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	<title>Himmelende &#187; marketing</title>
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	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
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		<title>Pumpernickelliebe</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 12:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit wann assoziiert die Pumpernickelindustrie ihr Produkt mit Liebespärchen? Da gab es wohl in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel. &#8220;Ersetze Ökos mit Yuppies und lass sie schmusen.&#8221; Sex &#8211; oder zumindest verzärteltes Gebussle &#8211; sells, auch in der Vollkornbrotwerbung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2862" href="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/09/Pumpernickel.jpg" rel="lightbox[2858]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2862" title="Pumpernickel" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/09/Pumpernickel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit wann assoziiert die Pumpernickelindustrie ihr Produkt mit Liebespärchen?</p>
<p>Da gab es wohl in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel. &#8220;Ersetze Ökos mit Yuppies und lass sie schmusen.&#8221; Sex &#8211; oder zumindest verzärteltes Gebussle &#8211; sells, auch in der Vollkornbrotwerbung.</p>
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		<title>21 ist das neue 16</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 00:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Philips bringt ab April ein neues Fernsehgerät, richtiger, Fernsehformat auf den Markt. Seitenverhältnis: 21:9. Kinoformat. Dickes Ding. Bei diesem Seitenverhältnis wird auch das periphere Sichtfeld voll ausgefüllt. Also komplette visuelle Bestrahlung bis an die Ränder der Wahrnehmung. Um die Vorzüge &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/04/18/21-ist-das-neue-16/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philips bringt ab April ein neues Fernsehgerät, richtiger, Fernsehformat auf den Markt. Seitenverhältnis: 21:9. Kinoformat. Dickes Ding. Bei diesem Seitenverhältnis wird auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripheres_Sehen">periphere Sichtfeld</a> voll ausgefüllt. Also komplette visuelle Bestrahlung bis an die Ränder der Wahrnehmung.<br />
Um die Vorzüge dieser neuen Technik zu demonstrieren, entwarf <a href="http://beta.stinkdigital.tv/work/view/selected/carousel-%28directors-cut%29">Stink Digital</a> für Philips eine Werbekampagne, bestehend aus Internetauftritt und Film, für den sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Berg_(director)">Adam Berg</a> als Regisseur vor den Karren spannten. In dieser als Endlosschleife angelegten Sequenz geht es kurz gesagt um schießwütige Polizisten, Clowns und naja&#8230; Polizisten, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullet_time">bullettimemäßig</a> in der Zeit feststecken, während die Kamera durch die Szene fährt. Das eigentliche Schmankerl ist jedoch die <a href="http://www.cinema.philips.com/">dazugehörige Microsite</a>, die euch den Film nicht nur in großhirnrindensprengend hoher Auflösung, sondern neben dem typischen Werbeblabla auch die Kommentare des Regisseurs liefert.</p>
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		<title>Man pöbelt gut angezogen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 09:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klimaneutral Was ist denn das schon wieder für ein euphemistisches Gequatsche? Passend zum &#8220;Earth Day&#8221; am 22. April flattern hier in mein Postfach dutzendweise Werbenachrichten rein. &#8220;Atmungsaktive&#8221; T-Shirts aus &#8220;recycleter&#8221; Baumwolle, aufgehübscht mit Namen wie &#8220;Earth Positive&#8221; aus Bambus-Viskose, die &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/04/09/man-pobelt-gut-angezogen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Klimaneutral</em><br />
Was ist denn das schon wieder für ein euphemistisches Gequatsche? Passend zum &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Earth_Day">Earth Day</a>&#8221; am 22. April flattern hier in mein Postfach dutzendweise Werbenachrichten rein. &#8220;Atmungsaktive&#8221; T-Shirts aus &#8220;recycleter&#8221; Baumwolle, aufgehübscht mit Namen wie &#8220;Earth Positive&#8221; aus Bambus-Viskose, die reinsten &#8220;Bio-Klassiker&#8221;. Was zum&#8230;?!<br />
