<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Himmelende &#187; leben</title>
	<atom:link href="http://himmelende.de/tag/leben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://himmelende.de</link>
	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 08:33:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Alles Glück aber ist ein Risiko</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/05/17/alles-gluck-aber-ist-ein-risiko/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/05/17/alles-gluck-aber-ist-ein-risiko/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nietzsche]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischentöne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7461</guid>
		<description><![CDATA[Einer starken, kühnen, verwegenen Seele genießen; mit ruhigem Auge und festem Schritt durch das Leben gehen, immer zum Äußersten bereit wie zu einem Feste und voll des Verlangens nach unentdeckten Welten und Meeren, Menschen und Göttern; auf jede heitere Musik &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/05/17/alles-gluck-aber-ist-ein-risiko/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einer starken, kühnen, verwegenen Seele genießen; mit ruhigem Auge und festem Schritt durch das Leben gehen, immer zum Äußersten bereit wie zu einem Feste und voll des Verlangens nach unentdeckten Welten und Meeren, Menschen und Göttern; auf jede heitere Musik hinhorchen [...] und im tiefsten Genusse des Augenblicks überwältigt werden von Tränen und von der ganzen purpurnen Schwermut des Glücklichen: Wer möchte nicht, dass das alles gerade sein Besitz, sein Zustand wäre! Aber [...] mit diesem Glück Homers in der Seele ist man auch das leidensfähigste Geschöpf unter der Sonne! Und nur um diesen Preis kauft man die kostbarste Muschel, welche die Wellen des Daseins bisher ans Ufer gespült haben.<br />
- Friedrich Nietzsche</p></blockquote>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7461&amp;md5=cf67f7d3eecca011ca29573ee82c6896" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/05/17/alles-gluck-aber-ist-ein-risiko/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Der Tunnel am Ende des Lichts</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/05/14/der-tunnel-am-ende-des-lichts/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/05/14/der-tunnel-am-ende-des-lichts/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7080</guid>
		<description><![CDATA[Alles ist ewiges Werden und Vergehen. Das muss man so sagen, da führt kein Weg dran vorbei. Wenn ein Mensch zur Welt kommt, liegt er in seinem Kasten und kann nichts: Er kann sich selbst nicht helfen. Und mit welcher &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/05/14/der-tunnel-am-ende-des-lichts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles ist ewiges Werden und Vergehen. Das muss man so sagen, da führt kein Weg dran vorbei.<br />
Wenn ein Mensch zur Welt kommt, liegt er in seinem Kasten und kann nichts: Er kann sich selbst nicht helfen.<br />
Und mit welcher Geschwindigkeit er dann wächst! Nach einem Jahr schon begreift er so viele Dinge und erkundet eigenständig die Welt.</p>
<p>Und später dann, viel viel später, wenn wir alt sind und älter und älter und zu allem Übel dann noch immer älter werden, nähern wir uns langsam dem Leichnam an, der wir eines Tages sein werden. Unsere Haut wird wachsern, unser Blick trüb, bis wir uns eines Tages selbst nicht mehr helfen können, wieder nicht mehr helfen können und sterben.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7080&amp;md5=ea4932bfe579223d5be8d3a093793619" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/05/14/der-tunnel-am-ende-des-lichts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F05%2F14%2Fder-tunnel-am-ende-des-lichts%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Der+Tunnel+am+Ende+des+Lichts&amp;description=Alles+ist+ewiges+Werden+und+Vergehen.+Das+muss+man+so+sagen%2C+da+f%C3%BChrt+kein+Weg+dran+vorbei.+Wenn+ein+Mensch+zur+Welt+kommt%2C+liegt+er+in+seinem+Kasten+und+kann...&amp;tags=Gedanken%2Cleben%2Ctod%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Ein Paradigmenwechsel in unserem Bewusstsein</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[erde]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Louie Schwartzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Stamets]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[TEDtalk]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraffer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6762</guid>
		<description><![CDATA[Das ist wieder so ein weites Interessensfeld, von dem ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.1 Paul Stamets forscht seit Jahren daran, wie Pilze medizinische Behandlungsmethoden optimieren, die Gesellschaft verbessern und ganz nebenbei auch noch die Welt retten können.2 &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist wieder so ein weites Interessensfeld, von dem ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.<sup><a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/#footnote_0_6762" id="identifier_0_6762" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und bei dem die Anzahl der Schlagworte die Anzahl der W&ouml;rter des Artikels bald &uuml;bersteigt.">1</a></sup><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Stamets" target="_blank">Paul Stamets</a> forscht seit Jahren daran, wie Pilze medizinische Behandlungsmethoden optimieren, die Gesellschaft verbessern und ganz nebenbei auch noch <a href="http://www.ted.com/talks/paul_stamets_on_6_ways_mushrooms_can_save_the_world.html" target="_blank">die Welt retten können</a>.<sup><a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/#footnote_1_6762" id="identifier_1_6762" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unglaublich sehenswerter TEDtalk von ihm von 2008: Paul Stamets on 6 ways mushrooms can save the world">2</a></sup> Wer das fertig bringt, darf auch mit einem Hut, der aus einem Riesenpilz gefertigt wurde auf die Bühne kommen, ohne dass ihn weißgekleidete Ordnungshüter von selbiger wieder schnell verschwinden lassen.<br />
Dass Stamets Forschungsgebiet kein esoterischer Humbug ist, zeigt er in diesem TEDmed-Talk.<br />
11 Minuten &#8211; ansehen!</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Mjv8Zj1ABAc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Aber jetzt zum eigentlichen Kern der Sache. Zeitraffer-Filmer Louie Schwartzberg, über den ich <a href="http://himmelende.de/2012/04/16/nicht-blos-ein-weiterer-tag-in-deinem-leben/">an dieser Stelle</a> schon mal schrieb, hat sich mit Paul Stamets zusammengetan und an einem Dokumentarfilm gearbeitet, bei dessen Bildern mir jedes mal auf&#8217;s neue die Kinnlade runterfällt.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/"><img src="http://img.youtube.com/vi/2wzBPSbTGYM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Und weil nicht nur die sprießenden Pilze so wahnsinnig atemberaubend sind, sondern auch das, was Paul Stamets da sagt ganz schön schlau ist, habe ich mich hier mal an eine Transkription gewagt.<br />
