Zeit ansammelt, cut-up, edit, den Unterarm vollschreiben, egal was; schreiben, bevor die klebenden Vernunftgedanken aus der nächtlichen Katharsis empordämmern und sich purpurn schwer über alles legen.<br />
Und nicht erst den Rechner anmachen und surfen oder Mails lesen. Also bewusstes auslassen, ich will mich nicht in den ersten Stunden mit E-Mails auseinandersetzen, denn sie zwingen mich zu einer Antwort, zu bloßem passiven Reagieren und fordern, mich zu etwas zu verhalten. Sie verhindern, mich mit einer Idee zu beschäftigen, die aus mir heraus kommt. Mag sein, dass das konservativ ist, aber ich züchte ja keine Dogmen.</p>
<p>Ich nenne es einen noblen Vorsatz, denn es hebt mich über das breiige Informationseinerlei, das die Gedanken einlullt und einem subkutan von den Großinformationsdistribuenten unter die Hirnrinde einmassiert wird. Und ich wachse daran. Doch es passiert immer häufiger &#8211; ich scheue prozentuale Angaben, versuche es aber mal damit &#8211; wenn nicht sogar in 80 Prozent der Fälle, dass ich unter guten Vorsätzen den Computer einschalte und eineinhalb Stunden später geistig halbseitig gelähmt vom Monitor aufschaue und nichts auf den Weg gebracht habe. Da wollte ich an zwei Geschichten gleichzeitig schreiben, etwas über Trappistenmönche recherchieren, lande dann bei „Hagiographie“ und lese etwas von Dostojewski und Sergej Jessenin. Mal huschen ein paar nackte Popos links und rechts über die Fenster, das ein oder andere Ablenkungstittchen ist vielleicht auch dabei, die erscheinen dann aber wirklich unwillkürlich und ganz ohne mein zutun, schlimme Bannerwerbung, pfui! Acht Minuten heute-Journal über den Dioxinskandal leiten mich direkt weiter zu Berichten und Fotostrecken über Massentierhaltung und Foers Appell an die fleischverzichtende Gutmenschlichkeit. Fünfseitige Zeit-Artikel sind dann meist das Endstadium dieser  metastasentreibenden, ungezügelten Wissensbegehrlichkeit. Das ist alles interessant und trägt bestimmt dazu bei, das ich eines Tages ein besserer Mensch sein werde. Und ich muss alles alles lesen oder sammle es, der Read Later-Button ist mein Freund, der Notschalter und ich weiß gleichzeitig genau, dass ich diese Informationsberge niemals bewältigen werde. Oder erst, wenn sie alt und ranzig und eventuell irrelevant sind. Zeitgeschehen ist ein leicht verderbliches Gut, will man es nicht unter historischer Recherche verbuchen. Und überhaupt passiert ja heute viel mehr als, sagen wir, vor zwanzig Jahren, gell?</p>
<p>Es passiert heute nicht mehr als vor zwanzig Jahren, nur werden wir darüber schneller und einfacher informiert. Serendipity, also das (zweifelhafte) Glück etwas zu finden, nachdem man eigentlich nicht suchte, spülte mich schon an so manche Strände unbekannter Inseln. Das Internet, einmal eingewählt klinkt es sich direkt in mein Hirn, wirkt phänomenal aufmerksamkeitszersetzend. Ich facebooke und tumblere und flickere mich durch Bilderwelten, bis der Kopf am Ende ganz müd und schwer und überladen ist mit Eindrücken; und überlagert mit Bildern, die alles in allem höchstens noch ein diffuses Knarzen ergeben; eine riesige wabernde Wortwolke, mit vier Zillionen Begriffen und Brocken, ein unheimliches Korrelat und ich bin ausserstande, einen vernünftigen Haupt- und Nebensatz zu formulieren. Stecker ziehen als physische Intervention ist auch ziemlich aussichtslos, WLAN und iPhone funken auch noch den größten Mist in den letzten leeren Raum des Körpers.<br />
Was hilft, ist Peter Lustigs Motto, das er am Ende einer jeden Löwenzahn-Sendung als umstürzlerisches Saatkorn ins Bewusstsein der Kinder pflanzte: „Und jetzt: abschalten!“, gefolgt von einer anachronistischen Drehbewegung mit Daumen und Zeigefinger, als die Fernseher noch mechanische Drehschalter hatten. Nur eine Idee, aber Unkraut kann auch Beton sprengen. So fühle ich mich und manchmal stelle ich fasziniert fest, wie sehr die große Ablenkung bereits mein Verhalten im Alltag prägt. Volle Maximalzerstreuung voraus! Dabei ist online-sein per se nichts schlechtes, nur mein Umgang damit ist manchmal uferlos. Zeit, an meinem noblen Vorsatz festzuhalten und nicht bloß tumb vorm Leuchtschirm dasitzen und warten, bis mir wieder das Gehirn überschwappt. Wobei, dann würden solche Texte vielleicht niemals zustande kommen?</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=5647&amp;md5=dc21bd01ca9569fb3ab2ef6948dd002e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine überzeugende Vorwegnahme der unbestreitbaren Langeweile urbaner Menschen im einundzwanzigsten Jahrhundert</title>
		<link>http://himmelende.de/2010/12/11/eine-uberzeugende-vorwegnahme-der-unbestreitbaren-langeweile-urbaner-menschen-im-einundzwanzigsten-jahrhundert/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 12:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss jemand sein, bevor man etwas mitzuteilen hat. Wer auf einer Website wie Facebook nur noch als Datenmenge existiert, ist ein reduzierter Mensch geworden. Deren 500 Millionen Mitglieder liefern sich der Gedankenwelt eines jungen Nerds aus, dessen Werte die meisten &#8230; <a href="http://himmelende.de/2010/12/11/eine-uberzeugende-vorwegnahme-der-unbestreitbaren-langeweile-urbaner-menschen-im-einundzwanzigsten-jahrhundert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man muss jemand sein, bevor man etwas mitzuteilen hat.</p></blockquote>
<p>Wer auf einer Website wie Facebook nur noch als Datenmenge existiert, ist ein reduzierter Mensch geworden. Deren 500 Millionen Mitglieder liefern sich der Gedankenwelt eines jungen Nerds aus, dessen Werte die meisten von ihnen wohl kaum teilen. Das Ziel ist eine gleichförmige Welt. Ein Essay der britischen Schriftstellerin Zadie Smith.<br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EF7429214D7D84DADB3ECEF4E6AC40CCD~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Facebook: Generation Warum?</a></p>
