1,2,3 fleischlos

Nachtrag
Neuseeland ist kein gutes Land, um Vegetarier zu werden. Das Prinzip BBQ ist hier das universale Lebensmotto. Recht ist, was sich über Kohle oder Gas schmoren lässt und alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird einfach auf den Grill gepackt. Für eine Insel mit 33 Millionen Schafen, 13 Millionen Hühnern und 10 Millionen Kühen bei gerade einmal 4 Millionen Einwohnern ist das auch nicht weiter verwunderlich. In jedem halbwegs authentischen Kiwi-Haushalt steht mindestens ein Grill. Nicht solche wackeligen und windigen „ich benutz ihn drei mal und beim vierten mal fällt er auseinander“ Obi-Katastrophen-Grills; hier gibt es Geräte die sehen aus wie Space-Shuttles, aus Carbonfaser, mit einer Zillionen Knöpfe.
Trotzdem darf man den starken Trend hin zu organic food und einer rein vegetarisch / veganen Küche nicht übersehen. Es gibt viele Restaurants und Cafés, die entsprechend fleischlose Gerichte auf der Karte stehen (Blumen zum Frühstück? Alles schon gehabt.) Bio-Lebensmittel im Laden sind mindestens genau so teuer wie bei uns, allerdings findet man hier weitaus mehr kleinere Farmen als in Deutschland, die sich autark mit Bioprodukten selbst versorgen.

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