Ich kann leider nicht alles hundertprozentig verstehen; wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat oder eine der Passagen, die ich ausge[...]mmert habe versteht: rein damit in die Kommentare.<sup><a href="http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/#footnote_2_6762" id="identifier_2_6762" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dank geb&uuml;hrt vor allem Jihvagravasini f&uuml;r ihre &Uuml;bersetzungshilfe.">3</a></sup></p>
<p>&#8212;</p>
<p><cite>The task that we face today is understand the language of nature. My mission is to discover the language of nature, of the fungal networks to communicate with the ecosystem. And I in particular believe nature is intelligent. The fact that we lack the language skills to communicate with nature does not impugn the concept that nature is intelligent. It speaks of our inadequacy, of our skillset for communication. We have now learned that there are these languages that are occuring and communication between each organism&#8230;if we don&#8217;t get to react together and [...] in the understanding of the organism that sustain us today, not only we will destroy those organism, but we will destroy ourselves.</cite></p>
<p><cite>We need to have a paradigm shift in our consciousness what will it take to achieve that.<br />
If I die trying and / but I&#8217;m inadequate to the task, to make a course change in the [...] life of this planet: Ok, I tried it. The fact is I tried it. How many people are not trying?</cite></p>
<p><cite>If you knew that every breath you took could save hundreds of lifes in the future, how do you walk down this path of knowledge? Would you run down that path of knowledge as fast as you could?<br />
I believe nature is a force of good. Good is not only a concept, it is a spirit. And so hopefully the spirit of goodness will survive.</cite></p>
<p>&#8212;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_6762" class="footnote">Und bei dem die Anzahl der Schlagworte die Anzahl der Wörter des Artikels bald übersteigt.</li><li id="footnote_1_6762" class="footnote">Unglaublich sehenswerter TEDtalk von ihm von 2008: <a href="http://www.ted.com/talks/paul_stamets_on_6_ways_mushrooms_can_save_the_world.html" target="_blank">Paul Stamets on 6 ways mushrooms can save the world</a></li><li id="footnote_2_6762" class="footnote">Dank gebührt vor allem <a href="https://twitter.com/#!/jihvagravasini">Jihvagravasini</a> für ihre Übersetzungshilfe.</li></ol> <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6762&amp;md5=6a5b5aafcfb4174d1775383f37fb4327" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/05/14/ein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F05%2F14%2Fein-paradigmenwechsel-in-unserem-bewusstsein%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Ein+Paradigmenwechsel+in+unserem+Bewusstsein&amp;description=Das+ist+wieder+so+ein+weites+Interessensfeld%2C+von+dem+ich+gar+nicht+wei%C3%9F%2C+womit+ich+anfangen+soll.1+Paul+Stamets+forscht+seit+Jahren+daran%2C+wie+Pilze+medizinische+Behandlungsmethoden+optimieren%2C+die+Gesellschaft...&amp;tags=bewusstsein%2Cerde%2Cforschung%2Ckommunikation%2Cleben%2CLouie+Schwartzberg%2CNatur%2CPaul+Stamets%2CPilze%2CTEDtalk%2Cwissenschaft%2CZeitraffer%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>McSweeney’s Internet Tendency: Failure Map</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/05/13/mcsweeneys-internet-tendency-failure-map/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/05/13/mcsweeneys-internet-tendency-failure-map/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[besser spät als nie]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7315</guid>
		<description><![CDATA[You will sleep in hotels. You will sleep in motels. You will sleep in your car. You will sleep in a tent. You will have a graduate degree. You will turn 37. &#160; Und mit eindeutiger Klarheit kapiert, warum jeder &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/05/13/mcsweeneys-internet-tendency-failure-map/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>You will sleep in hotels. You will sleep in motels. You will sleep in your car. You will sleep in a tent. You will have a graduate degree. You will turn 37.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und mit eindeutiger Klarheit kapiert, warum jeder Tag, den ich nicht bei McSweeney’s Internet Tendency vorbeigelesen hatte, vergeudet war: <a href="http://www.mcsweeneys.net/articles/failure-map">Failure Map</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7315&amp;md5=86cbe8361b6b9067b7d707e2114d39a9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/05/13/mcsweeneys-internet-tendency-failure-map/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam allein im Internet</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/05/13/gemeinsam-allein-im-internet/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/05/13/gemeinsam-allein-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 09:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7352</guid>
		<description><![CDATA[Einsamkeit ist kein individuelles Versagen. Einsamkeit ist eine Auswirkung unseres Lebensstils. &#160; Leben in Zeiten von Facebook - schöner Artikel von Malte Welding über das Lebensprinzip Einsamkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einsamkeit ist kein individuelles Versagen. Einsamkeit ist eine Auswirkung unseres Lebensstils.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.berliner-zeitung.de/magazin/leben-in-zeiten-von-facebook-gemeinsam-allein-im-internet,10809156,15221430.html">Leben in Zeiten von Facebook</a> - schöner Artikel von <a href="https://twitter.com/#!/maltewelding">Malte Welding</a> über das Lebensprinzip Einsamkeit.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7352&amp;md5=0fce312b451855a29b7a8e3a9b18d7fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/05/13/gemeinsam-allein-im-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Schreibend den Ereignissen hinterherlaufen</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/04/22/schreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/04/22/schreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 11:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[irgendwo dazwischen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[status]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7250</guid>
