Page 3 of 122

Movement Research: Archers

“The right art is purposeless, aimless. The more obstinately you try to learn how to shoot the arrow for the sake of hitting the goal, the less you will succeed in the one and the further the other will recede. What stands in your way is that you have a much too willful will. You think that what you do not do yourself does not happen.”
— Eugen Herrigel

Movement Research: Archers

Writing depressing decaf stories in d-minor.

Du fällst, du stehst auf, du machst Fehler, du lebst, du lernst. Du bist menschlich, nicht perfekt. Du bist verletzt worden, aber du bist am Leben. Denke daran, was für ein kostbares Privileg es ist, am Leben zu sein – zu atmen, zu denken, zu genießen und den Dingen, die du liebst zu folgen.
Manchmal liegt Traurigkeit auf unserem Weg, aber auch viel Schönheit. Wir müssen einen Schritt vor den anderen setzen, auch wenn wir verletzt sind, denn wir werden nie wissen, was hinter der nächsten Ecke auf uns wartet.

18 Dinge, die kreative Menschen anders machen

18 Dinge, die kreative Menschen anders machen.

Alles kann man einem Menschen nehmen, außer seine letzte Freiheit: in jeder Situation seine Einstellung zu wählen!Viktor Frankl

Warum eine Meinung haben und Aufmerksamkeit erzeugen allein reicht nicht

Vielfältige Weiterleitungsoptionen

Eine Fragmentierung der Optionen: Konkrete Probleme dieser Welt lassen sich nicht ausschließlich mit Hilfe von abstrakten Unterhaltungen lösen, auch wenn es sich verdammt bequem anfühlt.

Dieser Artikel berichtet von einem gewaltigen ökologischen Desaster in Borneo und Sumatra. Durch die massive weltweite Nachfrage nach Palmöl wird in den Regionen minütlich eine Fläche von sechs Fußballfeldern Regenwald vernichtet, mitsamt den dort lebenden Orang-Utans. Obwohl unsere nächsten Artverwandten unter Artenschutz stehen, wird derzeit ein wahrer Genozid im Namen wirtschaftlicher Profitmaximierung an ihnen verübt. 90 Prozent ihres Lebensraumes wurde allein in den letzten 20 Jahren zerstört und wenn das Tempo der Abholzung beibehalten wird, werden die Orang-Utans in den nächsten 3 bis 12 Jahren komplett von der Bildfläche der Erde verschwunden sein.

Der Artikel wurde die letzten Tage dutzendfach in meinen Timelines geteilt, das Bild oben ist ein Screenshot der Weiterleitungsoptionen unterhalb des Artikels. Man sieht verschiedene soziale Netzwerke, auf denen die Nachricht veröffentlicht wurde. Jedoch hat mir kein einziger Freund, Bekannter oder Weiterleiter gezeigt, was er von nun an konkret anders machen wird.

Aufmerksamkeit erzeugen, Konkret handeln

Als Mensch, der in den westlichen Industrienationen aufwächst fühlt man sich oft, als stehe man unter einer Art Generalschuld. Man gewinnt den Eindruck, dass egal, wie man sich verhält, es nichts gutes bewirkt. Oder das Übel nur unwesentlich geschmälert wird. Es entsteht eine latente Unzufriedenheit und in der Folge Angst und Wut. Werden diese Emotionen nicht produktiv umgesetzt, führt beides unweigerlich zu Depression und Krankheit.

So viele scheinbar schlechte Dinge erreichen uns heutzutage. Und berühren uns, auf die eine oder andere Weise. Das schleichende Gefühl des eigenen totalen Unvermögens, der absoluten Desintegration in das natürliche, gute System der Erde ergreift von immer mehr Menschen besitz, auch wenn vielen das nicht bewusst ist. Klar rette ich nicht allein z.B. mit der fair gehandelten Jeans die Welt, so naiv sind die Wenigsten. In der Summe kulminieren sich diese Handlungen.

Die größten Gefahren sehe ich in dem zunehmenden Glauben, sich freishoppen zu können. Also bloß lange genug die guten, fairen Produkte kaufen zu müssen, und alles renkt sich von selbst ein.
Solange die Leute mit ihrem BMW X5 zum Bioladen fahren, um lokal produzierte Bio-Dinkel-Kamut Brötchen zu kaufen, verbessert das einen Scheiß.

Das andere ist ein gewisser Fatalismus, der sich in der Denkweise von immer mehr Menschen einstellt 1. “Wenn ich abgehört werden soll, werde ich halt abgehört, die finden eh immer einen Weg.” “Ist doch egal, ob Firma XYZ Kinder arbeiten lässt. Die den anderen Firmen machen das doch auch.”

“Der beste Schutz, damit niemals ein Räuber in mein Haus einbricht ist, alle Wertgegenstände in den Garten zu legen.”

Ich denke, ein Teil des Problems ist, dass, wenn wir wirklich von etwas berührt werden manchmal vergessen, dass das Leben uns ständig auffordert, berührt zu werden. Das ist gut so, es hat eine Funktion, auch wenn es nicht immer leicht ist. Es eröffnet einem die Möglichkeit, neue Erkenntnisse zu gewinnen und etwas an der Lage zu verbessern.

