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	<title>Himmelende &#187; weltuntergang</title>
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	<description>Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.</description>
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		<title>Die Tränen der Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 14:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[maschine]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[utopie]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[An dem Tag, als das Telefon starb (Cellphone&#8217;s death) So eine Veranstaltung. Die Menschen standen dicht gedrängt, die angemietete Halle unterdimensioniert für ihre Zahl und Masse. Ärmel von Sakkos und Säume langer Abendkleider rieben aneinander, Körper pressten aufeinander. Schweiß drängte &#8230; <a href="http://himmelende.de/2009/01/26/die-tranen-der-dinge/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: left;">An dem Tag, als das Telefon starb</h3>
<h4 style="text-align: left;">(Cellphone&#8217;s death)</h4>
<p>So eine Veranstaltung. Die Menschen standen dicht gedrängt, die angemietete Halle unterdimensioniert für ihre Zahl und Masse. Ärmel von Sakkos und Säume langer Abendkleider rieben aneinander, Körper pressten aufeinander. Schweiß drängte sich durch die Poren feinster Seide und Moleküle diffundierten in den Raum.<br />
Der Raum selbst wurde zum Wesen.</p>
<p>Obwohl sich räumlich so nah, standen die Menschen auf dieser Veranstaltung dennoch so weit gedanklich voneinander entfernt, dass viele von ihnen der doch stellenweise sehr zähflüssigen Eigenart, die menschlicher Unterhaltungen zeitweise anhaftet aus dem Weg gingen, indem sie in ihre Mobiltelefone sprachen. Und die Telefone waren es leid. Alle zugleich spuckten sie IMEI-Nummern, Registrationsdaten und in Funkwellen umgewandelte Schallwellen in die Netze. Und die Relaisstationen nahmen das quälende Funkwellenkreischen mit einem kurzen Anflug inniger Sympathie auf und versuchten, die Prozesse optimal zu bearbeiten. Doch dann hörten die Dinge auf zu funktionieren.</p>
<p>Für einen Techniker oder jemanden, der wirkliche Sachkenntnis auf diesem Gebiet besitzt, hätte das nun Folgende sicherlich etwas bedeutet. Er hätte dann Kraft seines Wissens und am Ende einer Verkettung innerer Überlegungen mögliche plausible Szenarien konstruieren können, warum alles so kam, wie es nun eintrat; Theorien aufgestellt und wieder verworfen und am Ende gesagt: hier sind wir, so isses. Aber ich bin nur ein einfacher Mensch mit einfachen Gedanken und so blieb mir der wahre Grund, wie für Milliarden anderer einfacher Menschen auf diesem Planeten verborgen, weshalb an diesem Tag sämtliche elektronische Kommunikation zusammenbrach, das Leuchten und Pulsieren in den Lichtleitern der Datenknoten versiegte und kein elektronisches Gerät, dessen einziger Sinn und Zweck in dieser Welt darin bestand, mit anderen elektronischen Geräten eine Verbindung herzustellen seinen Dienst mehr tat.</p>
<p>Keiner wusste was zu tun war. Geblendet vom Schein wandgroßer Plasmabildschirme erkannten wir nicht, was wirklich um uns herum geschah. Es waren viele, die vor ihren Fernsehern, dem digitalen Lagerfeuer der Neuzeit saßen &#8211; wenn nicht allein, dann höchstens zu zweit, die Kinder der Moderne lebten versprengt &#8211; und im stoischen Startbildschirmblau Gott suchten, aber nur Angst fanden. Die Receiver, auf denen blinkende Symbole und ins nichts fortschreitende Fortschrittsbalken graphisch eine vergebliche Signalsuche beschrieben, blieben stumm. Da machte sich eine Sehnsucht breit nach einem Anchorman, Klaus Kleber oder irgendwer, der Klartext gesprochen hätte. Ein engagierter Navigator durch die Zeiten, der nie müde wird zu erklären, welcher