		<description><![CDATA[Es ist tatsächlich so: Einem wichtige Ereignisse sollte man möglichst bald1 aufschreiben, schnell aufschreiben: Noch laufen sie mit einem mit, bald laufen sie vor einem her, gerade so weit, dass man ihre Fährte nicht verliert; bis sie einem davonlaufen, sich nicht &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/04/22/schreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist tatsächlich so: Einem wichtige Ereignisse sollte man möglichst bald<sup><a href="http://himmelende.de/2012/04/22/schreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen/#footnote_0_7250" id="identifier_0_7250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&amp;#8220;Zeitnah&amp;#8221; ist eines dieser modern gewordenen Nullw&ouml;rter, die nichts beitragen, ausser k&uuml;nstlicher Verdunkelung; ich benutze sie nicht gerne">1</a></sup> aufschreiben, schnell aufschreiben: Noch laufen sie mit einem mit, bald laufen sie vor einem her, gerade so weit, dass man ihre Fährte nicht verliert; bis sie einem davonlaufen, sich nicht mehr einfangen lassen, man bloß noch schreibend hinter etwas herläuft, dessen Bedeutung und Dringlichkeit längst verblasst ist.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_7250" class="footnote">&#8220;Zeitnah&#8221; ist eines dieser modern gewordenen Nullwörter, die nichts beitragen, ausser künstlicher Verdunkelung; ich benutze sie nicht gerne</li></ol> <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7250&amp;md5=bd21aabbf56213da7c45911b6a7e16c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/04/22/schreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F04%2F22%2Fschreibend-den-ereignissen-hinterherlaufen%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Schreibend+den+Ereignissen+hinterherlaufen&amp;description=Es+ist+tats%C3%A4chlich+so%3A+Einem+wichtige+Ereignisse+sollte+man+m%C3%B6glichst+bald1%C2%A0aufschreiben%2C+schnell+aufschreiben%3A+Noch+laufen+sie+mit+einem+mit%2C+bald+laufen+sie+vor+einem+her%2C+gerade+so+weit%2C+dass+man...&amp;tags=irgendwo+dazwischen%2Cleben%2Cschreiben%2Cstatus%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>In aller Stille</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7161</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wo die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit messen, muß einfach alles länger existieren als andernorts, so scheint es.&#8221; &#8220;In the Silent World project, we wanted to study and transform our world’s most symbolic metropolises (New York, Beijing, Paris, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wo die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit messen, muß einfach alles länger existieren als andernorts, so scheint es.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;In the Silent World project, we wanted to study and transform our world’s most symbolic metropolises (New York, Beijing, Paris, Rome) into imaginary, fictional, impossible places. In our work, we always try to study and put into image the frontier between reality and the world of dreams. Our desire was to put the viewers into a puzzling and uncomfortable place, pushing him to put into question notions of time and space, but mostly our role and position towards the becoming of our world.&#8221;</p>
<p>via <a href="http://www.ignant.de/2012/04/12/silent-world/" target="_blank">iGNANT</a>, Projekt &#8220;Silent World&#8221; via <a href="http://www.lucieandsimon.com/" target="_blank">Lucie &amp; Simon</a></p>

<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent09-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-2/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent08-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-3/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent07-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-4/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent06-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-5/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent05-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-6/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent04-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-7/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent03-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-8/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent02-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>
<a href='http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/aluciesimon-9/' title='©Lucie&amp;Simon'><img width="185" height="185" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2012/04/silent01-185x185.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="©Lucie&amp;Simon" title="©Lucie&amp;Simon" /></a>

 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7161&amp;md5=d9cebfd42fe1d0c294a3d3319a38a3cf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/04/19/in-aller-stille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Das Beste</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/04/14/das-beste/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/04/14/das-beste/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 09:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[tweets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7180</guid>
		<description><![CDATA[Beste Errungenschaft neben Laufen, Sex und gutem Essen: heimkommen &#8212; Sebastian Herold (@himmelende) April 8, 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Beste Errungenschaft neben Laufen, Sex und gutem Essen: heimkommen</p>
<p>&mdash; Sebastian Herold (@himmelende) <a href="https://twitter.com/himmelende/status/188922119327985665" data-datetime="2012-04-08T09:31:57+00:00">April 8, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7180&amp;md5=5a2dbb923a1073789a92c86d439e540f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/04/14/das-beste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F04%2F14%2Fdas-beste%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Das+Beste&amp;description=Beste+Errungenschaft+neben+Laufen%2C+Sex+und+gutem+Essen%3A+heimkommen+%26mdash%3B+Sebastian+Herold+%28%40himmelende%29+April+8%2C+2012&amp;tags=laufen%2Cleben%2Ctweets%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Aufrichtigkeit</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/04/04/aufrichtigkeit/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/04/04/aufrichtigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7082</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Bevor ich mir durch Heuchelei zehn Freunde verschaffe, verschaffe ich mir lieber durch Aufrichtigkeit hundert Feinde. Oh, ich weiß die Aufrichtigkeit hochzuschätzen, denn sie ist ein Geschenk meines guten Engels, er hat sie mir als Wickel in die Wiege gelegt, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/04/04/aufrichtigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Bevor ich mir durch Heuchelei zehn Freunde verschaffe, verschaffe ich mir lieber durch Aufrichtigkeit hundert Feinde.<br />