<div></div>
<div></div>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=5517&amp;md5=20bb072146efd6164e9f4101b9a024df" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Dieses Zeug</title>
		<link>http://himmelende.de/2010/03/28/dieses-zeug/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 10:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; werden wir nicht mehr los. Es ist unsere neue Bürde, ein unhintergehbares Faktum, ein fait accompli. Und es gibt hier neue asynchrone, globalisierte Kommunikationsformen. Was es hier nicht mehr gibt, sind ein Kanon und ein historisches Register. Es gibt &#8230; <a href="http://himmelende.de/2010/03/28/dieses-zeug/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; werden wir nicht mehr los. Es ist unsere neue Bürde, ein unhintergehbares Faktum, ein fait accompli. Und es gibt hier neue asynchrone, globalisierte Kommunikationsformen. Was es hier nicht mehr gibt, sind ein Kanon und ein historisches Register. Es gibt nicht mehr die eine autoritative Stimme der Geschichte. Stattdessen sind wir mit verrückt einflussreichen Sonderlingen und Verrückten konfrontiert, und jede Form von intellektuellem Langzeitgeschäft muss sich in der Netzwerkkultur bewähren &#8211; wie alles andere von der brillanten Einsicht bis zum obszönen Gerücht auch.</p></blockquote>
<p>Bruce Sterling: <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E5CF835AD1E344CF4AC52EF1F1545769E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Denken im Internet-Zeitalter</a></p>
<p>via <a href="http://www.astrid-paprotta.de/weblog/dieses-zeug">Astrid Paprotta</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=4127&amp;md5=0a356dec44bd45d804abac261a0960e5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Suchanfragen</title>
		<link>http://himmelende.de/2010/02/16/suchanfragen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Suchanfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so liebreizend &#8211; kann man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen? - egal, jedenfalls, es ist so liebreizend von der Internetbevölkerung, quasi ein Zeichen inniger Fürsorglichkeit und wahren Respekts, dass genau in den Momenten, in denen meine Hoffnung &#8230; <a href="http://himmelende.de/2010/02/16/suchanfragen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so liebreizend &#8211; kann man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen? -</p>
<p>egal, jedenfalls, es ist so liebreizend von der Internetbevölkerung, quasi ein Zeichen inniger Fürsorglichkeit und wahren Respekts, dass genau in den Momenten, in denen meine Hoffnung sinkt und ich befürchten muss, es würden schleichende Prozesse geistiger Emanzipation eintreten, ein Wandel beginnen, der in den Hirnen der User ein intellektuelles Umdenken in Gang brächte, fulminant kumuliert in der finalen Auflösung hartnäckiger, präpubertärer Bildungsresistenzen; wenn also meine Befürchtungen aufkommen, die Masse erhebe sich plötzlich aus ihrer schleichenden, grenzdebilen Mittelmäßigkeit heraus, dann reicht nur ein Blick in das Serverlog, um die an Himmelende gerichteten Suchanfragen zu analysieren und ich weiß: Es hat sich nichts an der mir so liebgewonnenen Bullshittigkeit geändert, die mir in diesem Internetz, von dem jetzt alle reden links und rechts um die Ohren fliegen:</p>
<ol>
<li>Schmutzwäsche</li>
<li>Pferdeporno</li>
<li>Vodka</li>
<li>Warum richten sie ihre Walther auf meine Hoden?</li>
</ol>
<p>In dieser Reihenfolge.<br />
Ordentlich.<br />
Danke, Internet.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=3902&amp;md5=a273a35959cd627739c61058ecffd7cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Weltzentrale der Plattitüden</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/04/05/die-weltzentrale-der-plattituden/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 13:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[“What are you doing?”
Was machst du? Das ist die Urmutter aller Fragen, die Twitter stellt. Und die Menschen antworten darauf, zwitschern fröhlich zurück. Dafür stehen ihnen 140 Zeichen zur Verfügung, eine SMS-Länge. Kurzmitteilungen an die Welt, die von überall abgesetzt werden können, via Mobiltelefon oder Internet-Browser. Was aber ist Twitter eigentlich wirklich? So viele Benutzer wie es gibt, so viele Antworten wird man finden. Twitter, das ist… <a href="http://himmelende.de/2009/04/05/die-weltzentrale-der-plattituden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1830" title="Twitter" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/04/tour_1.gif" alt="Twitter" width="500" height="146" /><br />
<em>&#8220;What are you doing?&#8221;</em></p>
<p>Was machst du? Das ist die Urmutter aller Fragen, die <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> stellt. Und die Menschen antworten darauf, zwitschern fröhlich zurück. Dafür stehen ihnen 140 Zeichen zur Verfügung, eine SMS-Länge. Kurzmitteilungen an die Welt, die von überall abgesetzt werden können, via Mobiltelefon oder Internet-Browser. Was aber ist Twitter eigentlich wirklich? So viele Benutzer wie es gibt, <a href="http://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=de-de&amp;q=was+ist+twitter&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8">so viele Antworten</a> wird man finden. Twitter, das ist&#8230;</p>
<ul>
<li>doch reine Mitteilungsprosa im parataktischen Stil</li>
<li>zu 140 zeichen gewordene, sinnstifende Alltäglichkeitsbeweise</li>
<li>die Weltzentrale der Plattitüden</li>
<li>bloße textuelle Interferenz</li>
<li>eine Übersprungshandlung oder eine Art Fluchtsituation</li>
<li>das Telegrafensystem des Web 2.0</li>
</ul>
<p>&#8220;Twitter ist ein Service für Freunde, Familie und Kollegen, um zu kommunizieren und in Verbindung zu bleiben durch den Austausch von schnellen und häufigen Antworten auf die einfache Frage: Was machst du?&#8221;<br />
