Der Tunnel am Ende des Lichts

Alles ist ewiges Werden und Vergehen. Das muss man so sagen, da führt kein Weg dran vorbei.
Wenn ein Mensch zur Welt kommt, liegt er in seinem Kasten und kann nichts: Er kann sich selbst nicht helfen.
Und mit welcher Geschwindigkeit er dann wächst! Nach einem Jahr schon begreift er so viele Dinge und erkundet eigenständig die Welt.

Und später dann, viel viel später, wenn wir alt sind und älter und älter und zu allem Übel dann noch immer älter werden, nähern wir uns langsam dem Leichnam an, der wir eines Tages sein werden. Unsere Haut wird wachsern, unser Blick trüb, bis wir uns eines Tages selbst nicht mehr helfen können, wieder nicht mehr helfen können und sterben.

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