Oh, ich weiß die Aufrichtigkeit hochzuschätzen, denn sie ist ein Geschenk meines guten Engels, er hat sie mir als Wickel in die Wiege gelegt, und ich nehme sie als Leichentuch mit in den Sarg&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>aus dem Vorwort zu den &#8220;Sämtlichen Gedichten&#8221;<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sándor_Petöfi"> Sándor Petöfi</a>, ungarischer Dichter, 1823-1849</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7082&amp;md5=efe98a99a15ec10ffe51203ed1c0d152" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/04/04/aufrichtigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Allein unter vielen</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/03/30/allein-unter-vielen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/03/30/allein-unter-vielen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[stadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=7013</guid>
		<description><![CDATA[(Alone in a crowded room) München, 28.03.2010 &#8211; Rettungsleute finden mumifizierte Leiche Eine 90-Jährige hat länger als zwei Jahre tot in ihrer Wohnung in Neuhausen gelegen &#8211; und niemand hat es bemerkt. Erst als der Briefkasten übergequollen sei, habe der &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/03/30/allein-unter-vielen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Alone in a crowded room)</p>
<blockquote><p><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_muenchen/article106126145/Muenchen-Kompakt.html" target="_blank">München, 28.03.2010 &#8211; Rettungsleute finden mumifizierte Leiche</a><br />
Eine 90-Jährige hat länger als zwei Jahre tot in ihrer Wohnung in Neuhausen gelegen &#8211; und niemand hat es bemerkt. Erst als der Briefkasten übergequollen sei, habe der Hausmeister die Feuerwehr alarmiert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Rettungsleute hätten die mumifizierte Leiche am Freitag im Flur der Wohnung gefunden.<br />
(Quelle: Welt.de)</p></blockquote>
<p>Stadtleben offenbart ein an sich bizarres Beziehungsmuster. Wir leben dichtgedrängt Tür an Tür, rotten uns in urbanen Verflechtungen aus Beton, Stahl und Glas zusammen; wir suchen unseresgleichen und dennoch gibt es eine wesentliche Grundvoraussetzung, die dieses Zusammenleben erst möglich macht: Anonymität.</p>
<p>Ohne einen gewissen Grad an Anonymität wäre diese Art von Zusammenleben auf engstem Raum nicht realisierbar. In ländlicher Gegend sucht man Abgeschiedenheit und grüßt dennoch jeden Spaziergeher. In der Stadt ist es genau andersrum: Dort, wo man sich bewusst für das Leben unter vielen, bewusst für die Masse entschieden hat, sucht man vor allem eines: Abgrenzung. Durch diese besondere Möglichkeit, sich also in der Menge fortzubewegen ohne jedem Rechenschaft schuldig zu sein, durch die Innenstadt zu gehen und unter vielen trotzdem anonym zu bleiben &#8211; durch diese Gegensätzlichkeit wird urbanes Nebeneinander erst möglich. Eine Privatsphäre in einem öffentlichen Raum zu haben, oder anders:<br />
Allein unter vielen zu sein.</p>
<p>Situation: Wenn 83 Menschen um einen herum in der U-Bahn stehen und sich kaum jemand rührt oder etwas sagt, verwandelt sich diese Situation für sie nicht auch manchmal in einen irgendwie skurrilen Augenblick? Ich sehe mir dann jeden Menschen einzeln an und spätestens dann, wenn ich jeden als Individuum begreife und wieder zurück zoome auf diese stupende Gruppe Mensch, fühle ich mich wie in einem Theaterstück, wie in einer Art lächerlicher Isolationshaft unter Meinesgleichen.</p>
<p>Zurück zu der Zeitungsmeldung vom letzten Mittwoch.<br />
Nach so einer Nachricht gibt es natürlich sofort diese Stimmen: &#8220;Wahnsinn, wie kann das sein, dass die Frau da so lange liegt und niemand sieht nach? Hat sich da keiner gefragt, was los ist? Krass, in was für einer Gesellschaft&#8230;&#8221; und so weiter, und so fort.</p>
<p>Sollte es nahestehende Angehörige geben, berechtigte Fragen. Einen zuständigen Pflegedienst, berechtigte Fragen. Aber wenn es sich um eine alleinstehende Frau handelte, keine Angehörigen und keine Familie; eine Frau, die in dem Wohnhaus auch sonst keine weiteren Kontakte pflegte, bewegen sich dann alle Parameter unseres großstädtischen Beziehungssystems nicht im normalgrünen Bereich, wenn niemand kommt und nach dem Rechten sieht? Oder ist das ihnen schon mal passiert, dass der Nachbar klingelt und fragt, ob alles in Ordnung sei, er habe schon seit drei Wochen nichts mehr von ihnen gehört? Gehen sie Abends nach Hause und fragen sich, ob der ältere Herr im Stockwerk unter ihnen noch lebt? Ob es ihm gut geht, er mit seinem Pils vor den Tagesthemen hockt oder ob er mit dem Gesicht nach unten auf dem Parkettboden liegt und verwest? Nein, wir stellen uns diese Fragen nicht. Und wir erwarten nicht, dass sie sich über uns jemand stellt. Wir rechnen vor allem mit einem: Anonymität. Und das ist in unserem städtischen Lebensmiteinander &#8211; oder &#8220;Lebensaneinandervorbei&#8221; &#8211; völlig wertfrei; sie ist weder gut, noch schlecht, sondern einfach Bestandteil der Sache.</p>
<p>Randbemerkung: Solche &#8220;Menschen-verwesen-unentdeckt-in-ihrer-Wohnung&#8221;-Fälle werden nicht immer, wie eigentlich zu erwarten wäre, durch die Geruchsentwicklung, also durch das Zerfallsprodukt des Menschen selbst entdeckt, sondern durch die stockenden, aus dem Ruder laufenden Prozesse um sie herum: der volle Briefkasten, der zu laute Fernseher, die nicht bezahlten Strom- und Abwassergebühren, etc.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=7013&amp;md5=1307c5196aa0b10574bd9bab84c27642" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/03/30/allein-unter-vielen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F03%2F30%2Fallein-unter-vielen%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Allein+unter+vielen&amp;description=%28Alone+in+a+crowded+room%29+M%C3%BCnchen%2C+28.03.2010+%26%238211%3B+Rettungsleute+finden+mumifizierte+Leiche+Eine+90-J%C3%A4hrige+hat+l%C3%A4nger+als+zwei+Jahre+tot+in+ihrer+Wohnung+in+Neuhausen+gelegen+%26%238211%3B+und+niemand+hat...&amp;tags=gesellschaft%2Cleben%2Cstadt%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Wohin gehen wir?</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/03/14/wohin-gehen-wir/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/03/14/wohin-gehen-wir/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skepsisreservat]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[stadt]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraffer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6834</guid>
		<description><![CDATA[Wie sieht unser städtisches Leben aus, wenn wir es raffen? Wenn wir die Zeit stauchen, Stunden zu Sekunden verdichten? Klein und hektisch und schnell sieht es aus; nebensächliche Irrlichter auf ihren Bahnen, die sie immer ziehen. Tagein, tagaus. Wenn Leben &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/03/14/wohin-gehen-wir/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>    <iframe src="http://player.vimeo.com/video/30233604" width="680" height="383" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Wie sieht unser städtisches Leben aus, wenn wir es raffen? Wenn wir die Zeit stauchen, Stunden zu Sekunden verdichten?</p>