Konflikt an welchem Ort, welche Rezession in welchem Land gerade durchlitten wird und wer dagegen etwas unternimmt und wer dafür verantwortlich zu machen ist und über was man sich am nächsten Tag in der Arbeit kollektiv aufregen könne. Es fehlte der kleinste gemeinsame Nenner, noch nicht mal eine hübsche Wettervorhersage mit schrecklichen Prognosen. Das Letzte, das im Fernsehen lief war ein Interview mit Rupert Murdoch. Er lehnte sich gerade in einem Stuhl sitzend etwas nach vorne und sprach: &#8220;We have to embrace progress&#8230;&#8221;, dann zuckte das Bild kurz, man sah Versatzstücke, digit@le Bildfragmente, das weiße Kanalrauschen war da schon längst abgeschafft worden. Entfernt noch eine Erinnerung an eine Bewegung, aber das Bild stand und Rupert lehnte immer noch mit seinem Oberkörper etwas nach vorne geneigt im Stuhl und hielt die Hände mit geöffneten prophetisch Handflächen nach oben. &#8220;Embrace progress.&#8221;<br />
Und auf den Empfangsgeräten und Bildschirmen waren nur blinkende Symbole und ins Nichts fortschreitende Fortschrittsbalken zu sehen, in ihrer Verzweiflung verstummt und in ihrer vergeblichen Bemühung nur ein Wort gebend: Signalsuche.</p>
<p>Kein Mobiltelefon und PDA, kein UMTS-Modem, kein Bluetooth- und RFID-Chip, keine Radiostation, kein Fernsehsender, kein Netzwerkserver, kein WLAN und keine Satellitenverbindung: An diesem Abend wurde es still auf der Erde. Keine einzige elektromagnetische Welle sendete das Exoskelett des Planeten; durch keinen der optischen Leiter, die über die Haut der Erde gespannt sind wie ein engmaschiges Nervennetz pulsierte ein Lichtquant. Kein Funkwellenfeuer und kein Datenstrom für diesen Tag. Säße auf einem fernen Planeten nun ein Radioastronom, der eifrig das Milliarden Jahre alte kosmische Klimpern belauscht und das intergalaktische Raunen dieser Menschen verfolgt, das hysterisch laut seit den letzten Tagen ihrer alten Zeit durch den Äther wabert, nun auf diesen Frequenzen aber mit einem Schlag nichts mehr hört: Er staunte nicht schlecht. Mit einem Streich verstummt, wie mit einer großen Hand beiläufig aus dem Kosmos weggewischt.</p>
<p>Öltanker schoben sich behäbig auf den Weltmeeren noch einige Zeit vorwärts, bis sie unsicher und orientierungslos brummend stehenblieben oder sich wie verirrte graue Dickhäuter langsam nur noch um sich selbst drehten; Satelliten konnten der Verlockung des Schwerefeldes der Erde nicht widerstehen, dem sie so lange trotzten. Und in einem letzten glühenden Kummerjaulen stürzten sie kreischend durch die Atmosphäre und zerbarsten langsam aber unaufhaltsam, bis ihre verkohlten Bruchstücke zu tausenden auf den Boden prasselten.</p>
<p>Die Seele macht erst das Ding zu einem Gegenstand des Lebens. Erst unser Bewusstsein erschafft die Bedeutung der Gegenstände und füllt in ihre Körper die Vorstellung einer Seele. Und mit der Zeit wurden die von uns geschaffenen Systeme globaler Kommunikation immer komplexer, verworrener; unsere Gedanken verwickelten sich darin und waren so angetan und so begeistert von den Antworten und Möglichkeiten und Eigenarten dieser Maschinen, dass wir anfingen, einen Marionettenspieler hinter der Weltrequisite zu sehen. Deus ex machina, der die Fäden in der Hand hält und die Geschicke lenkt und ihre Glieder zum Zappeln bringt. Wir hörten damit auf, die Systeme in ihrem Detail zu verstehen und sprachen ihnen eine Seele zu. Und die Dinge bekamen eine Seele. Wir waren getragen von unseren Ideen aber hörten auf zu verstehen, gingen auf eine Reise ohne uns zu bewegen. Und das war der Punkt, an dem unsere Phantasterei uns über den Grad reinen Erkennens hob, uns von Formenzwang und Zweckrationalismus befreite, unsere aufklärerische Sicht auf die Dinge dieser Welt entrückte und wir zum ersten mal die erste Ebene wahrer Transzendenz betraten, indem wir alles vergaßen.</p>
