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Monatliches Archiv: Oktober 2008

Die deutsche Hölle, das ist die Synchronisation

Die deutsche Hölle. In Wirklichkeit wird sie nicht entfacht in Handtuchkriegen mit britischen Gleichgesinnten oder beim Holocaustwettschämen. Nicht einmal beim Oktoberfest, dem rheinischen Karneval oder dem Aachener Handwerkermarkt. Die deutsche Hölle, das ist die Synchronisation. von Malte Welding

Opferwurst

Als Opferwurst bezeichnet der österreichische Physiker Werner Gruber Würste, die man zur Herstellung von Fond zerkleinert in Wasser kocht. Dabei soll sich die Flüssigkeit mit Salz, Aromen und Fett sättigen, sodass beim Erwärmen weiterer Würste kein Geschmacksverlust entsteht.

Elektrisches Warten

“Was ein Mensch ist, hat Gefühle. Was ein Mensch ist, weiß, was das heißt, dass man einen will und der will einen nicht. Das ist ein elektrisches Warten. Weiter nichts. Aber es genügt.” – Irmgard Keun, “Das kunstseidene Mädchen”

Preemptive Streik

“Ich bin nicht faul, ich ruhe mich nur aus, bevor ich müde werde.” Malte Welding, via neue-bodenstaendigkeit.de

Eindruckskunst

“Eindruckskunst? Das klingt so NS.”

Dinge geregelt kriegen

Prokrastinationsblog zum Buch von Kathrin Passig & Sascha Lobo

Steve McQueen

“James Dean war doch viel männlicher als Steve McQueen.” “Bullshit. Nur Bubis und jugendliche Hitzköpfe sterben bei einem Autounfall. Richtige Männer sterben an Lungenkrebs oder Herzinfarkt.”

Humanglobaler Zufall

Im Test. Auf medienlese.com. Und hier gehts direkt zum Magazin. Humanglobaler Zufall erzählt Geschichten entlang des roten Fadens, der die Menschen in aller Welt miteinander verbindet. Wir sind dem roten Faden gefolgt und zeigen, wie er ganz zufällig von einem Kontinent zum nächsten, von einer tollen Geschichte zur nächsten führt.

Fucking proud to have the Oktoberfest

Hatten wir früher nicht mal so etwas wie Herbst? Und heute: Vom Sommer direkt in den Winter, der Übergang scheint nahtlos. Bäume schütteln ihr gelbgestreiftes Laub ab. Und das in einem atemberaubenden Tempo, wie neuerdings sonst nur bayerische Ministerpräsidenten von ihren Stühlen geschüttelt werden. Wobei Erwin Huber dann noch einen Tick schneller war als Mutter [...]

Das Wölkchen und der Blender

Das Wölkchen ist ein Mädchen, der Blender ein wandelnder Fake. Sie unbedarft und zart, fein wie unbeschriebenes Pergament und genau so brüchig, wenn es zu lange in der Sonne gelegen hat. Er ein Rohling, ein Mitternachtsgebürtiger, ein Schwerblut sondergleichen, ein Verhedderter, aber kein Barbar.
Beide haben nicht viel gemeinsam, nur dies: sie staunen.