<p>Klein und hektisch und schnell sieht es aus; nebensächliche Irrlichter auf ihren Bahnen, die sie immer ziehen. Tagein, tagaus. Wenn Leben akkumuliert wird von der Stadt &#8211; pulsierende Lichtquanten, der Vergleich mit Blutbahnen eines Organismus liegt nah - und sich selbst zu einem prozesshaften Muster dieser Stadt verändert; langsam überlagert, bis es irgendwan vollkommen Deckungsgleich und &#8211; erhöht man die Blickdistanz &#8211; kleinkariert wird.</p>
<p>Es liegt in diesem ständigen herumgeistern eine eigenartige Poesie. Sind es die beständigen Gebäudekomplexe, die wirken, als würden sie schon immer dort ruhen? Mit ihren monolithisch-gleichgültigen Glasfassaden, an denen sich nichts reibt, die nur wiederspiegeln können, was auf sie geworfen wird?</p>
<p>Die Sterne sind nicht dort oben, sind sind hier unten, in dieser Stadt, einer Lichtergalaxie, und sie drehen und schrauben sich: ein auf den Kopf gestelltes Bild. Wo unten oben ist und das Oben unser Unten wird, sollen wir zuhause sein? Das verdreht uns die Sinne. Und dennoch liegt in diesem Trubel und Gewusel eine Stille, die wir viel zu selten wahrnehmen können, weil wir zu sehr in der Zeit stecken.</p>
<p>Die Feuerstelle war dereinst das Zentrum unseres Universums. Heute ist es <a href="http://himmelende.de/2009/01/26/die-tranen-der-dinge/">das fahle Leuchten der Plasmabildschirme</a>, digitale Lagerfeuer der Neuzeit und die Leuchtreklamen an öffentlichen Plätzen.<br />
Menschenströme verschwimmen in elektifizierten Röhren zu einer bunten organischen Masse.</p>
<p>Mit dem Einsetzen des ersten Streichers in diesem Video nehmen wir Abschied von der Stadt; wir sehen Menschen an einem Strand, in einer weniger von uns modifizierten Umgebung. Hier verliert er endgültig die Entwurfs- und Deutungshoheit über &#8220;seine&#8221; Gebilde, bis er im weiteren Verlauf ganz aus den Szenen verschwindet, nur noch Bergkämme und zuletzt ein Hochplateau und die Sterne zu sehen sind.</p>
<p>Das Video folgt einem ganz bestimmten Pfad: von der untersten Ebene, der technisierten Umgebung im Untergrund einer Metropole, hoch zu den obersten Ebenen der Welt, den Randbezirken, in denen der Mensch eigentlich nichts mehr verloren hat. Man kann das deuten, wie man möchte. Letztenendes sind es einfach nur wahnsinnig schöne Aufnahmen.</p>
<p>Wir sind also bis hierher gekommen, all den weiten Weg.<br />
Aber: Wohin gehen wir?</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6834&amp;md5=1869e8033f8a0d38af493433563a0718" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/03/14/wohin-gehen-wir/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F03%2F14%2Fwohin-gehen-wir%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Wohin+gehen+wir%3F&amp;description=Wie+sieht+unser+st%C3%A4dtisches+Leben+aus%2C+wenn+wir+es+raffen%3F+Wenn+wir+die+Zeit+stauchen%2C+Stunden+zu+Sekunden+verdichten%3F+Klein+und+hektisch+und+schnell+sieht+es+aus%3B+nebens%C3%A4chliche+Irrlichter+auf...&amp;tags=gesellschaft%2Cleben%2CMenschen%2CNatur%2Cstadt%2Cvideo%2CVimeo%2CZeitraffer%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Der alte Affe</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/03/13/der-alte-affe-2/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/03/13/der-alte-affe-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[Befindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[irgendwo dazwischen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[status]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6646</guid>
		<description><![CDATA[So sitze ich also unter der Sonne der ersten Welt mit meinen Eindrittelproblemen und lasse mir zähschwarzige Gedanken aus dem Herz tröpfeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sitze ich also unter der Sonne der ersten Welt mit meinen Eindrittelproblemen und lasse mir zähschwarzige Gedanken aus dem Herz tröpfeln.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6646&amp;md5=8c9e7203eb115bb29c8bfe489634f940" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/03/13/der-alte-affe-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F03%2F13%2Fder-alte-affe-2%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Der+alte+Affe&amp;description=So+sitze+ich+also+unter+der+Sonne+der+ersten+Welt+mit+meinen+Eindrittelproblemen+und+lasse+mir+z%C3%A4hschwarzige+Gedanken+aus+dem+Herz+tr%C3%B6pfeln.&amp;tags=Befindlichkeit%2Cirgendwo+dazwischen%2Cleben%2Cstatus%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Abendländische Gewissens-Bewahrung</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/03/04/abendlandische-gewissens-bewahrung/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/03/04/abendlandische-gewissens-bewahrung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 21:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[bleibtallesanders]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6691</guid>
		<description><![CDATA[Die Bank der Trambahnstation ist blau und kalt und schmal. Der Attentäter sitzt direkt neben R. und liest Koransuren auf seinem iPhone. (R. kann es ganz deutlich aus dem Augenwinkel erkennen. Und dass es sich um einen Attentäter handeln muss, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2012/03/04/abendlandische-gewissens-bewahrung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bank der Trambahnstation ist blau und kalt und schmal. Der Attentäter sitzt direkt neben R. und liest Koransuren auf seinem iPhone. (R. kann es ganz deutlich aus dem Augenwinkel erkennen. Und dass es sich um einen Attentäter handeln muss, weiß R. aus Fernsehdebatten und, ganz allgemein, den Ankermännern des bundesdeutschen Vorabendprogramms).</p>
<p>Der Mann sieht aus wie ein Attentäter aussehen muss: bärtig, strengläubig, mit einem sehr großen Koffer, alles in allem also sehr islamistisch, das macht ihn wahnsinnig verdächtig. Nur das iPhone in seiner Hand lässt ihn noch verdächtiger erscheinen. (R. überlegt die folgenden sechseinhalb Warteminuten, ob es naiv sei zu glauben, dass islamistische Attentäter streng genommen eigentlich kein iPhone besitzen dürften, schließlich sei dieses Mobiltelefon der Inbegriff westlichen Konsumimperialismus schlechthin. Und gibt es für islamistische Attentäter überhaupt eine App?)</p>
<p>Der Attentäter liest also Koransuren und stellt sich ganz offensichtlich mental auf den bevorstehenden Anschlag ein, während R. nervös auf seinem iPhone den Amazon Wunschzettel durchstöbert, bis er beschließt, das Wartehäuschen zu verlassen. Reine Vorsichtsmaßnahme, versteht sich.</p>
<p>Zwei Meter Luftlinie trennen jetzt Attentäter und R., räumlich ein Katzensprung, kulturell und ideologisch jedoch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marianengraben">Marianengraben</a>.</p>