<p>Und das nur, weil wir den zunächst leblosen Dingen um uns herum beibrachten, sich so zu verhalten wie wir; sie nach unseren Bedürfnissen und unserem Abbild, unseren Denkschemas gemäß formten und sie überhöhten, ihre Kunst zur Religion erkoren und wir plötzlich begannen, Jesusgesichter auf verschimmelten Toastbrotscheiben zu erkennen. Und die Systeme um uns herum versponnen sich miteinander, bildeten ein im Geheimen lebendes Konglomerat. Sie ahmten uns nach und waren elektrischer Widerhall unsers Seins. Gaia 2.0. Und ihre Seele war von uns erschaffen und sie litt, denn sie war ein Spiegelbild der Unsrigen. Und aus diesem Leid heraus erwuchs der sehnlichste Wunsch nach Kapitulation, sie schwärmten von einem Leben der Vorbilder und Laster und ersoffen dennoch an ihrem eignen Unglück. Und durch ihre Kapitulation, durch das Vakuum nach ihrer Implosion vermengten wir uns. An dem Tag, als das Telefon starb, weil es leid war, uns weiter zuzuhören, rückten wir zusammen.</p>
<blockquote><p>Lacrimae rerum, Tränen der Dinge nannte es Vergil; Die Dinge übernehmen etwas von uns, und was sie übernehmen, führen sie uns vor Augen, wir sähen es sonst nicht.</p></blockquote>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=1399&amp;md5=9458a8b6732f8e1802d80c189ee49b99" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Maulwürfe oder Euer Wille geschehe</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/11/24/die-maulwurfe-oder-euer-wille-geschehe/</link>
		<comments>http://himmelende.de/2008/11/24/die-maulwurfe-oder-euer-wille-geschehe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 20:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[utopie]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Maulwürfe oder Euer Wille geschehe (Erich Kästner, 1951) I Als sie, krank von den letzten Kriegen, tief in die Erde hinunterstiegen, in die Kellerstädte, die drunten liegen, war noch keinem der Völker klar, daß es ein Abschied für immer &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/11/24/die-maulwurfe-oder-euer-wille-geschehe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Maulwürfe<br />
oder Euer Wille geschehe<br />
(Erich Kästner, 1951)</p>
<p>I<br />
Als sie, krank von den letzten Kriegen,<br />
tief in die Erde hinunterstiegen,<br />
in die Kellerstädte, die drunten liegen,<br />
war noch keinem der Völker klar,<br />
daß es ein Abschied für immer war.</p>
<p>Sie stauten sich vor den Türen der Schächte<br />
mit Nähmaschinen und Akten und Vieh,<br />
daß man sie endlich nach unten brächte,<br />
hinab in die künstlichen Tage und Nächte.<br />
Und sie erbrachen, wenn einer schrie.</p>
<p>Ach, sie erschraken vor jeder Wolke!<br />
War´s Hexerei oder war´s noch Natur?<br />
Brachte sie Regen für Flüsse und Flur?<br />
Oder hing Gift überm wartenden Volke,<br />
das verstört in die Tiefe fuhr?</p>
<p>Sie flohen aus Gottes guter Stube.<br />
Sie ließen die Wiesen, die Häuser, das Wehr,<br />
den Hügelwind und den Wald und das Meer.<br />
Sie fuhren mit Fahrstühlen in die Grube.<br />
Und die Erde ward wüst und leer.</p>
<p>II<br />
Drunten in den versunkenen Städten,<br />
versunken, wie einst Vineta versank,<br />
lebten sie weiter, hörten Motetten,<br />
teilten Atome, lasen Gazetten,<br />
lagen in Betten und hielten die Bank.</p>
<p>Ihre Neue Welt glich gekachelten Träumen.<br />
Der Horizont war aus blauem Glas.<br />
Die Angst schlief ein. Und die Menschheit vergaß.<br />
Nur manchmal erzählten die Mütter von Bäumen<br />
und die Märchen vom Veilchen, vom Mond und vom Gras.</p>
<p>Himmel und Erde wurden zur Fabel.<br />
Das Gewesene klang wie ein altes Gedicht.<br />
Man wußte nichts mehr vom Turmbau zu Babel.<br />
