10 Dinge zur Rettung der Welt und wie sie vielleicht letztenendes doch untergehen könnte

Machen wir uns nichts vor, George Carlin hat es schon immer gewusst:
The planet is fine. The people are fucked!

Und darum geht es doch. Dem Planeten dürfte es mittelmäßig egal sein, was wir für ein Tamtam veranstalten. Er schwitzt die Angelegenheit aus, wie ein Fieber; oder denkt sich ein paar lustige Viren aus; oder irgendetwas, das heute noch gar nicht auf unserem Radar auftaucht. Also, bevor alle Stricke reißen hat Harald Welzer ein paar konkrete Ideen zur Verbesserung der allgemeinen Gesamtsituation zusammengeschrieben. Ein kleiner Querverweis zum neuen Buch „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten„, das er zusammen mit Claus Leggewie veröffentlichte sei hier gestattet.

Rettung der Welt: Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen – Debatten – FAZ

9. Versuchen Sie irgendwo dazuzugehören, wo Sie stolz sagen können: „Wir machen das anders!“ Zum Beispiel eine Kultur der Achtsamkeit entwickeln, Ideen interessanter finden als Erfahrung, nicht auf Kosten anderer leben, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Zukunftsfähig zu sein bedeutet das Gegenteil vom business as usual: lernend, fehlerfreundlich, reversibel zu handeln.

Besonders eine Kultur der Achtsamkeit und Fehlerfreundlichkeit halte ich für Erstrebenswert. Aber lesen (und denken!) sie selbst.

Sollte dann doch die Einladung zur Aufwärmparty am Vorabend der Apokalypse ins Haus (oder Atomschutzbunker) flattern, habe ich ihnen hier einen TEDTalk aus dem Jahr 2002 ausgegraben. Damit sie sich schon mal gedanklich auf das Prozedere einstellen können. Der Vortrag liegt schon 14 Jahre zurück, hat aber an Aktualität nicht verloren.
Sagen sie bitte nicht, ich hätte sie nicht gewarnt.

Stephen Petranek: 10 ways the world could end – TEDTalk

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