<p>Als die Trambahn kommt, steigen beide ein und fahren bis zur nächsten U-Bahn Haltestelle. Widererwarten überlebt R. die darauf folgende U-Bahnfahrt. Glücklich verlässt er am Hauptbahnhof den Wagen, er geht sehr schnell.</p>
<p>Acht Minuten später &#8211; R. überquert gerade eine dicht befahrene Straße &#8211; erfasst ihn der Kleintransporter des Herrn F. aus Marburg und schleudert ihn gegen einen Betonpfeiler; vier Tage später stirbt R. an dem schweren Schädel-Hirn Trauma, dass er von diesem Unfall davontrug.</p>
<p>Im folgenden Bericht konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob Herr F. aus Marburg zu spät reagierte (wenige Tage zuvor hatte Herr F. ein Transportunternehmen eröffnet und war an diesem Morgen sehr übermüdet in die Stadt gefahren), oder ob R.s Unachtsamkeit zu dem Unfall führte (nach Augenzeugenberichten starrte R., bevor ihn der Kleintransporter erfasste, auf ein Mobiltelefon in seiner Hand, das jedoch nicht gefunden werden konnte.)</p>
<p>Der &#8220;Attentäter&#8221;, Rosario S., Student der Politikwissenschaft, 4. Semester, las an diesem Morgen eine Biographie über das Leben des Propheten Mohammed auf Wikipedia. Er flog mit der dreckigen Wäsche und ein paar Büchern in seinem Koffer zu seiner Familie nach Berlin.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6691&amp;md5=4bf0d9b1ce4bd2e7f48982a371dfa940" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/03/04/abendlandische-gewissens-bewahrung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2012%2F03%2F04%2Fabendlandische-gewissens-bewahrung%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Abendl%C3%A4ndische+Gewissens-Bewahrung&amp;description=Die+Bank+der+Trambahnstation+ist+blau+und+kalt+und+schmal.+Der+Attent%C3%A4ter+sitzt+direkt+neben+R.+und+liest+Koransuren+auf+seinem+iPhone.+%28R.+kann+es+ganz+deutlich+aus+dem+Augenwinkel...&amp;tags=bleibtallesanders%2Cgesellschaft%2CKopfkino%2Cleben%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>A Story for Tomorrow</title>
		<link>http://himmelende.de/2012/03/04/a-story-for-tomorrow/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2012/03/04/a-story-for-tomorrow/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 11:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6872</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>    <iframe src="http://player.vimeo.com/video/36519586" width="680" height="383" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6872&amp;md5=de23fe8527970406da89d7a6eea7cef5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2012/03/04/a-story-for-tomorrow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>La candeur infernale de la jeunesse</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/22/la-candeur-infernale-de-la-jeunesse/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/22/la-candeur-infernale-de-la-jeunesse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 18:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[irgendwo dazwischen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6619</guid>
		<description><![CDATA[Amphetamin-Annie war sich nicht zu schade ihren Badeanzug abzustreifen und mit ihren Brüsten vor den Gesichtern der Männer am Tresen zu wackeln. Die Stimmung in der Bar war fickrig und aufgeheizt, nur das Dröhnen aus den Boxen übertöhnte noch das &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/22/la-candeur-infernale-de-la-jeunesse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amphetamin-Annie war sich nicht zu schade ihren Badeanzug abzustreifen und mit ihren Brüsten vor den Gesichtern der Männer am Tresen zu wackeln. Die Stimmung in der Bar war fickrig und aufgeheizt, nur das Dröhnen aus den Boxen übertöhnte noch das Johlen. Es roch nach Alkohol und schwitzenden Männern. Hätte man ihr früher davon erzählt, dass sie eines Tages mit ihren großen, weichen, wohlgeformten Brüsten ein Menge Kohle scheffeln würde: Sie hätte sich wohl umgedreht und wäre lachend davongelaufen. Und würde man Amphetamin-Annie jetzt sagen, dass sie nicht viel später ungleich mehr Geld mit ganz anderen Sachen verdienen würde: Ihre Reaktion fiele heute sicher nicht anders aus.<br />
Früher, das war ein bestimmter Ort, eine Zeit und ein Junge, der mehr als alle anderen in sie verliebt war. Damals saßen sie beide in der letzten Klasse des städtischen Elisabeth-Gymnasiums und versuchten sich auf die Reaktionsgleichungen der Photosynthese zu konzentrieren, so gut sich Jungverliebte auf Reaktionsgleichungen in der Schule eben konzentrieren können. Der Junge fiel damals durch die Abiturprüfung, Annie schaffte den Abschluss, mit einem ziemlich guten Durchschnitt sogar. Ein paar Wochen später war ihre Beziehung zu Ende und er würde sie die nächsten dreieinhalb Jahre nicht wiedersehen. In dieser letzten Abschlussklasse hätte es viele Mädchen gegeben, die ihm gefielen aber Annie hatte etwas besonderes: die Röte in ihrem Gesicht, wenn sie ein Referat halten musste. Andere Mädchen pressten ihre Lippen so fest zusammen, dass sie sich blutleerweiß verfärbten; wieder andere wurden vor Aufregung nur am Hals rot oder auf der Stirn. Einmal musste ein Mädchen über die Bedeutung der Frauenrolle in Fontanes &#8220;Effie Briest&#8221; referieren, bei der lediglich die innere Ohrmuschel rot wurde. Aber Amphetamin-Annie war tatsächlich das einzige Mädchen auf dieser Welt, das, wenn es nervös wurde oder sich schämte, rote Flecken in der Form von Norwegen auf beiden Wangen bekam und deren Symmetrie von erstaunlicher Gleichförmigkeit war, fast wie bei einem Rohrschach-Test.<br />
Die raue Hand eines Bauarbeiters schnellte hervor und quetschte ihren linken Busen fest zusammen; Annie sagte nichts, sie schlug die Hand des Mannes weg, ging einen Schritt zurück und tanzte weiter. Und man sah Norwegen leuchten, rot und symmetrisch auf beiden ihrer blassen Wangen, während ein junger Mann mit Anzug und Krawatte, der lange in der Türe stand sich umdrehte und davonging.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6619&amp;md5=f3626cd48ab403ae36bf7a88341ecb1c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/22/la-candeur-infernale-de-la-jeunesse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2011%2F11%2F22%2Fla-candeur-infernale-de-la-jeunesse%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=La+candeur+infernale+de+la+jeunesse&amp;description=Amphetamin-Annie+war+sich+nicht+zu+schade+ihren+Badeanzug+abzustreifen+und+mit+ihren+Br%C3%BCsten+vor+den+Gesichtern+der+M%C3%A4nner+am+Tresen+zu+wackeln.+Die+Stimmung+in+der+Bar+war+fickrig+und...&amp;tags=beziehung%2Cirgendwo+dazwischen%2Cleben%2Cliebe%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Fragen</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/21/fragen/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/21/fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 21:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Neugierde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6611</guid>