Na schön, gegen diese Alltagsbullshittigkeit hilft: Blogeintrag Marke &#8220;radikaler Subjektivismus&#8221;.</p>
<p>Klimaneutral, das heißt für die Firmen nichts anderes als: Pflanze ein paar Bäume, lasse dich öffentlichkeitswirksam mit chilenischen Bergbauern fotografieren, nagle dir das Kyoto-Protokoll übers Klo, dann kannst du in aller Ruhe den gleichen Scheiß weiter produzieren und verschicken, den du zuvor auch schon produziert und verschickt hast. Nur, dass sich dann nachher keiner mehr aufregt und dir ans Bein pisst, weil du artig in &#8220;Nachhaltigkeitsprojekte&#8221; investiert. Noch so ein Wortmonster.</p>
<p>Bei solchen sprachlichen Beschönigungen denke ich immer an Wörter wie &#8220;Entsorgung&#8221; (macht euch um das Strahlen unseres Atommülls keine Sorgen, der verschwindet untertage und damit aus dem Sinn) oder &#8221;Nichtraucherschutz&#8221; statt &#8220;Rauchverbot&#8221;. (Hey, wir sind die Guten, wir schützen euch Nichtraucher vor Ungemach, anstatt euren lasterhaften Rauchfrevel zu verbieten). Klingt doch viel schöner.</p>
<p>Zurück zum bad simple english. Das erinnert mich heute alles irgendwie an Edelgard Bulmahns &#8220;Bildungsoffensive&#8221; <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/63413/index.html">Brain-Up!</a> vor ein paar Jahren. Na dann: Hoch das Hirn! Ein anderes Werbebeispiel aus meinem Postfach: DHL Deutschland. Deren umweltschonende, weil <a href="http://www.dhl.de/dhl?xmlFile=3001626">klimafreundliche Päckchen</a> (jetzt sind wir nicht mehr nur neutral, sondern auch noch freundlich zum Klima) apportieren bei Zuruf &#8220;GoGreen!&#8221; sabbernd Tofu-Würstchen. Ja sind denn jetzt alle im &#8220;Yes, we can the Welt retten und environmentally safe produzieren&#8221;-Geisteswahn vollkommen matschbirnig geworden und realisieren nicht, dass sie im weltrettenden Freudentaumel im Anglizismensumpf zu versumpfen drohen? GoGreen? Yeah, steckt euch erst mal den Finger in den Po und werdet nüchtern. Go nüchtern! Das ist die Parole.<br />
Dabei frage ich mich: Woher rührt eigentlich diese sprachliche Unterwürfigkeit der Deutschen? Da muss ich mal was drüber machen.</p>
<blockquote><p>Sebastian: &#8220;Ich brauche immer so einen Grundgroll, um kreativ zu sein.&#8221;<br />
Selina: &#8220;Das ist dein Gleichmut. Du bist zu jung, um gleichmütig zu sein.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Das Alphabet der Krise</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 09:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaft bringt ihren eigenen Wortschatz hervor, der mit einer brutalen Deutlichkeit aufwartet, wie sie in der Finanzbranche bisher nicht üblich war. Ein kleiner Auszug aus ihrem Vokabular: Abwrackprämie, die; Belohnung für die Vernichtung von Gebrauchsgegenständen; ihr Besitzer empfängt die &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/03/22/das-alphabet-der-krise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Wirtschaft bringt ihren eigenen Wortschatz hervor, der mit einer brutalen Deutlichkeit aufwartet, wie sie in der Finanzbranche bisher nicht üblich war. Ein kleiner Auszug aus ihrem Vokabular:</h3>
<p><strong>Abwrackprämie</strong>, die; Belohnung für die Vernichtung von Gebrauchsgegenständen; ihr Besitzer empfängt die Prämie, die er als Steuerzahler entrichtet. Abgewrackt werden auch insolvente Banken; in diesem Fall kommt die Prämie als Bonus den Managern zugute, die für die Pleite gesorgt haben.<br />
<strong>Bad Bank</strong>, die; ein Neologismus, der an die Rede von den schwarzen Schafen erinnert und offenläßt, ob es auch Banken gibt, in denen das Gute gedeiht.<br />
<strong>Berater</strong>, der; Bankangestellter, der ebenso im Nebel stochert wie seine Kunden, aber wenigstens, solange der Umsatz stimmt, Geld damit verdient, statt es einzubüßen.<br />
<strong>Casino</strong>, das; eine legale Veranstaltung, bei der stets die Bank gewinnt. Die Teilnahme ist auch im Internet möglich und heißt dort &#8220;online banking&#8221;.<br />