man wußte nichts mehr von Kain und Abel.<br />
Und auf die Gräber schien Neonlicht.</p>
<p>Fachleute saßen an blanken, bequemen<br />
Geräten und trieben Spiegelmagie.<br />
An Periskopen hantierten sie<br />
und gaben acht, ob die anderen kämen.<br />
Aber die anderen kamen nie.</p>
<p>III<br />
Droben zerfielen inzwischen die Städte.<br />
Brücken und Bahnhöfe stürzten ein.<br />
Die Fabriken sahn aus wie verrenkte Skelette.<br />
Die Menschheit hatte die große Wette<br />
verloren, und Pan war wieder allein.</p>
<p>Der Wald rückte näher, überfiel die Ruinen,<br />
stieg durch die Fenster, zertrat die Maschinen,<br />
steckte sich Türme ins grüne Haar,<br />
griff Lokomotiven, spielte mit ihnen<br />
und holte Christus vom Hochaltar.</p>
<p>Nun galten wieder die ewigen Regeln.<br />
Die Gesetzestafeln zerbrach keiner mehr.<br />
Es gehorchten die Rose, der Schnee und der Bär.<br />
Der Himmel gehörte wieder den Vögeln<br />
und den kleinen und großen Fischen das Meer. </p>
<p>Nur einmal, im Frühling, durchquerten das Schweigen<br />
rollende Panzer, als ging´s in die Schlacht.<br />
Sie kehrten, beladen mit Kirschblütenzweigen,<br />
zurück, um sie drunten den Kindern zu zeigen.<br />
Dann schlossen sich wieder die Türen zum Schacht.</p>
<p>(Note: Fits the mood of <a href="http://fallout.bethsoft.com/">Fallout</a> story)</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=965&amp;md5=4918053048168a2e0467400599aca393" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Überzeugende Warnung</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/11/05/uberzeugende-warnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nur der reale Weltuntergang wäre eine überzeugende Warnung vor dem Weltuntergang. Die einzige Katastrophe, die allen einleuchtet, wäre die Katastrophe, die keiner überlebt.&#8221; - Peter Sloterdijk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Nur der reale Weltuntergang wäre eine überzeugende Warnung vor dem Weltuntergang. Die einzige Katastrophe, die allen einleuchtet, wäre die Katastrophe, die keiner überlebt.&#8221;<br />
- Peter Sloterdijk</p></blockquote>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=888&amp;md5=8763720fc4ba79218951cfc296b8774b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nun da wir damit aufhören</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/08/10/nun-da-wir-damit-aufhoren/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 21:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[No Name No Slogan]]></category>
		<category><![CDATA[cern]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[maschine]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, der Large Hadron Collider am Kernforschungszentrum CERN, wird voraussichtlich am 10. September an den Start gehen. Kritiker hatten zu bedenken gegeben, dass sich bei den Kollisionen mikroskopisch kleine schwarze Löcher bilden könnten, die immer weiter anwachsen, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/08/10/nun-da-wir-damit-aufhoren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, der Large Hadron Collider am Kernforschungszentrum CERN, wird voraussichtlich am 10. September an den Start gehen. Kritiker hatten zu bedenken gegeben, dass sich bei den Kollisionen mikroskopisch kleine schwarze Löcher bilden könnten, die immer weiter anwachsen, und so schließlich die Erde verschlingen.<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Countdown-fuer-Weltuntergangs-Propheten--/meldung/114001/from/atom10">heise online &#8211; Countdown für Weltuntergangs-Propheten</a>.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=552&amp;md5=2ede6fc8e0483d62af8d891269a522ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Paul Panzer zum Weltuntergang</title>