Kurzum: All diese kleinen Geschichten der Menschen aus der Welt dazwischen, der Füllstoff in unserem Dasein; der Kitt, der die Fugen zwischen den Episoden des Lebens zusammenklebt oder sprengt, je nachdem, wie mans halt erwischt.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1840" title="Twistori" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/04/bild-2-144x150.png" alt="Twistori" width="144" height="150" />Und mit diesen über Twitter gelieferten Füllstoffen lassen sich nun ein paar ganz beeindruckende Dinge anstellen.<br />
Ein Projekt, das sich genauer zu betrachten lohnt, ist <a href="http://twistori.com/">Twistori</a>, &#8220;A Twitter Zeitgeist Social Experiment&#8221;, so die Entwickler <a href="http://twitter.com/amyhoy">Amy Hoy</a> und <a href="http://twitter.com/madrobby">Thomas Fuchs</a>. Twistori fischt im Twitter-Nachrichtenstrom nach ganz bestimmten Schlagwörtern: love, hate, think, believe, feel, wish, und versucht damit, einen Querschnitt menschlicher Befindlichkeiten innerhalb dieses Spannbogens zu finden. Den auf der Seite zum Download angebotenen Bildschirmschoner solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1841" title="WeFeelFine" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/04/bild-1-150x150.png" alt="WeFeelFine" width="150" height="150" />Inspiriert fühlten sich die Twistori-Entwickler von einem anderen Projekt, das sich ebenfalls mit der Erkundung menschlicher Emotionen befasst, sich dabei jedoch nicht nur die über Twitter veröffentlichten Inhalte zu Nutze macht, sondern eine große Anzahl von Weblogs nach Phrasen wie &#8220;I feel&#8221; und &#8220;I am feeling&#8221; durchforstet. <a href="http://www.wefeelfine.org/">We Feel Fine</a> nannten <a href="http://www.number27.org/">Jonathan Harris</a> und <a href="http://www.kamvar.org/">Sep Kamvar</a> ihr Projekt, das die Gefühle der Menschen in einer bunten Pixelwolke visualisiert. We Feel Fine geht dabei noch einen Schritt weiter. So lassen sich neben Alter und Geschlecht auch der Ort, das Datum und sogar das gegenwärtige Wetter als Suchkriterium definieren. Ansehen Pflicht, alleine schon der Farbenpracht wegen.</p>
<p>Zwei weitere Projekte will ich der Vollständigkeit halber hier noch erwähnen, auch wenn sie nicht mehr ganz so neu sind. <a href="http://www.twitscoop.com/">Twittscoop</a> stellt die am häufigsten via Twitter veröffentlichten Begriffe dar. Was noch recht unspektakulär klingt, macht spätestens dann Sinn, wenn man auf die &#8220;Play&#8221; Taste der Seite klickt. Nun verändert sich nämlich die Schriftgröße der Begriffe, abhängig vom Grad ihrer Häufigkeit. Schwerpunkte tauchen so in Minutenschnelle auf und verschwinden ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Ein gutes Hilfsmittel, um eine grobe Übersicht über das momentane Netzgeflüster zu bekommen.</p>
<p><a href="http://twittervision.com/">Twittervision</a> darf hier natürlich auch nicht fehlen. Einer der ersten Dienste, der sich die öffentliche API, also die Programmierschnittstelle von Twitter zu Nutze machte. Twittervision verknüpft die Ortsangaben der Twitter-Mitteilungen mit einer Weltkarte von Google. Was dabei rauskommt, ist eine geographische Visualisierung der Tweets in Echtzeit. Das lässt die Welt ein Stück kleiner werden. Zu sehen, dass Menschen überall auf diesem Planeten eigentlich immer die selben, kleinen Probleme und Gedanken haben, schafft darüber hinaus so etwas wie Verbrüderung im Geiste.<br />
So, und nachdem ich jetzt drölfmillionen mal Twitter gesagt habe, ist mein Mund ganz fransig und ich habe keine Lust mehr.</p>
<div id="attachment_1828" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1828 " title="Twitter Dialog" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/04/bild-6.png" alt="Für genau solche Unterhaltungen liebe ich Twitter." width="500" height="136" /><p class="wp-caption-text">Für genau solche Unterhaltungen liebe ich Twitter.</p></div>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1686&amp;md5=fde1b1e86a87b304df20214157028c0e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gerichtsverfahren gegen The Pirate Bay</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/02/14/gerichtsverfahren-gegen-the-pirate-bay/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 11:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Now playing: The Pirate Bay vs. Hollywood plus Musikkonzerne plus Staatsanwalt. Kommenden Montag, 16. Februar (9 Uhr CET) wird in Stockholm das Verfahren gegen die Betreiber des weltgrößten Torrent-Verzeichnisses eröffnet. &#8220;Beihilfe zur Verletzung des Urheberrechts&#8221; lautet die Anklage. Und während &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/02/14/gerichtsverfahren-gegen-the-pirate-bay/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Now playing: The Pirate Bay vs. Hollywood plus Musikkonzerne plus Staatsanwalt.</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/earlg/160807760/"><img class="alignleft size-full wp-image-1469" title="Pirate Flag" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/02/160807760_99dd54bef6_m.jpg" alt="Pirate Flag" width="180" height="240" /></a>Kommenden Montag, 16. Februar (9 Uhr CET) wird in Stockholm das Verfahren gegen die Betreiber des weltgrößten Torrent-Verzeichnisses eröffnet. &#8220;Beihilfe zur Verletzung des Urheberrechts&#8221; lautet die Anklage. Und während die Freibeuter aus der Piratenbucht in Rolle der Underdog-Rebellen zur Wahrung eines unabhängigen Internets schlüpfen, setzt sich die klagende Staatsanwaltschaft und die Major-Labels derweil das Kränzchen der Gutmenschlichkeit auf und wollen die Server der &#8220;Gesetzesbrecher&#8221; möglichst schnell vom Netz nehmen.<br />
Das knifflige daran: Die Server von thepiratebay.org sind für über 50% des weltweiten Torrent-Traffics zuständig. Ein Abschalten hätte zur Folge, dass die globale Torrent-Infrastruktur <a href="http://i.gizmodo.com/5153109/if-pirate-bay-is-shut-down-it-could-take-all-of-bittorrent-with-it">in die Knie gehen</a> würde, wenn sie nicht sogar komplett zusammenkracht.<br />
