Bleibt alles anders

Ist das ein Einstieg? Möglich, ja. Hört sich zumindest schwer danach an. Da zieht was großes auf, ein Textgewitter mit Blitz und Donner. Klingt schön, ist aber nicht neu. Was der hier wohl aus dem Hut zaubert? Muss schon was irres sein, im heillosen Gebrabbel zigmillionen anderer. Bestimmt verrückt aber garantiert nicht wahnsinnig.

War da nicht was? Weblogs, ach ja, richtig. Subversive Gedankensammelplätze im Medien-Komplex, genau. Einer hat mal wieder gepennt, jetzt wirds hektisch und die Finger zittern über die Tastatur. Aufgepasst, es fliegen Steine.

Also, was haben wir denn hier? Wieder nur ein Schreibberserker mit Programm ohne Ende, aber mangelhafter Note in der Ausführung? Kein Highlight in der grauen Masse von Mutanten. Bleibt also alles anders. Und nun? Hoffen auf den Neuanfang, hoffen auf Besserung, hoffen auf die Lokalhelden? Nein, wenn Hoffnung zuletzt stirb, dann liegt hier schon seit mindestens einer Woche der Verwesungsgeruch in der Luft.

„Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.“
Seneca, schlauer Mann

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