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	<title>Himmelende &#187; studium</title>
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	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
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		<title>Der Ing. bekommt sein Dipl. wieder</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 22:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man könnte jetzt denken, 111 Jahre sind genug. Aber bei einem Daimler reißen sie ja auch nicht den Stern ab und schreiben nur noch &#8216;Auto&#8217; drauf. Hochschulen: Der Ing. bekommt sein Dipl. wieder &#124; Studium &#124; ZEIT ONLINE.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man könnte jetzt denken, 111 Jahre sind genug. Aber bei einem Daimler reißen sie ja auch nicht den Stern ab und schreiben nur noch &#8216;Auto&#8217; drauf.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zeit.de/studium/hochschule/2010-08/diplom-ingenieur">Hochschulen: Der Ing. bekommt sein Dipl. wieder | Studium | ZEIT ONLINE</a>.</p>
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		<title>Die einzige Aufgabe einer Universität</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 17:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Einer der fundamentalsten Irrtümer besteht darin, dass die Universität den Studenten auf&#8217;s Leben vorbereiten, alias, es ihm erleichtern soll, bevor er es noch betreten hat. Die Aufgabe einer Universität aber besteht keineswegs darin, möglichst viel tüchtige Theologen, Mediziner, &#8220;Philosophen&#8221; und &#8230; <a href="http://himmelende.de/2010/02/03/die-einzige-aufgabe-einer-universitat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Einer der fundamentalsten Irrtümer besteht darin, dass die Universität den Studenten auf&#8217;s Leben vorbereiten, alias, es ihm erleichtern soll, bevor er es noch betreten hat. Die Aufgabe einer Universität aber besteht keineswegs darin, möglichst viel tüchtige Theologen, Mediziner, &#8220;Philosophen&#8221; und Juristen heranzubilden (wie Kaiser Josef II., der die Kolleg-Hefte zensurieren ließ, vermeint hat): sondern alle diese ordinären Kerle derart nicht bloß mit Kenntnissen, sondern mit vorweggenommener Erkenntnis zu beschweren, dass nur die Allertauglichsten so was überleben können, davonkommen, und den vorausgeschossenen Pfeil einmal toto corpore einzuholen vermögen. Die anderen aber sind dann an der Alma mater lebensunfähig geworden, an ihren Kenntnissen picken geblieben, an geistiger Stuhlverstopfung gestorben: hole sie der Teufel. Die einzige Aufgabe einer Universität kann heute sein, den Leuten jeden Zugang in&#8217;s praktische Leben derart zu verengen, dass keiner durchrutscht, der nicht mit allen Wassern gewaschen ist. Anders: es ist genau die Sache der Universität, jede Halbbildung zu bekämpfen, und das Gesindel auf die Fachschulen &#8211; welche für&#8217;s Leben (o weh!) vorbereiten &#8211; abzudrängen. Neuestens kann ja die Geltungssucht auch dort ihr Genital mit einem &#8220;Doktorhut&#8221; bedecken, sei&#8217;s einem der Handelskunde oder Viecharzterei.&#8221;</p></blockquote>
<p>Heimito von Doderer: Universitäten (1955). In: Repertorium. Ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Hrsg. von Dietrich Weber. München 1969. S 255 f.</p>
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		<title>Absage, die Letzte</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Adieu Berlin, du wärst so schön gewesen. Studieren in der Bundeshauptstadt? Yeah, right! Gestern hatte ich die letzte meiner drei Absagen aus Berlin im Postkasten. Bewerbung für die Freie Universität, Studiengang &#8220;Deutsche Philologie als Kernfach, Nebenfach Philosophie. &#8220;Wir danken für &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/09/10/absage-die-letzte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/09/Dont-let-the-bastards-get-you-down.jpg" rel="lightbox[2828]"><img class="size-full wp-image-2830" title="Don't let the bastards get you down" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2009/09/Dont-let-the-bastards-get-you-down.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">photo by Katie Arms</p></div>
<p>Adieu Berlin, du wärst so schön gewesen. Studieren in der Bundeshauptstadt? Yeah, right!<br />
Gestern hatte ich die letzte meiner drei Absagen aus Berlin im Postkasten. Bewerbung für die Freie Universität, Studiengang &#8220;Deutsche Philologie als Kernfach, Nebenfach Philosophie.<br />
&#8220;Wir danken für Ihr Interesse… bla bla bla… Leider hatte ihr Antrag…&#8221;, weiter muss ich nicht lesen. Warum Absage? Schnitt zu schlecht oder Bewerber zu viel? Beides. Mit meinen 2,7 rangiere ich vielleicht nicht in der Liga der mit Handkuss Genommenen, aber…</p>
<p><strong>Anzahl der Bewerber: 902<br />
Anzahl der Studienplätze: 102<br />
Rang der letzten Zulassung in der Hochschulquote: 1,5 (!)</strong></p>
<p>Auch hier wieder eine ähnlich miese Quote, wie bei den letzten Absagen. Nur rund 1/10 der Bewerber hat Aussicht auf einen Studienplatz.</p>
<p>Wohl gemerkt: Wir reden hier von Deutscher Philologie als Kern- und Philosophie als Nebenfach. Das ist nicht Jura, das ist nicht Medizin, das sind keine fucking Neurowissenschaften, das sind ganz billige Brot- und Butter-Studienfächer, nichts mit Handkuss, nichts mit Schoko-Streusel oben drauf.</p>
<p>Gut, dann geht&#8217;s halt nicht an die Spree. Aber zwei Dinge möchte ich im Nachhinein festhalten:<br />
Der Andrang an Berliner Universitäten ist gewaltig, das treibt den NC nach oben (bzw. nach unten, je nachdem, wie man rechnet). Keine Frage, es spricht ja auch einiges für ein Studium in der Bundeshauptstadt: Keine Studiengebühren, gute Wohnsituation und natürlich Berlin an sich.<br />
Ding zwei ist eher ein Verdacht, der mich beschleicht. Berlin ist notorisch pleite und das schlägt sich nicht nur in den Ausgaben für deren Bildungsinfrastruktur nieder, dort jedoch eklatant. Lehrstühle können nicht besetzt werden, es fehlt an genügend Dozenten, die Einrichtungen sind unterfinanziert bzw. für den Ansturm nicht gerüstet. Das mag nicht für jede der dortigen Uni&#8217;s gelten und an den FH&#8217;s sieht die Sache mancherorts sicher auch anders aus. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege aber diese Kombination aus Haupstadthype und knapper Kasse führt dazu, dass man selbst in den &#8220;billigsten&#8221; Studiengängen auf einen NC trifft, der einem knüppeldick die Beine bricht.</p>
<p>So long, Berlin. Schade, du hättest mich von allen deutschen Städten am meisten gereizt. Aber vielleicht kommen wir ja beim Master wieder zusammen. Oder im nächsten Leben. Und dann kann ich endlich meine Hand unter deinem Rock auf Wanderschaft schicken.</p>
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