Am morgigen Sonntag um 12 Uhr halten die Bukanier eine Pressekonferenz zu aktuellen Lage ab. (<span style="text-decoration: line-through;">siehe streaming-video unten</span>). Montags findet besagtes Gerichtsverfahren statt. Das mediale Interesse daran ist derart groß, dass es auf <a href="http://svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=12094">24 Direkt</a> live übertragen wird. Ausgang ungewiss. Es bleibt also spannend für die Torrent-Community.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Showdown-zwischen-Pirate-Bay-und-Medienindustrie--/meldung/132523">heise.de - Showdown zwischen Pirate Bay und Medienindustrie</a><br />
<a href="http://i.gizmodo.com/5153109/if-pirate-bay-is-shut-down-it-could-take-all-of-bittorrent-with-it">gizmodo.com &#8211; If Pirate Bay is Shut Down, It Could Take All of BitTorrent With It</a><br />
<a href="http://trial.thepiratebay.org/"> Spectrial &#8211; Info on The Pirate Bay Trial</a><br />
<div id="attachment_1481" class="wp-caption alignnone" style="width: 327px"><a href="http://trial.thepiratebay.org/"><img src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/02/bild-3.png" alt="The TPB trial press-conference from Stockholm, 15. 02. 2009 " title="The Pirate Pay Trial Press Conference" width="317" height="274" class="size-full wp-image-1481" /></a><p class="wp-caption-text">The TPB trial press-conference from Stockholm, 15. 02. 2009 </p></div></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1462&amp;md5=de73c49d0c90181e776063550b2e785f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ode an mein Modem</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/01/25/ode-an-mein-modem/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 13:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[maschine]]></category>
		<category><![CDATA[monster]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: &#8220;Danke, milliardenfache Elektronengalaxien unterhalb der Asphaltstadt!&#8221; Oh du mein DSL-Modem, kleines schwarzes, hassgeliebtes Scheusal. Wie du unter dem Tisch lauerst, gleich einer Spinne in einer dunklen Ecke des Raumes, und deine vier grünen LED-Lichter abwechselnd blinken. Gibst du mir &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/01/25/ode-an-mein-modem/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Oder: &#8220;Danke, milliardenfache Elektronengalaxien unterhalb der Asphaltstadt!&#8221;</h2>
<p>Oh du mein DSL-Modem, kleines schwarzes, hassgeliebtes Scheusal.<br />
Wie du unter dem Tisch lauerst, gleich einer Spinne in einer dunklen Ecke des Raumes,<br />
und deine vier grünen LED-Lichter abwechselnd blinken.<br />
Gibst du mir heute einen Reset-Zweck? </p>
<p>Du schwarze Siliziumspinne,<br />
beißt in die Rinde der Menschenhirne und saugst sie aus,<br />
stösst dein Beisswerkzeug in die gelähmten Körper,<br />
die so tumb und taub und voll von Sensation,<br />
PopUp-Porno-Picture-Lähmung<br />
frisst meinen Verstand und dabei<br />
deine blinkenden grünen Lichter,<br />
gleich im Intervall eines Sauggeräusches. </p>
<p>Durch das eine Loch in der Wand bist du, schwarzes Kästchen<br />
verbunden mit dem Netz, doch<br />
auf der anderen Seite knüpft dein gelbes Ethernet-Kabel<br />
direkt an meine Frontallappen an,<br />
nistet sich ein in meinem Neuronengeflecht, wie bei so vielen Menschen<br />
und aus der Leitung tröpfelt langsam<br />
die böse stille Macht, es ist:<br />
das Elixier der Zerstreuung. </p>
<p>Durch Leitungen, in denen Lichtwellen sich den Gesetzen<br />
der Totalreflexion beugen<br />
kreischen Quantenteilchen durch die Glasfaserlabyrinthe,<br />
milliardenfache Elektronengalaxien unterhalb der Asphaltstadt,<br />
durch den Beton und Transformatoren,<br />
während die müden großen Schatten der Hochhäuser<br />
sich besoffen schwer aneinander lehnen. </p>
<p>Mal tröpfelt es nur langsam durch die Internetleitung,<br />
eine Schneise, geschlagen in den Verstand der Menschen<br />
und wie an einer Infusion, einer Webzwonull-Nährlösung hängen unsre Hirne.<br />
Am Tropf, durch dessen Kanülen ein grauschleimiges Serum fließt,<br />
Wahrheitskonstrukte und Wunschmaschine<br />
und das Spam-Versprechen auf einen größeren Penis in nur einer Woche.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1313&amp;md5=5ae75db431f37a883aebe4aab864e0f7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Netzfischerei am Montag, 19. Januar 2009</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/01/19/netzfischerei-am-montag-19-januar-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 18:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>
		<category><![CDATA[netzaktion]]></category>
		<category><![CDATA[produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogs, Sites, Magazines I&#8217;ve never seen so many electric jellyfish in all my life! pasqualle.com Magazin für Gegenwartskultur goon-magazin.de Herm&#8217;s Farm The hardest way to make an easy living dasistdasen.de +++ Diverses Dear IE 6, Its been a good run, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/01/19/netzfischerei-am-montag-19-januar-2009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.monster-munch.com/productivity-enhancer/"><img src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/01/sp01-2-300x299.jpg" alt="Productivity Enhancer" title="Productivity Enhancer" width="300" height="299" class="alignleft size-medium wp-image-1215" /></a><br />
<h2>Blogs, Sites, Magazines</h2>
<p>I&#8217;ve never seen so many electric jellyfish in all my life!<br />
<a href="http://blog.pasqualle.com/">pasqualle.com</a></p>
<p>Magazin für Gegenwartskultur<br />
<a href="http://goon-magazin.de/">goon-magazin.de</a></p>