		<description><![CDATA[Du kannst so vieles erst verstehen Wenn du dir selbst die Neugier lässt. Wer Augen schließt um Schönes nur zu sehen, der wird dem Blinden gleich und vieles ihm entgehen Von all dem Welt gewordenen Rest. Gestatte dir, dich hin &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/21/fragen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du kannst so vieles erst verstehen<br />
Wenn du dir selbst die Neugier lässt.<br />
Wer Augen schließt um Schönes nur zu sehen,<br />
der wird dem Blinden gleich und vieles ihm entgehen<br />
Von all dem Welt gewordenen Rest.</p>
<p>Gestatte dir, dich hin zu neigen<br />
zu dem, was dich zur Frage drängt.<br />
Das ist uns Menschen seltsam eigen<br />
Drum möge man uns bitte zeigen<br />
Wie alles stets zusammenhängt.</p>
<p>- Martin Kießling</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6611&amp;md5=fdfd88858bbef3fdbc303159f7ab8c43" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/21/fragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Infrastruktur des Sterbens</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/17/infrastruktur-des-sterbens/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/17/infrastruktur-des-sterbens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 09:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Tip]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6592</guid>
		<description><![CDATA[Der Arzt hat die Wahrheit gesagt. Die Zeit ist bemessen. Warum ich und warum jetzt? Ein Mann lässt Frau und Kinder zurück, Eltern, Freunde, Nachbarn und die Geliebte von Gestern, die Personen in seinem Leben. Tag um Tag ein Stück &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/17/infrastruktur-des-sterbens/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arzt hat die Wahrheit gesagt.<br />
Die Zeit ist bemessen.<br />
Warum ich und warum jetzt?<br />
Ein Mann lässt Frau und Kinder zurück, Eltern, Freunde,<br />
Nachbarn und die Geliebte von Gestern,<br />
die Personen in seinem Leben.<br />
Tag um Tag ein Stück Abschied.<br />
Die Worte werden weniger, länger dauert das Schweigen.<br />
Vor dem Fenster wechselt das Jahr die Farben.<br />
Sterben ist eine letzte Arbeit.<br />
Nicht allein sein, während man allein bleibt,<br />
das ist vielleicht gut.<br />
- Wolfgang Kohlhaase</p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/7242.html">Wie sieht Sterben aus?</a><br />
Jenseits aller Metaphysik untersucht Andreas Dresen in seinem Film &#8220;Halt auf freier Strecke&#8221; die Verbindung von Kino und Tod.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6592&amp;md5=0aad7e2dba455e39b060fc8bf370a371" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/17/infrastruktur-des-sterbens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Man ist niemand</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/11/16/man-ist-niemand/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/11/16/man-ist-niemand/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6579</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt einen Trick, um weder Spacko noch Sportskanone zu sein: Man ist niemand. Das ist leichter, als man glaubt. Ja, man muss nur Praktikant oder Hospitant oder dergleichen sein. Dann ist man zumindest immerhin irgendwas, aber auch nur unwesentlich &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/11/16/man-ist-niemand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen Trick, um weder Spacko noch Sportskanone zu sein: Man ist niemand. Das ist leichter, als man glaubt. Ja, man muss nur Praktikant oder Hospitant oder dergleichen sein. Dann ist man zumindest immerhin irgendwas, aber auch nur unwesentlich mehr als niemand.</p>
<p><a href="http://himmelende.de/2010/10/31/ton-jeu-est-fini-2/">Ton jeu est fini | Himmelende</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6579&amp;md5=ed823cea6be6b82123306fee5c85d26e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/11/16/man-ist-niemand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2011%2F11%2F16%2Fman-ist-niemand%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Man+ist+niemand&amp;description=Es+gibt+einen+Trick%2C+um+weder+Spacko+noch+Sportskanone+zu+sein%3A+Man+ist+niemand.+Das+ist+leichter%2C+als+man+glaubt.+Ja%2C+man+muss+nur+Praktikant+oder+Hospitant+oder+dergleichen+sein....&amp;tags=leben%2Czitat%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Gewohnheit</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 11:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6266</guid>
		<description><![CDATA[Durch die Straßen fahrender Blutspendeaufruf, ein blechernes Megaphon, das die Stimme des Sprechers in den höheren Vokalen abbrechen lässt. Lockmittel aus den Betonhäusern. Große Kaffeehausketten, auf Kunstledersesseln gestrandete Fashionistas, blähend wie Wale in der Sonne, schlürfen maximalgelangweilt ihre Latte Macchiatos. &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Straßen fahrender Blutspendeaufruf, ein blechernes Megaphon, das die Stimme des Sprechers in den höheren Vokalen abbrechen lässt. Lockmittel aus den Betonhäusern.<br />
Große Kaffeehausketten, auf Kunstledersesseln gestrandete <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=fashionistas">Fashionistas</a>, blähend wie Wale in der Sonne, schlürfen maximalgelangweilt ihre Latte Macchiatos.<br />
Der Kunde an der Kasse von Aldi regt sich über die Kassiererin an der Kasse von Aldi auf, während sich die Kassiererin an der Kasse von Aldi über den Kunden an der Kasse von Aldi aufregt, während sich all die anderen wartenden Kunden an der Kasse von Aldi über den sich aufregenden Kunden und die sich aufregende Kassiererin an der Kasse von Aldi aufregen.<br />
Und alle versuchen dabei so unaufgeregt wie möglich zu erscheinen.</p>
<p>Draussen scheißt ein Hund.</p>
<p>Autobahnraststättentests in der Zeitung und im Fernsehen und im Radio; in der U-Bahn oder Straßenbahn, jeder wird jetzt ein kleinwenig rummeinen. (Das darf man ja wohl noch! Das darf doch wohl nicht wahr sein?)<br />
Und der Peter wird vom Papa im Kinderzimmer geprügelt und später dann schwer misshandelt, weil er die Erwartungen der Großenwelt nicht erfüllt, einerseits; und weil dem Papa andererseits schon immer stark das Blut in der Hose pochte, wenn er den Kleinen am Kinderspielplatz zusah.</p>
<p>Und irgendwo anders nimmt sich jemand das Leben.<br />
Und die Blumenverkäuferin verkauft einen Nelkenstrauß.</p>
<p>Und Peter wird sich in fünf Jahren das Leben nehmen.<br />
Von heute an, fünf Jahre rückwärts, verstehen Sie das?<br />
Und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr<br />
und noch ein Jahr und noch ein Jahr.</p>
<p>Es ist Zahltag, jeder darf heute ein wenig beitragen zum allgemeinen Unmut in unserer Hochkultur (sog.); hier unser Beitrag, unsere kleine kakophonische Intonation maximaler Langeweile.<br />
Wir sind draussen.<br />