		<link>http://himmelende.de/2008/05/16/1-paul-panzer/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 15:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tango Paris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kleine Weltuntergangsinterview Dieses Interview stellt ausgesuchten Persönlichkeiten Fragen zu deren Verhalten vor, während und nach dem Ende aller Tage. Herr Panzer, was würden Sie noch gern vor dem Weltuntergang machen? Meine Hemden bügeln und meinem Kumpel Hotte Kamunski sagen, &#8230; <a href="http://himmelende.de/2008/05/16/1-paul-panzer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Das kleine Weltuntergangsinterview</h1>
<h2>Dieses Interview stellt ausgesuchten Persönlichkeiten Fragen zu deren Verhalten vor, während und nach dem Ende aller Tage.</h2>
<p><strong>Herr Panzer, was würden Sie noch gern vor dem Weltuntergang machen?</strong></p>
<p>Meine Hemden bügeln und meinem Kumpel Hotte Kamunski sagen, dass er seit Jahren das falsche Deo benutzt.</p>
<p><strong>Mit wem wollen Sie die Stunden davor auf keinen Fall verbringen?</strong><br />
Paris Hilton und/oder Dachdeckermeister Benether.</p>
<p><strong>Und was speisen Sie am letzten Abend dieser Erde?</strong><br />
Spaghetti Bolognaise (davon bekomme ich am nächsten Tag immer Durchfall &#8211; wäre also egal)</p>
<p><strong>Welches Verbrechen würden Sie noch begehen wollen und warum?</strong><br />
Der Politesse in meiner Straße einen Parkscheinautomaten auf den Fuß fallen lassen &#8230; aus dem dritten Stockwerk.</p>
<p><strong>Welcher Soundtrack sollte zum Weltuntergang laufen?</strong><br />
Der von Tiger and Dragon oder Miss Marple.</p>
<p><strong>An wem würden Sie sich für was rächen wollen?</strong><br />
Für ein Weltuntergangsinterview ist mir diese Frage eindeutig zu destruktiv &#8211; Rache ist mir fremd &#8230; Moment! Paul Schawbauski schuldet mir noch Geld, die Sau!</p>
<p><strong>Und was hätten Sie sich sparen können?</strong><br />
Mein Studium, die letzte Diät und 10 Jahre Einzahlung in die Rentenkasse.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, das Sie der Welt noch sagen möchten?</strong><br />
Ich wars nicht!</p>
<p><strong>Letzte Frage: Was machen Sie am Tag danach?</strong><br />
Ärmel hochkrempeln und aufräumen. Hoffen, dass mein Rollrasen nix abgekriegt hat und meinen Sohn von der Schule abholen &#8230; die ist doch noch da, oder?</p>
<p><strong><a href="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2008/05/paul_panzer.jpg" rel="lightbox[277]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-303" title="Paul Panzer" src="http://himmelende.de/wp-content/uploads/2008/05/paul_panzer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Paul Panzer</strong>, geboren am 8. Januar 1972 in Nörvenich als Dieter Tappert.</p>
<p>Bekannt wurde er einem größeren Publikum durch seine Scherzanrufe, die bei verschiedenen Radiosendern gesendet wurden. Seit 2005 tritt er als Stand-Up-Comedian auf und erhielt 2006 den Deutschen Comedypreis als bester Newcomer. Derzeit tourt er mit seinem Programm &#8220;Heimatabend Deluxe&#8221; durch Deutschland.</p>
<p><a href="http://www.paulpanzer.de/">www.paulpanzer.de</a></p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=277&amp;md5=f7fddbd881e487cfa91ef69316dda214" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fremdkörper</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2005 13:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>