<p><a href="http://www.hermsfarm.de/blog/">Herm&#8217;s Farm</a></p>
<p>The hardest way to make an easy living<br />
<a href="http://www.dasistdasen.de/">dasistdasen.de</a></p>
<p>+++</p>
<h2>Diverses</h2>
<p>Dear IE 6,<br />
Its been a good run, now please leave.<br />
<a href="http://dearie6.com/">dearIE6.com</a></p>
<p>Monster-Munch<br />
<a href="http://www.monster-munch.com/productivity-enhancer/">Productivity Enhancer</a></p>
<p>Creating favicons has never been easier<br />
<a href="http://www.favikon.com/">favikon.com</a></p>
<p>400+ High Quality Patterns<br />
<a href="http://designreviver.com/freebies/400-high-quality-patterns/">designreviver.com</a></p>
<p>+++</p>
<h2>Videos</h2>
<p>YouTube &#8211; <a href="http://de.youtube.com/watch?v=KogebxJkHig">Late Show &#8211; Farewell to &#8220;Great Moments in Presidential Speech</a><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KogebxJkHig&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KogebxJkHig&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1214&amp;md5=6da27d1132c6076af668fdc2f45d3db8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schaffe ab: unerhörte Gleichzeitigkeit. Ersetze mit: Hypemachine</title>
		<link>http://himmelende.de/2009/01/16/schaffe-ab-unerhorte-gleichzeitigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 23:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Kehlmann links, Kehlmann rechts. Mannomann Kehlmann! Hüpft mit seinem neuen Roman durch alle Nachrichtenkanäle, &#8220;Ruhm&#8221; hier, &#8220;Ruhm&#8221; da; strotzt so vor Ruhm, dass er nicht mehr gerade gehen kann. Jaja, will auch so ein Glanz werden, der oben ist. Mit &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/01/16/schaffe-ab-unerhorte-gleichzeitigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kehlmann links, Kehlmann rechts. Mannomann Kehlmann! Hüpft mit seinem neuen Roman durch alle Nachrichtenkanäle, &#8220;<a href="http://technorati.com/search/daniel+kehlmann+ruhm?language=de">Ruhm</a>&#8221; hier, &#8220;<a href="http://news.google.de/news?hl=de&#038;ned=de&#038;q=kehlmann+ruhm&#038;btnG=News-Suche">Ruhm</a>&#8221; da; strotzt so vor Ruhm, dass er nicht mehr gerade gehen kann. Jaja, will auch so ein Glanz werden, der oben ist. Mit weißem Auto und Badewasser, das nach Parfüm riecht, und alles wie Paris.<br />
Und dann sind die Fernsehnachrichten vorbei und der Kehlmann turnt weiter. Mein Feedreader, du alter Unheilverkünder, warum klicke ich dich auch jedes mal an? 1643 neue Nachrichten, bestimmt ungelesen und bestimmt interessant, zum großen Teil &#8211; die E-Mails jetzt mal nicht mit eingerechnet &#8211; will alles lesen, muss alles sehen und sichten. Shortmessagemäßig bricht derweil Dantes Inferno auf meinem Handy los, Twitter zwitschert nicht mehr zartverschähmte Neuigkeitchen vom Ast &#8211; das war früher mal so, da brauchte ich nicht eine eingeschobene Schaltwoche, um all die News durchzusichten &#8211; sondern planiert mir mit Affengewalt eine Informationsbrache durch die Denkfurche.<br />
Und dann klingelt es und draussen steht wohl jemand vor der Tür, wahrscheinlich Mensch, öffne nicht, hab da nix abonniert.<br />
Und dann wieder  Fernsehnachrichten und das alles passiert in rasender Gleichzeitigkeit, während in New York <a href="http://twitpic.com/135xa">Flugzeuge in den Hudson</a> fallen und uns der Sturm am Wochenende die Haare vom Kopf blasen wird; sagt der Wettermentor und deutet auf ZentralOstWestSüddeutschland, halt irgendwo dort, bloß nicht im Norden, da wirds heiter.</p>
<p><a href="http://hypem.com/"><img src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/01/hype-machine-logo.jpg" alt="The Hype Machine" title="The Hype Machine" width="255" height="118" class="aligncenter size-full wp-image-1191" /></a>Fakt ist, dass es fast jeden Abend so abläuft und ich ganz besoffen von soviel Tatsachen und mit roten Augen ins Bett gehe. Interessanterweise findet immer dann, wenn ich mich dem produktiven Teil widmen will, der totale Informations-GAU statt. Und das alles immer auf einmal. Gesetz dem Fall, ich werde der nächste Bundespräsident (ich hege Bestrebungen), schaffe ich diese unerhörte Gleichzeitig ab! Einfürallemal!<br />
Da kommt eine helfende Hand gerade recht, um den Überblick über das zu bewahren, was gerade angesagt ist oder besser: angehört wird im Netz. Was <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> für den Schlagzeilenüberblick über die deutschsprachige Blog- und Online-Medienlandschaft, ist <a href="http://hypem.com/">The Hype Machine</a> für alle musikrelevanten Artikel der internationalen Blogosphäre. Phänomenal einfach und genau das Richtige, um nach dem letzten hippen Ohrwurm zu stöbern, den man garantiert nicht mehr aus seiner Gehirnwindung raus bekommt.<br />
(ebenso phänomenal inspiziert von &#8220;Oh, what a world&#8221;: <a href="http://www.ohwhataworld.de/?p=3396">Teil 1</a>, <a href="http://www.ohwhataworld.de/?p=3397">Teil 2</a>) </p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1186&amp;md5=6b775e7601847950033bdd2a991eab13" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus der Glaserei</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/12/13/neues-aus-der-glaserei/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 20:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Glaser taucht mal wieder in die digitale Welt und bringt bemerkenswertes zu Tage. Kleine Geschichten über Dinge, die dumm gelaufen sind. Aufruf: Dumm gelaufen bei Glaserei Sechs Wörter, ein Foto, eine Geschichte. Microfiction, klassisch und hypermodern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Glaser taucht mal wieder in die digitale Welt und bringt bemerkenswertes zu Tage.</p>
<p>Kleine Geschichten über Dinge, die dumm gelaufen sind.<br />
<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=2559">Aufruf: Dumm gelaufen bei Glaserei</a></p>