Und Deutschland funktioniert.<br/><br/><a class="geolocation-link" href="#" id="geolocation6266" name="48.125120,11.503480" onclick="return false;">Posted from Munich, Bayern, Germany.</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6266&amp;md5=96560a2ff3f841a5e2bf67948a557351" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/07/29/gewohnheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2011%2F07%2F29%2Fgewohnheit%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Gewohnheit&amp;description=Durch+die+Stra%C3%9Fen+fahrender+Blutspendeaufruf%2C+ein+blechernes+Megaphon%2C+das+die+Stimme+des+Sprechers+in+den+h%C3%B6heren+Vokalen+abbrechen+l%C3%A4sst.+Lockmittel+aus+den+Betonh%C3%A4usern.+Gro%C3%9Fe+Kaffeehausketten%2C+auf+Kunstledersesseln+gestrandete+Fashionistas%2C+bl%C3%A4hend...&amp;tags=alltag%2Cgesellschaft%2Cleben%2CSystem%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Märchensplitter</title>
		<link>http://himmelende.de/2011/06/18/marchensplitter/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2011/06/18/marchensplitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 14:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[märchen]]></category>
		<category><![CDATA[nacht]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>
		<category><![CDATA[sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[traum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://himmelende.de/?p=6122</guid>
		<description><![CDATA[Das war keine Zeit, als wir uns fanden und wieder verloren, keine Zeit, kein Raum, keine Wirklichkeit. Etwas stand still, da waren nur noch wir, gefangen in einem Märchen, und alles, was glänzte, war Gold. Es war einmal ein Mädchen &#8230; <a href="http://himmelende.de/2011/06/18/marchensplitter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war keine Zeit, als wir uns fanden und wieder verloren, keine Zeit,  kein Raum, keine Wirklichkeit. Etwas stand still, da waren nur noch wir,  gefangen in einem Märchen, und alles, was glänzte, war Gold.</p>
<p>Es  war einmal ein Mädchen mit bernsteinfarbenem Haar und Lippen weich wie  Rosenblättern, mit Augen, grün wie das Meer und Händen, gemacht, um  Klavier zu spielen, um Katzenkinder zu streicheln und irgendwann einen  Prinzen aus einer anderen Welt.<br />
Das war ich in meinen Gedanken.<br />
Die  Wahrheit, wenn man sie so nennen will, lag knapp daneben. Mein Haar  glänzte matt in rötlichem Blond und in das Grün meiner Augen mischten  sich all die Farben, die keine Namen hatten oder nur erfundene, die  niemand kennt. Ich besaß ein Keyboard, das ich selten hervorzog, und  meine Katze Scharsad war schon 13, wenn auch verschmust wie ein Baby.</p>
<p>An  meinem 20. Geburtstag fühlte ich mich so alt, dass ich mir überlegte zu  sterben, aber dazu war ich nicht unglücklich genug. Außerdem kamst  plötzlich du. Nichts an dir war wirklich schön, aber du konntest einem  in die Augen sehen wie kaum ein Junge in deinem Alter. Manche lernen das  nie und wer es lernt, dem sieht man die Anstrengung oft an, mit der er  sein Können erarbeitet hat. Du dagegen musstest über deinen Blick nicht  nachdenken, weil er zu dir gehörte wie dein Lächeln, deine Beine, dein  Haar, du sahst mich an, so warm und offen und auf irritierend  sympathische Art überlegen. Spöttisch gar, als wüsstest du um meine  zittrigen Knie.</p>
<p>&#8220;Herzlichen Glückwunsch.&#8221; Dein Atem roch nach Rauch.  Wir kannten uns nicht, aber jemand hatte dir gesagt, wer ich bin.  Geburtstagskind. Ich glaube, du hast mich sogar umarmt, zumindest ein  bisschen.<br />
Du trugst eine schwere, schwarze Kunstlederjacke  wie beinahe alle Jungs in dieser Zeit und kamst mit einem Freund in die  Kneipe, in der ich mich feiern ließ. Mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit gehörtet ihr für den Rest des Abends zu uns.<br />
Ich trank aus deinem Glas, und die anderen grinsten. Nur Steve nicht, der in mich verliebt war, wie er mir später einmal gestand. Als die Kneipe schloss, zogen alle weiter und ließen dich und mich allein.</p>
<p>Der Mond stand tief in jener Nacht und leuchtete gelborange. Du erzähltest mir etwas von Lichtbrechung und Staubpartikeln in der Atmosphäre, bis du merktest, dass ich keine Erklärungen wollte, nur diese riesige Münze am Himmel und dich. Da nahmst du meine Hand, und alles war, wie es sollte.<br />
Wir kauften eine Flasche Sekt an der Tankstelle und legten uns damit in den Park. Zählten die Sterne und küssten uns Bilder ins Gesicht, was kitzelte und uns kichern ließ. Dann lagen wir, bis ich beinahe einschlief in deinem Arm.<br />
Ich träumte von  Tausendundeiner Nacht, was immerhin fast drei Jahre gewesen wären, aber unsere Stunden wiederholten sich nicht. Sie wurden, was sie bis heute sind, Juwelensplitter in meiner Erinnerung. Sommernachtslachen. Morgentau. Vergissmeinnicht.<br />
Schnell verloren wir uns aus den Augen.</p>
<p>Ich  wollte glauben, dass du gestorben bist, bei einem Motorradunfall, dass  dein letzter Gedanke mir galt und dem Mond, der wie eine Sonne war. In  Wahrheit hast du schon früh ein Haus gebaut im ödesten Vorort der Welt, du hast  Kinder bekommen mit einer Frau namens Nadine, man erzählte, ihr hättet euch gesucht und gefunden. So war es wohl auch. Die Jahre gingen ins Land, irgendwann folgten Sommernächte ohne dich und ohne dass du fehltest. Alles fügte sich.</p>
<p>Es war einmal eine Prinzessin mit bernsteinfarbenem Haar, die hatte in ihrem Schloss eine Geheimkammer entdeckt und darin glitzernde Schätze versteckt. Große, glänzende Steine aus Glas, auch hier und da einen echten Rubin oder Saphir, Diamanten und Splitter davon, einige schimmernde Perlen und Münzen aus Gold oder Silber, manche aus Blech. Es machte nicht immer einen Unterschied, wenn sie mit den Händen durch ihre Sammlung aus Kostbarkeiten strich, denn lächeln und weinen musste sie so oder so.</p>
<p>Wirklichkeit ist nur das, auf was wir uns alle einigen können. Nicht immer trifft sie den Kern der Dinge, und so wird Unsagbares in der Erzählung gern zum Traum. Wegen der Freiheit und all der Bilder.<br />
Da ich nicht gestorben bin, besitze ich den Schlüssel zur Kammer noch heute. Und das ist wohl so etwas wie ein Happy End.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=6122&amp;md5=6e96e61f785d7348e974e60b8de7fb5a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://himmelende.de/2011/06/18/marchensplitter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=13698&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fhimmelende.de%2F2011%2F06%2F18%2Fmarchensplitter%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=M%C3%A4rchensplitter&amp;description=Das+war+keine+Zeit%2C+als+wir+uns+fanden+und+wieder+verloren%2C+keine+Zeit%2C+kein+Raum%2C+keine+Wirklichkeit.+Etwas+stand+still%2C+da+waren+nur+noch+wir%2C+gefangen+in+einem+M%C3%A4rchen%2C+und...&amp;tags=leben%2Cliebe%2Cm%C3%A4rchen%2Cnacht%2Cseele%2Csehnsucht%2Ctraum%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

