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Irgendwo ist es immer 5

Understanding Life

When I was 5 years old, my mom always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down “Happy”. They told me I didn’t understand the assignment and I told them they didn’t understand life.

Als ich fünf Jahre alt war, sagte mir meine Mama immer, dass das Glück der Schlüssel zum Leben sei. Als ich in die Schule kam fragten sie mich, was ich werden möchte, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb “glücklich”. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstünde und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstünden.

Hazel Weatherfield

Glaubensfrage

Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.

Umberto Eco

Was den Frauen gehört

Nach dem letzten Krieg hatten zwei Frauen aus dem Saarland dank guter Beziehungen in der Pfalz Schuhe erstanden. Im Abteil des Zuges, der sie nach Hause brachte, saß ein Kapuziner. Kurz vor der Grenze überkam die Frauen Angst vor der französischen Zollkontrolle, und sie baten den Hochwürdigen, ihr Einkaufsgut unter der Kutte zu bergen. “Ich will versuchen, Ihnen zu helfen”, sprach der Mönch, “aber lügen werde ich nicht.” Er schob die Kartons unter seine Bank. “Nein”, sagten die Frauen, als sich der Beamte nach zollpflichtigen Waren erkundigte. Der Kapuziner aber lächelte: “Was soll ich haben? Die Kutte gehört dem Kloster, und das, was sich unter ihr befindet, den Frauen.” Der Douanier grinste, grüßte und ging.

Die Woche in 140 Zeichen

  • It's not over until the fat lady sings. #
  • Es ist komisch, aber ich kann eigentlich von vielem in meinem Leben sagen, beinah. #
  • Aesthetics are a moral imperative. #
  • #truefiction – Interessante Überlegungen zum Unileben 2.0 #trailer #epush http://bit.ly/9uIDhZ #
  • Quatschdebatte Doping. Die sollten die Pharmaindustrie einfach mit ins Boot holen: "Contador, sponsored by Sanofi-Aventis" #tourdefarce #
  • Ich glaub, ich bin ein Pseudoobjektivität. #
  • Auf der Nachtseite der Vernunft http://himmelende.de/?p=4785 #fb #
  • Entschuldigung, ich bin hier falsch. #
  • 16 Mückenstiche! Ruft mal bitte jemand eine Menschenrechtsorganisation an. Ganz egal welche. #
  • Vorschlag: Die sollten "Du darfst", diese euphemistische Aufforderung zum Fressen in "Hau rein" umbenennen. #
  • The death of one is a tragedy, the death of a million is just a statistic. ♫ http://blip.fm/~tqrbu #
  • Schon ein paar Tage alt, immer noch sehenswert. David Harvey erklärt die Krise des Kapitals. Animiert. http://youtu.be/qOP2V_np2c0 #
  • This is THE way to do it on double bass! "Bass Tribute to Michael Jackson – Billie Jean" http://youtu.be/eUcNog20lng #
  • The hub of the universe is the pub. #fb #
  • "Ilse Aigner hat einen Bot laufen?" Notstand bei Astrid Paprotta http://bit.ly/aqXDVZ #
  • Besser laufen http://himmelende.de/?p=4793 #
  • Wenn es Illusionen sind, die mich am Leben halten, dann wandere ich durch ein Disneyland der Fatamorganas. #
  • Das gesuchte Narrentum http://himmelende.de/?p=4761 #
  • Doing good things (at least one). Your turn, Monday. #
  • Cockblocked by Steve Jobs http://cockblocked-by-steve-jobs.urbanup.com/3757339 #

Auf der Nachtseite der Vernunft

Oder: Der Freund

Alle Tugenden und alle Laster haben Phasen des Niedergangs, beschrieben in höflicher Regelmäßigkeit!