<strong>Paket</strong>, das; Sperrgut, das, als stünde Weihnachten vor der Tür, überall geschürt und auf den Weg gebracht wird. Der Versand erfolgt nicht per Nachnahme. Die Rechnung übernimmt auf keinen Fall der Empfänger. Der Inhalt ist mindestens neunstellig und erinnert an ein beliebtes Geschenk zum Kindergeburtstag: an die Wundertüte.<br />
<strong>Realwirtschaft</strong>, die; zur Unterscheidung von ihrem Gegensatz, einer Ökonomie, die vor allem mit Fiktion beschäftigt ist.<br />
<strong>Spritze</strong>, die; aus der Drogenszene bekanntes Instrument zur Verabfolgung hoher Dosen, um den Kreislauf der Abhängigen zu stabilisieren und sie vor Entzugserscheinungen zu bewahren.<br />
<strong>Zertifikat</strong>, das; ein Papier, das dem Anleger ein Maximum an Unsicherheit garantiert.</p>
<p>(Auszug eines Textes von Hans Magnus Enzensberger, ZEIT Nr. 12 &#8211; März 2009)</p>
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		<title>Designsachverhalt</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 14:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apple&#8217;s Johnny Ive, bestechend logisch über Reduktion im Designprozess (Video).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-9.png" alt="Jonathan Ive" title="Jonathan Ive" width="409" height="322" class="aligncenter size-full wp-image-1618" /><br />
Apple&#8217;s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Ive">Johnny Ive</a>, bestechend logisch über <a href="http://movies.apple.com/movies/euro/de/apple/mac/macbook/2008/designvideo/apple_new_macbook_video_20081014_r848-9cie.mov?width=848&amp;height=480">Reduktion im Designprozess</a> (Video).</p>
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		<title>Anspruchsinflation</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anspruchsinflation beschreibt einen Prozess in modernen, funktional differenzierten Gesellschaften, nach dem aufgrund des Anspruchsindividualismus sowie der modernen Definition des Fortschritts die Personen an die jeweiligen Teilsysteme Leistungen auf einem immer höheren Niveau einfordern. Dies liegt daran, dass die binären Codes der Teilsysteme nach Luhmann keine &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/12/13/anspruchsinflation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Anspruchsinflation beschreibt einen Prozess in modernen, <a title="Funktionale Differenzierung" href="http://hugos.hu.funpic.de/index.php/Funktionale_Differenzierung">funktional differenzierten Gesellschaften</a>, nach dem aufgrund des <a title="Anspruchsindividualismus" href="http://hugos.hu.funpic.de/index.php/Anspruchsindividualismus">Anspruchsindividualismus</a> sowie der modernen Definition des <a title="Fortschritt" href="http://hugos.hu.funpic.de/index.php/Fortschritt">Fortschritts</a> die Personen an die jeweiligen Teilsysteme Leistungen auf einem immer höheren Niveau einfordern. Dies liegt daran, dass die binären Codes der Teilsysteme nach Luhmann keine „Stoppregeln“ eingebaut haben. Die Akteure der Teilsysteme begreifen die Anspruchsinflation häufig als neue Chancen für Wachstum, was über die reinen <a class="new" title="Reflexives Interesse" href="http://hugos.hu.funpic.de/index.php?title=Reflexives_Interesse&amp;action=edit">reflexiven Interessen</a> hinausgeht. Durch die Anspruchsinflation steigt der Ressourcenverbrauch der gesellschaftlichen Teilsysteme grundsätzlich an, wodurch Verteilungskonflikte zunehmen.</span></p>
<p>via <a href="http://hugos.hu.funpic.de/index.php/Anspruchsinflation">Governance Wiki<br />
</a>siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Servqual">Servqual &#8211; Wikipedia.de</a></p>
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		<title>Der offizielle Kirchenjesus</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 19:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So geht die neue Woche doch schon mal richtig schön los. Mit den ersten Christkindlmarktbuden und Schneegestöber und trilliarden Tonnen Monosaccharide, verdichtet und gepresst zu Lebkuchenherzen und Spekulatius (ich hege immer noch den Verdacht, die teils überbordende Glückseligkeit dieser Tage &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/11/24/der-offizielle-kirchenjesus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So geht die neue Woche doch schon mal richtig schön los. Mit den ersten Christkindlmarktbuden und Schneegestöber und trilliarden Tonnen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monosaccharide">Monosaccharide</a>, verdichtet und gepresst zu Lebkuchenherzen und Spekulatius (ich hege immer noch den Verdacht, die teils überbordende Glückseligkeit dieser Tage ist überhaupt und einzig nur das Resultat übermäßigen Zuckerkonsums, eine Milliardenlobby steckt dahinter. Bestimmt.)<br />