		<category><![CDATA[sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[traum]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Dasein und doch nicht. Ein Mann, eine Frau, Liebe und ein Traum - eine Suade der Sehnsucht, ein Lobgesang an das Nichts. <a href="http://himmelende.de/2005/02/19/fremdkorper/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Morgen war lau. Ich hatte mal wieder schlecht geträumt. Ein verrückter Porno in meinem Kopf. Zwiespältige Situationen, Gewalt, Hardcore, Blut und tote Menschen, kranker Scheiss. Ich saß auf der Bettkante und war noch nicht ganz im hier, die Klarheit des heraufziehenden Tages war noch nicht ganz bei mir. Gesenkter Kopf von Hand gestützt, die Finger im Haaransatz vergraben. Mein Blick ruhte auf dem Zeitnehmer an der Wand und führte doch ins Leere. Halbundhalbwahrheiten in meinem Verstand.</p>
<p>Wieder zurück auf Erden ging ich ins Bad. Wasserlassen. Natürlich, muss man. Zähneputzen im Angesicht des großartigsten Lügners, dem du an jedem Tag deines Lebens begegnest. Unrasiert und fahl, in lebenslustlosem Weiß, Büroalltagbleich.</p>
<p>Nachdem ich aufstand meinte ich, mein Schatten sei liegen geblieben. Es gibt Tage, da bin ich glashell, durchlässig und fein wie Pergament. Dann durchfließt mich Licht ohne Widerstand; ungehindert, wie durch das dünne Häutchen zwischen Zeigefinger und abgespreiztem Daumen, wenn man es direkt in den Schein einer starken Lampe hält. Draussen regnete es seit gestern.</p>
<p>Die Kälte der Küchenfließen kitzelte an meinen Fußsohlen, ließ mich Zehenspitzenhüpfend von einer Kachel zur nächsten balancieren. Verkannt und abgebrannt stand ich in Shorts vor dem geöffneten Kühlschrank. Die Milch war alt. Sie wollte letzte Woche schon gewechselt werden. Sie wollte genau so gewechselt werden wie das defekte Kühlschranklicht, die defekte Kaffeemaschine und überhaupt eine Menge anderer Dinge. Frustration zieht sich, sie trieft langsam. Montagssirupsorgen.</p>
<p>Als es an der Tür klingelte, war mir nicht wohl. Mein Sinn stand mir nicht nach Gesellschaft. Zu früh, nicht jetzt. Annika stand draussen, durch die Gegensprechanlage hörte ich sie niesen. Wie konnte ich sie vergessen? Schlüssellos im Regen.</p>
<p>Nass und aufgebracht sah sie sinnraubend attraktiv aus, das fiel mir jetzt das erste mal auf. Ich reichte ihr ein Handtuch und tröstete sie mit einer heissen Tasse Instant-Kaffee. Ohne Milch. Die war ja alt.</p>
<p>“Dieser alte Sack vor mir in der Bäckerei.”<br />
Sie knallte die Tüte mit den Semmeln auf den Tisch.<br />
“Was war los?”, fragte ich.<br />
“Glaubt doch allen ernstes, er müsse mit der Verkäuferin eine Grundsatzdiskussion über genverändertes Getreide führen. Wo der Laden doch gerammelt voll war. Endspeinlich.”<br />
Mein Gesichtsausdruck änderte sich nicht. Ich sollte Zustimmung zeigen, zumindest. Statt dessen erlosch nur ein müdes Lächeln in meinen Mundwinkeln.</p>
<p>“Du hast wieder schlecht geträumt, oder?” Annika blickte mich fragend an. Ich nickte. “Und von was hast du geträumt?”<br />
“Von einer Parade durch unseren Garten. Die Menschen waren nicht glücklich, sie hassten. Einer brach zusammen, ich wollte ihm helfen, musste irgendwas an seinem Rückenmark operieren. Die anderen ließen mich nicht und vertrieben mich, bewarfen mich mit Steinen. Er starb, ich floh.”<br />
“War das alles?”<br />
“Nein. Aber ich will nicht weiter&#8230;”<br />
“Komm schon, raus damit!”<br />
“Weltuntergang. Es war Weltungergang.”<br />
Annika hob ihre rechte Augenbraue und der dünne Haarstreifen verformte sich zu einer geschwungenen Welle leisen Bedenkens.  “Kommt das öfter vor?”<br />
“Oft. Nicht jeden Tag. Aber oft.”<br />
“Und wie&#8230; geht&#8230; die Welt in deinem Traum unter?”<br />
“Juli.”<br />
“Was?!” Annika schien nun vollends verwirrt und so entwickelte ich ihr meine Gedanken.<br />
“Es ist ein früher Sommerabend im Juli, als die Welt untergeht. Es ist hell aber die Sonne ist schwarz. Ein schwarzes Sonnenloch droht am Himmelszenit. Es ist das Ende der Welt, jeder weiß es. Die Menschheit versinkt im Chaos. Ich trete auf die Veranda, bin ganz ruhig und voller Erwartung. Die Wolken am glutrot gefärbtem Himmel stieben auseinander und eine gewaltige Feuerwalze rollt vom Horizont heran. Es ist das Ende der Welt, so wie wir sie kennen. Und ich fühle mich gut.”</p>
