Am Wort „Paradies“ störe ich mich mehr. „Erlebnis“ ist doch ein recht hübscher Begriff, und ich plädiere durchaus dafür, auch Banales zu er-„leben“, anstatt es nur „passieren“, sprich: vorbeistreifen zu lassen. Klar, das Bombastische, das dem „Erlebnis“ anhaftet, wirkt ein wenig befremdlich, und denkenden Menschen ist Werbung sowieso meist ein bisschen suspekt (muss ja). Aber: Dass das Banale und Grandiose im Leben sehr nah beieinander liegen, wenn nicht gar deckungsgleich sind, habe ich mittlerweile für mich akzeptiert. Mehr noch: Ich halte das ganze Leben für banal und grandios zugleich. Macht’s ja auch spannend, irgendwie. Und als sinnenfroher Mensch muss ich sagen: Geschmackserlebnis z.B. – ja, ja, ja, das gibt’s! Oje , bin ich jetzt postmodern oder „verfallen“? Egal.
P.S.: Ach so – „Abenteuererlebnis“ ist natürlich ein Quatsch.