<p>Sechs Wörter, ein Foto, eine Geschichte.<br />
<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=119">Microfiction, klassisch und hypermodern</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1064&amp;md5=e1d8f067593c304663cdb66134e15611" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>It&#8217;s a cell phone, stupid!</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/07/15/its-a-cell-phone-stupid/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 12:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsisreservat]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[geeks]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das iPhone 3G schlägt in Deutschland auf. Zeit für eine Betrachtung. <a href="http://himmelende.de/2008/07/15/its-a-cell-phone-stupid/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das iPhone 3G schlägt in Deutschland auf. Zeit für eine Betrachtung.</h2>
<p>Als Telekom Mitarbeiter hat man es dieser Tage wahrlich nicht leicht. Da steht eine Hundert-, ach was, eine Tausendschaft technophiler Handykäufer vor ihren Läden und alle wollen was. Der eine Teil ist maßlos echauffiert, weil er nicht das bekommt, was er so sehr begehrt. Und er andere Teil setzt einen betäubt traumseeligen Blick auf, wenn er mit einer weißen Telekom-Papiertüte und einer seltsamen Phrase stammelnd den Laden verlässt: <em>&#8220;Eifon thri tschi!&#8221;</em><br />
Gemeint ist Apples neues Mobiltelefon <a title="Apple - iPhone" href="http://www.apple.com/de/iphone/">iPhone 3G</a>, das an diesem Freitag über deutsche und internationale Verkaufstheken in weiteren 21 Ländern wanderte. Dabei ließen es <a title="iPhone 3G: Live-Stream aus den Niederlanden zum Verkauf um Mitternacht" href="http://www.macbug.de/2008/07/10/iphone-3g-live-stream-aus-telekom-niederlande-zum-verkauf-um-mitternacht/">die Holländer in Rotterdam</a> richtig krachen. Punkt null Uhr startete dort der Verkauf der Geräte mit einem Event, das an die Rückkehr der Astronauten von ihrer ersten Mondlandung erinnert, der glückliche Erstkäufer (auf seiner Schachtel eine bezeichnende &#8220;1&#8243;) gefeiert wie ein Buzz Aldrin.<br />
Die Spannweite der Reaktionen der Mitmenschen <a title="Silicon.de - iPhone-Ansturm in München" href="http://www.silicon.de/galerie/hardware/0,39039549,39193374-5,00/iphone_ansturm+in+muenchen+page+5.htm">hier in München</a> war ebenso breit: Von ehrlicher Begeisterung (Applaus, sobald ein neuer iPhone-Besitzer den Laden verließ), über vollkommene Unkenntnis (<em>&#8220;Warum ist denn da auf der schwarzen Fernbedienung hinten ein Apfel?&#8221;</em>), bis hin zum absoluten Unverständnis (<em>&#8220;Was steht ihr hier an wie die Lemminge? Herrgott, es ist nur ein Telefon!&#8221;</em>). Stimmt, es ist nur ein Telefon. Aber halt eben auch ein bisschen mehr.</p>
<h2>Der frühe Vogel fängt den Wurm</h2>
<p>So waren die Schlangen, die sich zum <a title="Zeit - Verkaufsstart für neues iPhone" href="http://www.zeit.de/video/player?videoID=200807110b52a6">Verkaufsstart</a> in Übersee, wie auch Hierzulande bildeten recht lang. Manch einer erinnerte sich da an Zustände wie in der ehemaligen DDR. Die limitierte Ration der begehrten Handys, die Deutschland erreichte war im nu ausverkauft. <em>&#8220;Nur ein Drittel der Menge, die wir geordert haben, wurde geliefert. Ich hab heute genau sechs schwarze iPhones bekommen, das ist ein Witz.&#8221;</em>, konstatierte der Verkaufsleiter eines T-Punkts in München. Zum Glück wurden andere Läden in der Stadt mit einer ausreichenden Menge beliefert, so dass viele der Begeisterten an diesem Tag eines der begehrten Telefone bekommen haben müssten. Bedient wurden in der Regel nur Vorbesteller, sehr zum Unmut vieler Spontankäufer, die größtenteils leer ausgingen.</p>
<h3>&#8220;Das iPhone, auf das sie gewartet haben&#8221;<br />
&#8230; und jetzt noch ein bisschen länger warten müssen</h3>
<p>Alles in allem dürften Steve Jobs und René Obermann mit dem Start und den <a title="Heise - iPhone 3G am ersten Wochenende eine Million Mal verkauft" href="http://www.heise.de/newsticker/iPhone-3G-am-ersten-Wochenende-eine-Million-Mal-verkauft--/meldung/110895/">ersten Verkaufszahlen</a> zufrieden sein. 15.000 Geräte wurden in Deutschland, eine Million weltweit abgesetzt &#8211; und das am ersten Tag. Vom gewaltigen Rauschen im Blätterwald profitierten dabei beide Firmen enorm. Eine frische Lieferung mit Neugeräten wird erst in den nächsten zwei Wochen erwartet, was die Begehrlichkeiten sicher noch weiter anheizen wird.</p>
<h2>iPocalypse</h2>
<p>Das Ganze ging jedoch erst mal mit einer Panne los. Der Andrang war <a title="Heise - iPhone-Verkaufsstart: Starke Nachfrage, schwächelnde Server" href="http://www.heise.de/newsticker/iPhone-Verkaufsstart-Starke-Nachfrage-schwaechelnde-Server--/meldung/110814">so enorm</a>, dass im Zuge des Aktivierungsprozesses die Server der Telekom in Deutschland und O2 in England in die Knie gingen.<br />
Im <a title="Google Maps" href="http://maps.google.com/maps?hl=de&amp;client=safari&amp;ie=UTF8&amp;q=telekom&amp;near=M%C3%BCnchen,+Deutschland&amp;fb=1&amp;view=map&amp;cd=1&amp;ll=48.140604,11.573839&amp;spn=0.033391,0.059996&amp;z=14&amp;iwloc=J">T-Punkt in der Münchner Neuhauserstraße</a> ging in der ersten halben Stunde erstmal nichts. Eine Software, die mit Verzögerung erst jetzt auf das System aufgespielt werden konnte, legte die Kassen und Bestellcomputer lahm. Auch die ersten Versuche, den Ansagetext der Mailbox mit der neuen &#8220;Visual Voicemail&#8221; Funktion des iPhones zu besprechen scheiterten. Ein Anruf bei der Hotline bestätigte: Momentan versuche jeder neue iPhone Besitzer in Deutschland seine Mailbox zu personalisieren. Das gab den Servern den Rest.</p>
<div id="attachment_442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><img class="size-full wp-image-442" title="All things iPhone" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2008/07/collage.jpg" alt="" width="460" height="212" /><p class="wp-caption-text">In the red corner weighing in at 0,25 pounds: iPhone</p></div>