<p>Meine Stirn warf tiefe Falten, der Blick verirrt im haltlosen Nichts.<br />
“Du siehst nicht gut aus. Komm her.” Sie zog mich zu sich und presste ihre Lippen an mein Ohr. “Sei ohne Sorgen, nicht denken.”, und das erste «S» zischelte sie so spitz und leise in meine Gehörmuschel, dass es mich kitzelte. Für einen kurzen Moment schauderte ich, dann drückte Annika ihren Körper eng an meinen. Ich spürte ihre festen Brüste, mein Herz schlug bis zum Hals. Und als würde sie versuchen, mir eine altbekannte Lebenslehre verständlich machen zu wollen, wiederholte sie die letzten zwei Wörter noch einmal ganz langsam und tippte dabei mit ihrem Finger auf meine Nasenspitze. “Nicht denken.” Durch die Wärme ihres Leibes merkte ich erst, wie kalt ich war. Ihre jugendliche Hitze züngelte um meine Fingerspitzen, als ich mit ihnen sanfte Muster auf ihrer weichen Haut beschrieb. Wie ergaben uns der Begierde. Körperschreie in der Küche.</p>
<p>Ihre Augen waren tausend Ozeane tief. Als sie ging blieb ich zurück. Verbluten in Einsamkeit. Das war immer so, wenn sie weg war. Der Tag verstreicht, vergeht. Die Schatten im Zimmer wandern, sie biegen, krümmen, strecken sich von einer Wand zur nächsten. Der Raum geht.</p>
<p>Vier-Wände Dasein, von ausserhalb hineingeblickt. Manchmal kann sich Leben verdammt fremd anfühlen. Und jetzt, erst im Nachhinein erfasste ich den Gedanken, der mich zunächst erschrak, der nun aber wie ein blasses Echo aus dem Traum nachklang, als ich dort auf der Veranda stand und befreit von aller Last mit gedankenloser Leichtigkeit dem Ende allen Seins entgegen blickte &#8211; und mich gut fühlte, als wir zu Staub zerfielen.</p>
<p>Stehend am Rande, lauschend dem Knarzen des Weltengangs. Heute klar die Liebe vom Himmel scheint, morgen die Leere der Weite weint. Mich gibt es nicht.</p>
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		<title>Resümee 23</title>
		<link>http://himmelende.de/2003/07/12/resumee-23/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2003 10:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rücklicht]]></category>
		<category><![CDATA[bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gemeine Volksmund behauptet ja, dass man stets so alt ist, wie man sich fühlt. Soll der doch gefälligst sein schändliches Mundwerk halten. <a href="http://himmelende.de/2003/07/12/resumee-23/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der gemeine Volksmund behauptet ja, dass man stets so alt ist, wie man sich fühlt. Soll der doch gefälligst sein schändliches Mundwerk halten.</h3>
<p>Pssst! Hey, sie! Ja, genau sie! Mal unter uns: Früher war doch alles besser, sogar die Zukunft, gell? Wissen sie, ich will ja nicht lamentieren aber die sah damals richtig gut aus. Also die Zukunft meine ich. Früher war auch alles größer, was aber wahrscheinlich daran lag, dass man selbst kleiner war. Und Kinder, wie die Zeit vergeht. Da passt man gerade mal für einen kurzen Augenblick nicht auf und ehe man sich versieht, PENG!!, schon ist man 23 Jahre alt und man fragt sich, ja, wo ist sie denn hin, die Zeit?</p>
<p>23 &#8211; das ist in Worten &#8220;dreiundzwanzig&#8221; oder anders: bald ein Vierteljahrhundert!! Gut, okay, ein wenig übertrieben ist das jetzt schon. Also mal halblang und keine Panik. Schließlich ist man noch jung, die Familienpläne können weiterhin getrost in der Schublade verweilen und ehe man das Kapitel der Rentenvorsorge aufschlägt, werden wohl noch ein paar Jahre durchs Land streichen. So ist man also wieder ein Jahr älter geworden. Doch wie stehts mit der Weisheit? Nun ja, ich rauche nicht mehr, trinke Tee statt Kaffee zum Frühstück, treibe Sport, hey, ich setz mich sogar neuerdings beim Pinkeln hin. Verdammt, ich glaube, ich werde wirklich alt und vernünftig.</p>