Andere mit problematischen Sachverhalten zu konfrontieren ist jedoch nicht genug. Das Beste, das wir tun können ist zum einen die Diskussion zu fördern; zum anderen – und das ist viel wichtiger – den Menschen kleine und machbare Schritte zu zeigen, die sie gehen können.

Wir sind Lebensstil-Imitatoren, Menschen ändern sich nicht, wenn du ihnen Predigen hältst, sondern nur, wenn dein Beispiel sie überzeugt. Gehe mit gutem Beispiel voran!

Wenn dir also die Sache mit dem Palmöl wirklich wichtig ist, dann schau nach, in welchen gewöhnlichen Lebensmitteln Palmöl steckt und suche nach palmölfreien Ersatzprodukten. Veröffentliche deine Erkenntnisse, nach dem Motto: “Hey, schaut mal wie einfach es ist, in diesem dringenden Fall was zu ändern. Alles, was ihr tun müsst, ist von Produkt X zu Produkt Y zu wechseln! Und ihr seht trotzdem wahnsinnig cool dabei aus.”
Klar, damit allein lässt sich der Untergang des Abendlandes nicht verhindern. Aber es ist ein erster kleiner, aber ungemein wichtiger Schritt.

Ich denke, das ist entscheidend. Denn oftmals stellen sich solche Informationen dar, wie sie sind, als dringende und wichtige Angelegenheiten. Und dabei bleibt es. Was viele Leute lähmt ist die Vorstellung, dass sie es mit etwas beeindruckend Übermächtigen und Unabänderbaren zu tun haben. Dann hilft es, das konkrete Handeln herunterzubrechen und zu zeigen, dass es ganz einfach ist, sich einzumischen und etwas zu verändern.

Das rettet vielleicht nicht die Orang-Utans von heute auf morgen. Aber ihr macht einen Unterschied. Und ihr zeigt es.


  1. Hier im süddeutschen Sprachraum neigt man zum “Is eh scho wurscht.” 

Der Blick zu den Sternen schenkt dem Geist Unendlichkeit. Bezeichnend für unser Leben in Städten, dass wir durch Lichtverschmutzung die Sterne kaum noch sehen können. Sind wir urbanen Zoo-Menschen nicht von einer Art geistiger Kurzatmigkeit geplagt?

Der Mensch: Schaut er nach den Sternen, wird sein Denken weit. Aber er könnte stolpern.

Die Erkundung der Linie – Die Menschheit als Krebsgeschwür des Planeten

Mauretanien und Senegal

alt

alt

Beunruhigend schöne Erde – Zeit Online

“Magie lebt in Kurven, nicht in Winkeln.”
Mason Cooley, amerikanischer Aphoristiker

Ein neues geochronologisches Erdzeitalter ist angebrochen: das Anthropozän. Der Mensch ist heute die stärkste unweltbeinflussende Kraft auf diesem Planeten. Wir verändern nachhaltig Klima, Vegetation und Fauna. Ganze Ökosysteme brechen zusammen oder richten sich neu aus. Staudämme, Autobahnen, Monokulturen, Entwässerungsanlagen – urbane Lebensräume oder Anlagen, die zu ihrer Versorgung dienen versiegeln die Erdoberfläche und  fressen sich wie Krebsgeschwüre in die Landschaft.

Vom Weltall aus betrachtet mag man über die Kunstfertigkeit der Natur ins Staunen geraten. Die türkisfarbenen bis dunkelblauen Schattierungen der Meere, in unendlicher Vielfältigkeit. Magrovenwälder getupft in sattem Grün, ockerfarbene Sanddünen, die wie über die Landschaft gewischt wirken; all dieses Krumme, Vesprenkelte und Gerankte, es entspringt einer absurden Vielfältigkeit, wie nur die Schöpfung selbst sie zu zeichnen vermag.
Das einzige geographische Merkmal, das dieser Planet jedoch nie selbst hervorgebracht hat, ist die exakte Linie. Sie entspringt allein dem Menschengeist, sie trennt und separiert, ist Eingriff und kühle Entschiedenheit der Kalkulation, ordnet Räume künstlich neu an. Überall dort, wo diese Gebilde zu sehen sind, waren Menschen am Werk.

Weitere Aufnahmen: NASA’s Photojournal

Neuanfang statt Weltuntergang – Ende der Überfluss-Gesellschaft

Die fetten Jahre sind vorbei – mit dieser Gewissheit wachsen die Kinder des neuen Jahrtausends auf. Schließlich sind die “Grenzen des Wachstums” seit mehr als vierzig Jahren bekannt. Weitermachen wie bisher sei keine Option, meint die Autorin Greta Taubert, Jahrgang 1983, und plädiert für ein neues Miteinander.

Klima-Chaos und Kapitalismus-Kollaps – Deutschlandradio

Brüder der Felsbrocken – Harlow Shapley

“Wir sind Brüder der Felsbrocken, Cousins ​​der Wolken.”
Harlow Shapley, Astronom

Aus was besteht das Universum?
Denk mal darüber nach. Mit der Ausnahme von Wasserstoff und etwas Helium ist der Boden, auf dem du gehst, die Luft, die du atmest, du selbst, alles aus Atomen bestehend, die im inneren von Sternen erzeugt wurden.

via laughingsquid: A TED-Ed Animation Explaining What Universe is Made Of

« Older posts Newer posts »

© 2014 HIMMELENDE

Enjoy your Wednesday | Theme by Anders NorenUp ↑