<p><span style="font-weight: normal;">Es werden in den nächsten Tagen wohl noch eine Menge anderer <a title="SZ - iPhone-Test: Schlauer, dicker, zielbewusster" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/697/185116/">Praxistests</a> in den Medien auftauchen, darum möchte ich meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem iPhone kurz halten.</span></p>
<h3>Ganz anderer Planet</h3>
<p>Nach über einem halben Jahrzehnt als T68i Nutzer (ein Handy aus einer Zeit, als die Leute noch Discmans benutzten), ist diese Neuanschaffung für mich ein Quantensprung. Das iPhone bietet eine ausgefeilte Technik und Funktionsvielfalt mit Sachen, von denen ich noch nicht mal wusste, dass sie einem irgendwann mal nützlich sein könnten. <a title="SZ - iPhone-Zusatzsoftware: Auf ein iBier" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/279/185693/">Oder auch nicht.</a><br />
Ich war nie ein Mobiltelefon-Hardcore-Nutzer, kam aber mit meinem T68i immer gut zurecht. Dass es nach fünf Jahren den Namen meiner Schwester immer noch nicht gelernt hat, sie bei jeder SMS Eingabe mit <a title="Wikipedia: T9" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Text_on_9_keys">T9</a> zur &#8220;BäuerinB&#8221; umtitelt, das nervt dann doch allmählich. Ausserdem geht die Taste &#8220;7&#8243; nicht mehr. Und 7 ist eine schöne Zahl. Und ausserdem so wichtig. Zeit also für was neues.</p>
<h3>Optik</h3>
<p>Keine Frage, was da in schwarz (<a title="Apple - iPhone Gallery" href="http://www.apple.com/de/iphone/gallery/#image7">wahlweise auch in weiß</a>) daherkommt, mutet nicht nur edel an. Es ist es auch. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Glasfront sehr robust und kratzfest. Wie sich das neue Rückteil, das jetzt nicht mehr aus Aluminium, sondern aus Plastik in Hochglanzoptik besteht, gegenüber Schlüsselbund und Co. in der Hosentasche verhalten wird, zeigt allein die Zeit. Apropos Hochglanzoptik: Wem Fingerabdrücke auf seinen technischen Gadgets ein Gräuel sind, der wird beim iPhone einen Herzinfarkt erleiden. Das schöne ist: So schnell wie die Abdrücke drauf sind, so rückstandslos kann man sie mit dem T-Shirt wieder wegwischen.</p>
<h3>Tastatur &amp; Multitouch</h3>
<p>Größter Kritikpunkt vieler, ist die fehlende mechanische Tastur. Apple ersetzt diese beim iPhone mit einer<a title="Apple - iPhone Gallery" href="http://www.apple.com/de/iphone/gallery/software/#image5"> virtuellen</a>, die jedoch nur begrenzt eine haptische Rückmeldung zulässt. Das Tippen ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, geht nach einer kurzen Eingewöhnungsphase jedoch überraschend schnell und flüssig &#8220;vom Finger&#8221;.<br />
Die Multitouch-Funktion, also die Eingabe mit Fingergesten zu steuern ist, salopp gesagt, einfach nur noch geil. Kartenausschnitte zoomen, Bilder drehen, Listen scrollen &#8211; die Bedienung ist immer selbstverständlich und eingängig. Mit keinem anderen Gerät, das ich die letzten Jahre in Händen hielt, konnte man intuitiver umgehen. Und diese Art der Eingabe, das streichen über die Glasfront, über die Kontakte, hat fast schon etwas sinnliches. Die &#8220;Point and Click&#8221; Metapher bekommt hier endlich ihre finale Bedeutung.</p>
<h3>Ortsbezogene Dienste / GPS</h3>
<p>Das ist schon fast wieder unheimlich. GPS im neuen iPhone ist sehr genau, sofern eine Verbindung zu den Satelliten besteht. Ist diese mal blockiert, trianguliert das Telefon über die nächststehenden Sendemasten die Position. Verknüpft mit Google Maps sind ortsbezogenen Dienste genial. Aber auch jede andere Applikation kann auf diese Dienste zugreifen und dann kommt richtig Feuer in die Kiste. Bei <a title="Iconfactory - Twitterriffic" href="http://iconfactory.com/software/twitterrific">Twitter für das iPhone</a> kann ich in Sekundenschnelle der Welt nicht nur meinen Status kundtun, ich kann ihr auch mit nur einem Klick sagen, wo ich mich gerade befinde. Bilder, die mit der eingebauten Kamera aufgenommen werden, bekommen ein <a title="Wikipedia - Geotags" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geotag">Geotag</a> verpasst, von dem <a title="Flickr" href="http://www.flickr.com/">Flickr</a> und <a title="Panoramio" href="http://www.panoramio.com/">Panoramio</a> Benutzer sicher profitieren werden.</p>
<h3>Internet in der Hosentasche</h3>
<p>Diese leidvoll überstrapazierte Phrase kennt man seit <a title="Wikipedia - Wap" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wap">Wap</a>-Kindertagen. Die ersten Gehversuche des Internets auf dem Handy waren ein Witz. Seitdem hat sich jedoch viel getan. Safari mobile, der Browser auf dem iPhone stellt die Seiten schnell dar und verhält sich im Allgemeinen so, wie jeder Desktop-Browser, mit ein paar speziellen Extras für das iPhone. Dreht man es, kippt auch der Browserinhalt um 90 Grad in die Horizontale. Doppeltes Berühren des Bildschirms vergrößert den Ausschnitt an exakt dieser Stelle. <a title="Wikipedia - RSS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a>, Lesezeichen, Verlauf &#8211; alles da.<br />
Für mich stellte die langsame Verbindung der ersten Generation iPhones via <a title="Wikipedia - EDGE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enhanced_Data_Rates_for_GSM_Evolution">EDGE</a> ein Kaufhindernis dar. Die Daten kamen nur tröpfchenweise an, die Benutzung von Google Maps und Internet verkam zum Geduldsspiel. Die Verbindung via <a title="Wikipedia - UMTS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umts">UMTS</a> im neuen iPhone ist schnell. Schneller, als ich es erwartet habe. Die Seite www.zeit.de ist z.B. nach 8 Sekunden geladen, www.sueddeutsche.de (etwas grafiklastiger) nach 11. Google Maps und andere Internetdienste reagieren mit wenig Verzögerung, damit kann man arbeiten. Jetzt fangen wir allmählich an darüber zu reden, was es heißt, wirklich das Internet in seiner Hosentasche zu haben.</p>
