Wiesn-Weisheiten

Lieber spät als nie. Und vielleicht nützlich für das nächste Jahr:
9 Dinge, die man auf dem Münchner Oktoberfest nicht machen sollte.

  1. Mit einer Flasche Heineken, Becks oder Desperados in der Hand ankommen und lautstark auf sich aufmerksam machen. (Zeigt das Bier keinem Bayern, der mit seiner Augustiner-Mass vorm Festzelt sitzt. Solltet ihr trotzdem bemerkt werden, verschluckt die Flasche ganz schnell. Sicher ist sicher.)
  2. Beim Einzug der Wiesenwirte auf dem Festwagen stehen und „Helau!“ rufen. (Es könnte sein, dass der aufgebrachte Pöbel das bemerkt, sofort zu Fackel und Mistgabel greift und Lynchjustiz vollzieht. Und sagt hinterher bloß nicht, wir hätten euch nicht vor Notexekutionen gewarnt.)
  3. Modisches No-Go: Sepplhüte, Bierhüte (wer trotzdem meint, das sei irre lustig, darf sich natürlich auch weiterhin gerne zum Deppen machen), Loden-Mode (entweder Tracht oder eben keine), Männer mit rosa oder blauen Halstüchern (kein gstandner Bayer trägt Halstücher, egal wie besoffen er ist. Eher kotzt er sich die Seele aus dem Leib.)
  4. Egal was passiert: Fangt niemals – NIE NIE NIE NIE NIEMALS – eine politische Grundsatzdiskussion an, während alle um euch herum besoffen auf den Bänken stehen und tanzen. Das sind die wilden Südstaaten. Viele von uns wissen zwar, wie man aufrecht geht und Feuer macht. Die CSU hat jedoch immer recht, das steht nämlich schon in der Bibel. (Was mit Ketzern und Zweiflern passiert, siehe Punkt 2.)
  5. Es ist zwingend notwendig, in diesem Zusammenhang auch das böse „F“-Wort zu vermeiden (FDP).
  6. Sagt niemals zur Ochsenbraterei „Ochsenhaus“.
  7. … zum Hofbräuhaus „HB“.
  8. … zu den Goaßlschnalzern „Schnipser“.
  9. Haut unter keinen Umständen diese letzten drei Aussagen am Stück raus und verkündet dann stolz, dass ihr aus Franken kommt.

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