Schlagwort-Archive: alltag

Ich glaub ich bin eher so

Erdenklich gute Geschichten: Könnten einem am ehesten draussen kommen. Mal abwarten. Sitze auf einer Parkbank im Münchner Hofgarten; rechts neben mir die Residenz und links vor mir der Diana-Tempel. Es sind die ersten Strahlen der Frühlingssonne, die die Menschen aus … Weiterlesen

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Vom Reißaus nehmen

Er träumte vom Reisen und vom Aufbruch; vom Sachenpacken und sich davonmachen, quasi minütlich, sekündlich, ein jeder Atemzug einen Schritt weiter. Nicht umdrehen und nicht ankommen, ein Heimkehren dorthin wo man fremd ist; ein nie ganz fortgehen. Er träumte schon … Weiterlesen

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So ein Gefühl

Hab ihr nicht auch manchmal so ein seltsames Gefühl, beengt, elektrisch, als wäre das alles schon so oft gesagt und getan worden, dass man das Gefühl einer Aufzeichnung habe, dass wir alle hier im Grunde als Fourier-Transformationen von Posen und … Weiterlesen

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Pubertäre Unsicherheit

Szenenwechsel, Wohnheimsküche, Westend. Mit hibbeligen, nervösen Gesten, exaltierten Handbewegungen und fickrigem Gekicher reagieren die Mädels auf die Frage. Sie wollen so erwachsen damenhaft wirken, nach aussen schaffen sie es bestimmt, soviel Wangenrouge und Lidschatten mag überzeugen; im Kern sind sie … Weiterlesen

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Med-o-mat

Dieser Automat ist toll. Er steht im Untergeschoss des Münchner Hauptbahnhofs. Direkt gegenüber befindet sich das WC Center, das aussieht wie die Himmelspforte, alles supersteril, permanent umweht von einem Zitrone-Desinfektionsgeruch, hier will ich eines Tages nach dem Ableben gerne empfangen … Weiterlesen

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Diese vier Wände

Chaostage vor dem Erstsemester. Die endgültige Entscheidung nach Berlin zu gehen um dort zu studieren traf Ron im März Nullneun, als er im Badezimmer vor dem Spiegel stand und versuchte, sich die Nasenhaare mit einer spitzen, aber furchtbar stumpfen Nagelschere … Weiterlesen

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Über die zweifelsfrei wohltuende Wirkung eines Stuhlgangs (aber nur bei einem selbst)

Wir Menschen haben schon ein recht ambivalentes Verhältnis, was das sekretieren von Fäkalien betrifft. Oder anders ausgedrückt: Das Scheißen stimmt mich nachdenklich. (Über derbe Sachthemen schreibt man am Besten Frühmorgens, wenn der Verstand sich noch nicht ganz eingerenkt hat). Interessanterweise … Weiterlesen

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Hallo Schmerz

Weil dieses Jahr so langweilig – langweiliglangweiliglangweilig und achgewöhnlich begann, dachte ich mir: Geh mal zum Zahnarzt, tu dir selbst was gutes und lass dir zur Feier dieses noch recht jungen 2010 so eine richtig schöne Wurzelbehandlung verpassen. (An das … Weiterlesen

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Die Woche in 140 Zeichen

Reglose Füße unter Toilettenkabinentüren haben etwas Demütiges, ja Friedfertiges. Die Defäkationshaltung ist eine Demutshaltung. # Schnell diesen Tweet noch fertig schreiben, bevor der Rechner neust # ☞ ♨ ✔ # Wörterinflation, now! # Fühle mich der Allverbundenheit der Ereignisse zeitweise … Weiterlesen

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Alltag, Etwas

Mit zwei Scheiben Brot, vier Tassen Kaffe und einer reichlich überzogen naiven Vorstellung von dem, was dieser Tag so alles bringen könnte begann Foster. Oftmals ist eine große Portion Unbedarftheit zwingend notwendig, um nicht mit einem Kniefall aus dem Bett … Weiterlesen

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