<h3>&#8220;Wow&#8221;-Faktor</h3>
<p>Unbestreitbar: Mit dem neuen iPhone ist man <em>mondo cool!</em> Und war man es vorher nicht, so wird man es. Starbucks-Mitarbeiter singen deinen Namen, die Gesellschaft reserviert dir eine Ehrenloge, großbrüstige Frauen beten dich an. Dicke verpickelte Computernerds allerdings auch. Gabs bis jetzt nie einen Hype um deine Person, so gibt es ihn jetzt. Das Dumme: Keiner will dich anfassen, sondern nur dein Telefon.</p>
<h2>Kritik</h2>
<p>Bei all dem ersten Eifer und der Lobhudelei noch ein paar Punkte der Kritik.</p>
<p>Die <span style="text-decoration: underline;">UMTS Netzabdeckung</span> ist nicht flächendeckend. Verlässt man die Ballungszentren, sieht es schnell mau aus mit 3G. EDGE funktioniert fast überall, ist jedoch, wie weiter oben schon beschrieben, langsam.</p>
<p>Die <span style="text-decoration: underline;">Vertragsbindung an die Telekom</span> und deren exklusive Vermarktungsrechte für das iPhone schmecken vielen nicht.</p>
<p>Bei normaler Benutzung ist die <span style="text-decoration: underline;">Batterie relativ schnell leer</span>, also nach maximal 2 Tagen ist bei mir Schicht im Schacht. Diese ganzen Dienste und Superfunktionen haben eben einen entscheidenden Nachteil: Sie brauchen Strom. Und das nicht zu knapp. So hängt das iPhone mindestens so oft am Ladekabel oder am Rechner, wie es in der Hosentasche steckt.</p>
<h2>Synthese</h2>
<p>Noch habe ich keine Langzeiterfahrung. Meine ersten Eindrücke sind aber bis jetzt nahezu durchweg positiv. Das Wenige, das ich abschließend sagen kann, klingt denn auch mäßig dämlich:<br />
<em>iPhone macht glücklich</em>.</p>
<h6>Selbst iPhone Besitzer? Glücklich oder frustriert? Spekulierst du mit einem Kauf und hast Fragen? Oder findest du den ganzen Hype lächerlich? Nicht zögern oder rumgranteln, sondern Kommentar ablassen. Gibt gute Karma-Punkte.</h6>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=441&amp;md5=bbcc5c6fdfc30c3532b5c1999679311a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine eskapistische Quatschwelt</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/07/03/eine-eskapistische-quatschwelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 09:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Of course, the “wisdom of the masses” produced a few 20th-century bummers, not least in Germany, Italy, the Soviet Union and China. - Roger Cohen bereits im vierten Satz eines New-York-Times-Artikels über Digg.com und die Weisheit der Massen, 08.08.2007   &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/07/03/eine-eskapistische-quatschwelt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Of course, the “wisdom of the masses” produced a few 20th-century bummers, not least in Germany, Italy, the Soviet Union and China.</p>
<h5 style="text-align: right;">- Roger Cohen bereits im vierten Satz eines New-York-Times-Artikels über Digg.com und die Weisheit der Massen, 08.08.2007</h5>
</blockquote>
<blockquote><p> </p>
<p>Überhaupt ist es doch sehr bezeichnend, daß der Siegeszug der Weblogs hierzulande nicht stattfindet, sondern fortwährend beschworen wird von den etabliertesten Medien, für deren Niedergang die Blogs ja eigentlich sorgen sollen. Die Demokratisierung wird von oben «verhindert», lange bevor überhaupt von Demokratisierung gesprochen werden kann. Ein Grund ist, daß die Blogger nichts wollen, außer aufgekauft zu werden; diese verdammten Nutten.</p>
<h5 style="text-align: right;">- Alexander Reich in der Jungen Welt vom 22.03.2007</h5>
</blockquote>
<p> </p>
<p>medienlese.com &#8211; <a href="http://medienlese.com/2007/09/27/die-50-besten-zitate-uebers-internet/">Die 50 besten Zitate übers Internet</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=410&amp;md5=1073ff1fc0d8342aa936cbfde83eea21" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Untraceable</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/04/15/in-der-mangel/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 20:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skepsisreservat]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[geeks]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Film: Untraceable Erster Eindruck: &#8220;Naja, wenigstens war Kinotag.&#8221; Darum gehts: Wahnsinniger Technikfreak betreibt wahnsinnige Internet-Seite. Zu sehen: Menschen gefesselt an Tötungsmaschinen. Der Trick: Je mehr Besucher die Seiten aufrufen, desto schneller die Hinrichtung. Hört sich langweilig an. Ist es auch. &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/04/15/in-der-mangel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film:</strong> <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0880578/">Untraceable</a></em><br />
<strong>Erster Eindruck:</strong> <em>&#8220;Naja, wenigstens war Kinotag.&#8221;</em><br />
<strong>Darum gehts:</strong> Wahnsinniger Technikfreak betreibt wahnsinnige Internet-Seite. Zu sehen: Menschen gefesselt an Tötungsmaschinen. Der Trick: Je mehr Besucher die Seiten aufrufen, desto schneller die Hinrichtung. Hört sich langweilig an. Ist es auch.<br />
<strong>Das kam vor:</strong> Katzen, Computer-Geeks, Windows Vista<br />
<strong>Das kam nicht vor:</strong> iPhone <br />
<strong>Was lernen wir daraus?:</strong> a) Die Menschheit ist so verkommen. Das Internet ist dran schuld. b) Das Internet ist so verkommen. Die Menschheit ist dran Schuld. c) Das FBI hat uns davor gewarnt.<br />
<strong>Letzter Eindruck:</strong> <em>&#8220;Dieser Film ist Tofu. Weder Fisch noch Fleisch.&#8221;</em> </p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=236&amp;md5=d55d489285aac9e7f6b8ed3ffe97f57a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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