Jesus Geburtstag rückt ganz nah und mit ihm Nächstenliebe, <del datetime="2008-12-01T20:33:00+00:00">Grippenspiel</del> Krippenspiel und &#8211; man höre und staune &#8211; ein Vatikan auf Schmusekurs mit verblichenen Rebellen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,592206,00.html">Papa Benedetto vergibt den Beatles</a>, zeitlich perfekt abgestimmt zur weißen Puderzuckerpracht über Wald und Flur und dem 40. Jubiläum des &#8220;White Album&#8221; der Fab Four. John Lennon wars, der vor 40 Jahren konstatierte, die Beatles seien &#8220;bereits populärer als Jesus&#8221;. Das brachte den Briten damals eine Menge Kritik religiöser Eiferer und die Ächtung durch die Kirche ein. In einem Anflug vorweihnachtlicher Großherzigkeit verkündete nun die Vatikanzeitung &#8220;Osservatore Romano&#8221;, dass es &#8220;nur der Übermut eines Jugendlichen der englischen Arbeiterklasse&#8221; gewesen sei, der &#8220;ganz offensichtlich überwältigt war von einem unerwarteten Erfolg&#8221;, lobt die Songs der Beatles ganz allgemein und straft die übrige Popmusik ab, die heutzutage eher von schlechter Qualität sei.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Paul_II.">Sein Vorgänger</a> hat uns auch schon einmal in Sachen Zugeständnisse überrascht und nach plusminus zweitausend Jahren Christentum schlussendlich eingesehen, dass Schiffe (und seit neuestem auch diese modernen Flugapparate) nicht über den Scheibenrand der Welt in den unendlichen Kosmos stürzen, weil die Erde doch eher tendenziell rund ist und nicht im Zentrum des Universums steht. Ergriffen von soviel <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=props">props</a> gabs dann auch gleich ein <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,540342,00.html">Denkmal</a> hinterher. &#8220;Du, sorry <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei">Galileo</a>, wir haben uns geirrt. War damals nicht böse gemeint mit der Inquisition und dem Hausarrest und dem Maulkorb.&#8221; </p>
<p>Zurück in der Neuzeit: Die frühen Vögel, die sich der Tage durch Weihnachtsauslagen der Geschäfte batteln und die übertriebene Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes bringen berechtigte Kritik auf den Plan. <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=2095">Manuel von uiuiuiuiuiuiui.de</a> improvisiert sich derweil die klaviergestählten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaltunnelsyndrom">karpaltunnelsyndromisierten</a> Sehnen wund und singt uns ein Lied darüber, warum Weihnachten dieses Jahr ausfällt.<br />
<script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/yKInRsN/445x364"></script></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W.W.J.D.">What would Jesus do</a>, wenn er den ganzen Zirkus hier sehen würde, kann man sich fragen und froh und munter darüber streiten. What would Klaus Kinski do, if he were Jesus: das lässt sich eindeutiger beantworten, denn er sagt es uns höchstpersönlich.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yBDEQe9CjOU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yBDEQe9CjOU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Der Pop, der Pop, der Alkopop</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 14:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karlsberg Mixery Vodka Flavour iced energy. In die 0,33er Flasche hinter dieser Etikettensprachpanscherei traut sich die Firma Karlsberg ein Biergepansche abzufüllen (Neudeutsch: Bier-Mischgetränk, Neudeutscher: Alkopop), das sich zusammensetzt aus 80% Bier (wo?!), Zucker, Guaranaextrakt, Taurin und Koffein. Hielt mich bis &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/11/10/der-pop-der-pop-der-alkopop/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-939" title="Mixery Vodka Flavour iced energy" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2008/11/six_pack_iced_energy_kombi_.jpg" alt="" width="208" height="232" /><em>Karlsberg Mixery Vodka Flavour iced energy.</em><br />