Montag

Und er kam an und war hier. Der Schatten Bewusstsein schlich langsam hinterher, kroch nur zögerlich in seinen Körper. Eine 140 Pfund belebte Masse saß nun am Tisch: Brot kauend, trocken schluckend. Der Geschmack des Brotes war leer, für ihn war es Brot, keine Frage, das sah er, das fühlte er, er fühlte den Glauben, dass er es sah; ein Biss hinein, Geschmacksknospen im Mund der 140 Pfund belebten Masse reagierten auf die Chemie, Enzyme flossen, Synapsen zuckten und dennoch war der Geschmack des Brotes leer, der Geschmack des Brotes hatte keine Bedeutung, er hätte auch einen Haufen zerschnipseltes Altpapier fressen können, hätte keinen Unterschied gemacht, was im Oberstübchen ankam wäre nichts anderes gewesen. Der Geist zuckte gefangen in einer Hülse aus Sehnen und Muskeln. Aussen eine verblasste Monade mit weit aufgerissene Bullenaugen; ein Tier saß dort am Küchentisch, erschrocken, jedoch in sich fließend, gleichmäßig im Strom.
“Heute keinen Alkohol mehr, ich schwörs.”

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Nein, keine Schuh, man kann auch ohne Schuh in die Höll gehn.

Sie haben es bestimmt geahnt, jetzt ist es amtlich.
Meine Damen und Herren, wehrte Leser und Leserinnen dieses Blogs: Sie müssen jetzt bitte ganz stark sein aber, das wars! Ich höre auf! Ab jetzt! Für immer! Also quasi unwiderruflich. Egal wie viel Bestechungsgeld Sie zahlen, Überredungskunst Sie aufwenden oder mit welchen Sanktionen Sie mir drohen, es wird alles nichts helfen.

Von heute an werde ich keine Laufschuhe mehr tragen! “Ja spinnt der jetzt komplett?”, werden Sie sich fragen und Sie fragen sich zurecht, passiert ja schließlich nicht jeden Tag, dass einer keine Schuhe mehr anzieht, wenn er laufen geht. Es ist nicht, wie vielleicht viele von Ihnen denken, eine Entscheidung, die darin begründet liegt, dass meine Fontanelle noch ganz zartrosa ist. Es ist vielmehr so:
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Besser laufen

Every morning in Africa, a gazelle wakes up. It knows it must outrun the fastest lion or it will be killed. Every morning in Africa, a lion wakes up. It knows it must run faster than the slowest gazelle, or it will starve. It doesn’t matter whether you’re a lion or a gazelle – when the sun comes up, you’d better be running.

Jeden Morgen wacht eine Gazelle in Afrika auf. Sie weiß, dass sie dem schnellsten Löwen davonlaufen muss oder sie wird getötet. Jeden Morgen wacht ein Löwe in Afrika auf. Er weiß, dass er schneller als die langsamste Gazelle laufen muss oder er wird verhungern. Es macht keinen Unterschied ob du ein Löwe oder eine Gazelle bist – wenn die Sonne aufgeht, solltest du besser laufen.

Roger Bannister, britischer Leichtathlet und Neurologe.
Er lief als erster Mensch 1 Meile unter 4 Minuten.

Die Notwendigkeit glücklichen Strebens

Il ne faut plus qu’on poursuivre le bonheur.

“Siehst du Ihn?”
“Wer sieht Ihn?”
“Genau das, genau das ist sein Problem, er sieht sich noch nicht mal selbst.”
“Im Grunde genommen ist er eigentlich ein armer Kerl.”

Schon wieder Wochen her aber dieser letzte Satz spukte tagelang in meinem Kopf. Aus mir heraus, über mich, in der dritten Person. Verurteilung von einem Aussenstehenden, der ich selbst bin. Eigentlich unhöflich mir selbst gegenüber, von mir in meinem Kopf – also quasi während ich ja anwesend bin, in der dritten Person zu sprechen. (Und wir reden hier noch nicht einmal vom königlichen “Wir”.) Da richtet also jemand über mich, aller Wahrscheinlichkeit nach ich selbst und sprüht feinen Nebel Mitleid; wenn ja, dann bitteschön Selbstmitleid und das ist ja dann fast schon widerlich.

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Das gesuchte Narrentum

Schaffe dir Partizipationsmöglichkeiten. Denn die Mobilisierung deiner Leistungskapazitäten wird zunehmend auf institutionelle Bedürfnisse hinfunktionalisiert und somit deine Sprech- und Denkerlaubnis verengt. Ein fader Bildungsbrei, der dir zur Sättigung deiner intellektuellen Bedürfnisse angeboten wird, verschiebt und verlagert dich. Deine Chance liegt in nur der Kompensation.