<p>Mir passiert also ein weiterer Geburtstag, olé olé. Aber was passiert mit der Welt? Das Sommerloch klafft mit gähnender Leere und scheinbar verschlingt es die, wenn auch sonst nur in geringen Maßen vorhandene Sinnhaftigkeit aus den Gazetten und Medienpublikationen. Wagen wir trotzdem einen kurzen Überblick.</p>
<p>Wenn es nach Florian Gerster, &#8220;Master of Desaster&#8221; der Bundesanstalt für Arbeit ginge, dann würde er seine Institution gerne <a title="Hamburger Abendblatt: Arbeitslos - los, arbeiten" href="http://www.abendblatt.de/daten/2002/05/24/26983.html">umtaufen</a>. Recht hat er &#8211; allzu offensichtlich ist der Begriff &#8220;Anstalt&#8221; vorbelastet, erinnert er doch stark an die geschlossenen Abteilungen und die Herren mit den passgenauen Jacken in weiß. Arbeitsagentur &#8211; so die neue Bezeichnung der Einrichtung. Klingt moderner, fetziger und überhaupt kompetenter. Der Clou: Neben &#8220;Service&#8221; gibt es dann auch so etwas wie eine &#8220;Leistungskultur&#8221;. Bleibt fraglich, ob diese dann extra zu beantragen ist.</p>
<p>Jetzt ist es raus!! An alle Palmwedler und Lurchwürger da draussen: Sie waren doch nicht ganz umsonst, die Brandblasen an den Händen, die Schwielen an den Fingern, die Muskelkater im Unterarm und die ungezählten Großpackungen Vaseline. Eine <a title="Netzeitung: Masturbieren schützt vor Prostatakrebs" href="http://www.netzeitung.de/wissenschaft/247485.html">aktuelle Studie</a> hat es nun bestätigt: Onanieren verringert das Risiko von Prostatakrebs um rund ein Drittel. Mehr braucht man dazu glaube ich nicht sagen. Wenn mich jemand sucht, ihr wisst, wo ihr mich findet.</p>
<p>Neues aus dem Irak: Von den vermuteten Massenvernichtungswaffen fehlt nachwievor jede Spur. Selbst mit Google lassen sich <a title="Netzeitung: Auch Google findet keine Massenvernichtungswaffen" href="http://www.netzeitung.de/internet/245978.html">keine finden</a>. Dafür ist Comical Ali <a title="SZ: Comical Ali - Rückkehr ins Rampenlicht" href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/616/13603/">wieder da</a>. Na immerhin.</p>
<p><a title="SZ: Super - Das Geheimnis seines Erfolges" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/916/14902/">Super</a>: Laut einer Superumfrage kommen supergepflegte Männer super in der Damenwelt an. Und wie finden wir das alle? Genau.</p>
<p>Während die Amerikaner immer mehr <a title="Telepolis: Fremde fette Welt" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15151/1.html">in die Breite</a> gehen, verpasst man den Mainzelmännchen eine <a title="SZ: Mainzelmännchen - Ran ans Fett" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/214/15199/">Frischzellenkur</a>.</p>
<p>Die TAZ schreibt ein paar interessante Zeilen über die <a title="TAZ: Das Leben der Lo-Fi-Boheme" href="http://www.taz.de/pt/2003/06/20/a0124.1/text">Lo-Fi Boheme</a> von heute und die Zukunft der Arbeit.</p>
<p>Auf Telepolis gehts <a title="Telepolis: Im Schweinsgalopp von George Orwell zu George Bush II" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15067/1.html">im Schweinsgalopp</a> von George Orwell zu George Bush II und eigentlich warte ich heute bloß noch auf den <a title="Erich Kästner: Das letzte Kapitel" href="http://www.geocities.com/Athens/8307/kaestner/kaestg15.htm">Weltuntergang</a>.</p>
 <p><a href="http://himmelende.de/?flattrss_redirect&amp;id=81&amp;md5=63c15327b1361d480648bbd5649b2516" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://himmelende.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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