Tag: umwelt

Energieversorgung : Fracking-Firmen experimentieren mit Instantkaffee – Nachrichten Wirtschaft – DIE WELT

Energieversorgung : Fracking-Firmen experimentieren mit Instantkaffee – Nachrichten Wirtschaft – DIE WELT

Wildheiligtum – Bernie Krause

Wild Sanctuary

Seit 1968 hat das Wild Sanctuary* die ganze Welt bereist, um Aufnahmen und Archive anzulegen, Forschungen zu betreiben, um die Stimmen der Natur zum Ausdruck zu bringen — ihre Klanglandschaften. Diese immer selteneren Geräusche der Wildnis bereichern unser alltägliches Leben.

*(Anm.: Wildschutzgebiet wäre eine richtige deutsche Übersetzung, aber das Heiligtum unterstreicht den religiösen Charakter besser.)

Allan Savory: How to green the desert and reverse climate change

Die fortschreitende Wüstenbildung ist von Menschen verursacht, soviel ist klar. Was aber sind die wirklichen Auslöser? Und wie können wir sie umkehren? Allan Savory demonstriert seine Forschungsergebnisse anhand phänomenaler Projekte, in denen er trockenem Land neues Leben einhauchte – mit Hilfe von wandernden Viehherden, ein System, das er Holistic Planned Grazing nennt.

Der Hunger der Athenerinnen

Der Hunger der Athenerinnen – dieStandard.at

Kommt bitte mal zu Bewusstsein und klopft euch den Staub vom Gehirn. Diese Entwicklung ist grotesk! Wir haben eine Wirtschaftsstruktur geschaffen, die uns mitsamt unserer Umwelt vernichtet. Ich will das nicht mehr. Das nach maximalem Profit gierende Finanzsystem lässt ein paar Privilegierte in elitären Zuständen leben, gleichgültig über die restliche Bevölkerung, die hungert, die in Kartons schläft, die in den Straßen verrottet.

Was unternehmen wir dagegen?

Urwald

Nachdem mich der Regen in den letzten Tagen nicht nur weiter nach Süden, sondern auch weg vom Meer hoch in die Berge getrieben hat, nutze ich die Gelegenheit und das sonnige Wetter (endlich), um am Lake Waikaremoana wandern zu gehen.

Lake Waikaremoana (See des sich kräuselnden Wassers) liegt im Te Urewera Nationalpark. 212.673 ha Nebel, Mystik und unberührter Wald, der Größte der Nordinsel. Der Name Te Urewera schafft es noch immer, dass sich Pakeha-Neuseeländer – also alle „Zuagroasten“ Neuseeländer, die nicht maorischer Abstammung sind – unbehaglich fühlen. Nicht nur, weil dieses wilde Waldgebiet übersetzt „verbrannter Penis“ bedeutet. Diese Gegend mit seiner reichen Maori-Widerstandgeschichte hat einfach etwas Ursprüngliches und Unkontrolliertes.

Es gibt mehrere Routen durch den Wald, von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, unter anderem einen der Great Walks Neuseeland, auf dem man mehrere Tage unterwegs ist. Mir genügte eine „kleine“ siebenstündige Runde. Tags zuvor besorgte ich mir im i-Site von Wairoa, dem Touristeninformationszentrum der nächstgelegenen Stadt mit einer entsprechenden Karte und brach früh um acht Uhr auf. Was dann folgte war ein Marsch durch ein von der Menschheit weitestgehend unberührtes Stück Natur; ein Durcheinander aus Schlingpflanzen, Farnen und moosüberwachsenen Bäumen und alle paar Meter fühlt man sich in einem Märchenwald. Ich musste immer wieder stehenbleiben, die Luft anhalten und mich in diese Welt reinhören und fühlen. Sagenhaft. Der schmale Pfad ging auch durch Sumpflandschaft, was etwas knifflig war. Der Regen der letzten Tage hatte hier kleine Seen entstehen lassen, in denen man teilweise bis zu den Knien im Wasser stand. Das Wasser selbst war nicht das Problem, nur dessen Temperatur: eiskalt. Wenn man nach 20 Sekunden noch nicht durch war, wurde es schmerzhaft. Durch das Unwetter legten sich auch ein paar Baumriesen auf den Weg, dann war klettern angesagt. Fast die ganze Zeit über kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Schaut euch am besten die dazugehörigen Fotos im Flickr-Stream an. Aber selbst auf dem tollsten Foto kann man die Stimmung nicht einfangen. Ich als Waldliebhaber war jedenfalls total in meinem Element.

Meerestiere sind kein Müll

fisch_beifang

Leute, da läuft was falsch: Knapp 90 Millionen Tonnen Fisch und Meerestiere zerrt die globale Fischindustrie Jahr für Jahr mit riesigen Schleppnetzen aus den Ozeanen. Man muss kein Rechenkünstler sein um zu erkennen, dass bei dieser Quote die Meere bald leer sind. Der Fischfang und, damit verbunden, die Existenzgrundlage vieler Menschen wird innerhalb der nächsten Jahrzehnte komplett zusammenbrechen. Schlimmer: Sollte die Überfischung der Weltmeere in diesem Tempo fortschreiten, droht dem Fischbestand der ökologische Kollaps, der Meeresumwelt die Katastrophe. Wale, Delphine, Tümmler, Schildkröten, ja selbst Möwen fallen als Kollateralschaden den megalomanischen Fangmaschinen einer profitgierigen Großindustrie zum Opfer. Ich bin nicht Käpt’n Iglo und ein großer Mahner will ich nicht sein aber viele Arten werden auf diese Weise einfach so verschwinden, ausgerottet sein, ehe wir “Scheiße!” schreien und neue Biologie-Bücher für den Schulunterricht nachdrucken können.

Der WWF veröffentlichte kürzlich eine neue Studie über die Schäden durch Beifang. Eine idiotisch hohe Zahl stieß mir dabei besonders ins Auge: Von dem ganzen gefangenen Meeresgetier, das sich in den Netzen der Trawler verheddert, wird pro Jahr 40 Prozent, mehr tot als lebendig, einfach als Müll wieder ins Meer zurück gekippt. Das sind mal eben rund 40 Millionen Tonnen Lebens-Müll! Leben, das für die Industrie keinen Wert darstellt und nach dem Fang quasi postwendend wieder “entsorgt” wird. Ich finde das eine katastrophale, da absolut lebensverachtendende Verhaltensweise, die zeigt: Wir haben da was nicht verstanden. “Die Fischbestände könnten sich nicht erholen, solange 40 Prozent wie Müll behandelt würden”, so WWF-Expertin Karoline Schacht. Dabei gäbe es genügend innovative Fangmethoden, moderne Techniken wie “intelligente” Netze mit Notausgängen, magnetische Felder oder Geräuschreflektoren, die all das, was (noch) nicht auf unserer Speisekarte steht, fernhält.

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