In die 0,33er Flasche hinter dieser Etikettensprachpanscherei traut sich die Firma Karlsberg ein Biergepansche abzufüllen (Neudeutsch: Bier-Mischgetränk, Neudeutscher: Alkopop), das sich zusammensetzt aus 80% Bier (wo?!), Zucker, Guaranaextrakt, Taurin und Koffein. Hielt mich bis 4 Uhr Früh wach und machte nach sechs Flaschen noch nicht mal richtig betrunken. Die ganze Nacht umsonst um die Ohren gehauen. Also Kategorie: günstig und mittelmäßig. Wenn überhaupt, dann schmeckt das Zeug nur eisgekühlt, wobei Bullenpisse eisgekühlt bestimmt auch schmeckt (was ich zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels noch nicht überprüft habe und auch nicht überprüfen werde). Gabs für 3,99€ im Sixpack an der Tanke. Keine Beanstandung also, es war spät und ich war unvernünftig und mit Mittelmäßigkeit leicht abzuspeisen. Ich hasse Nächte, in denen ich mich mit Mittelmäßigkeit abspeisen lasse.<br />
Der Hinweis &#8220;Don&#8217;t drink and drive&#8221; auf dem Rücketikett darf als Witz verstanden werden, damit einem das Gesöff, sofern es denn wieder hochkommt (was wahrscheinlich ist) zumindest im Hals stecken bleibt und sich nicht gleich via oraler Inkontinenz über dem frisch gewixten Parkettboden ergießt. Karlsberg bewirbt diese Geschmacksarmut in Flaschen mit den Slogans &#8220;Mixery Relaunch&#8221; (also überarbeitet und immer noch beschissen), &#8220;Die Innovation im Biermarkt!!!&#8221; (so Innovativ, dass man gleich die dreifache Bekräftigung in Form des Ausrufezeichens benötigt, um darauf aufmerksam zu machen) und &#8220;Mixery&#8230; wie Sie es noch nie gesehen haben!!!&#8221; (und wahrscheinlich auch nie wieder trinken werden).<br />
<em>Resümee:</em> herrliche Geschmacksarmut in Flaschen</p>
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		<title>Opossumlobbyismus</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 14:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade halte ich eine alte Wendy in der Hand, &#8220;Die Nr. 1 unter den Pferdemagazinen für Mädchen&#8221; und mir fällt auf: diesen Komplex werde ich nie verstehen, junge Mädchen und Pferde. Das mit dem Ballerina-Traum kann ich ja noch nachvollziehen. &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/06/25/opossumlobbyismus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade halte ich eine alte <em>Wendy</em> in der Hand, &#8220;Die Nr. 1 unter den Pferdemagazinen für Mädchen&#8221; und mir fällt auf: diesen Komplex werde ich nie verstehen, junge Mädchen und Pferde. Das mit dem Ballerina-Traum kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum ausgerechnet Pferde? Ich meine, es gibt so viele andere Tiere. Gürteltiere. Nachtfalter. Opossums. Warum gibt es kein Fanmagazin für Mädchen, die auf Opossums stehen? Liegt es vielleicht an der fehlenden Mähne, man kann sie schlechter bürsten? Oder vielleicht, weil kein Sattel auf den gemeinen Opossum-Rücken passt, ganz abgesehen von der Möglichkeit auf einem Opossum zu reiten (die Mädchenbeine würden ja ständig auf dem Boden aufstehen)? Ich weiß es nicht. Scheinbar gibt es keinen Markt für Opossum-Fanmagazine. Oder es gibt keine Opossum-Lobby in Deutschland.<br />
Das wäre nämlich auch möglich: Die deutsche Pferdelobby steckt dahinter und schiebt dem Egmont Ehapa Verlag still und heimlich Geld zu, um in die kaum gefüllten jungen Mädchenköpfe den Traum von der eigenen Hannoveraner-Box mithilfe der Wendy-Magazine zu träufeln, um somit jeglichen Nährboden für Opossum-Fanmagazine zu verderben. Riecht schwer nach Verschwörung.</p>
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		<title>Ruiner of all things good</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 14:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Bill Hicks. Unverzichtbar als Allheilmittel gegen jegliche Form von Bullshit auf der Welt. Bill Hicks on Marketing]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bill Hicks. Unverzichtbar als Allheilmittel gegen jegliche Form von Bullshit auf der Welt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gDW_Hj2K0wo" target="_self">Bill Hicks on Marketing</a></p>
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