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Monatliches Archiv: Februar 2010

Platinblut

“Ich betoniere mein Herz ein, danach schlafe ich mit ihm. Ich lasse ihn kommen in meinem Mund und empfinde keinen Schmerz mehr, nur Lust. Seine Lust? Meine Lust? Ich weiß es nicht. Ich verschwinde in dieser Liebe und spüre kein Bedauern. Wenn ich ihn küsse, fühle ich nur Kuss. Nicht: deine Lippen, meine Lippen, auch [...]

Moraldiskussion 2010 AD

“Jesus hat zugeschlagen und Wasser in Wein verwandelt und Fau K. hat nichts gemerkt.« Kommentar im Spon-Forum, via Astrid Paprotta Öffentliches Amt mit Vorbildsfunktion hin oder her: Der Rücktritt von Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland ist falsch. Sie zieht mit dieser verfrühten Entscheidung die Konsequenzen aus ihrer Trunkenheitsfahrt vom vergangenen Samstag. Käßmann [...]

Die Woche in 140 Zeichen

Multimediale Lesungen aus Airens "STROBO", heute Abend in der Niederlassung http://bit.ly/9ZBRGO #lesung #muenchen # Ergriffen von tiefer Wesens-Besinnung. Hegel versteht man auch erst nach dem dritten Glas Absinth. Oder wenn das (cont) http://tl.gd/9o379 # Die Unsterblichkeit wird tatsächlich total überbewertet. # Grrrr… wie ich diese "Hoppla. Da ist etwas schiefgelaufen."-Warnmeldungen bei Facebook hasse! # Perplex.Poesie, [...]

Der Nichtstuer

“Der Nichtstuer als der Geistesmensch ist tatsächlich in den Augen derer, die unter Nichtstun tatsächlich nichts tun verstehen und die als Nichtstuer auch tatsächlich gar nichts tun, weil in ihnen während des Nichtstuens gar nichts vorgeht, die größte Gefahr und also der Gefährlichste.” Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller

Brenzlig für Guido

Aus einer Unterhaltung in einer Ladenpassage: I: … ach mir doch egal. Soll sich Herr Westerwelle doch weiter in seine spätrömische Dekadenz hineinlamentieren. Ich lebe mein Leben sowieso nach streng wertorientierten Kultur-Verpflichtungen, da brauch ich solche Possen nicht. II: Alles Phrasendrescherei. Spätrömische Dekadenz – das ist doch auch bloß so eine oberflächlich dahingeplapperte, stupid verallgemeinernde abendländische [...]

Suchanfragen

Es ist so liebreizend – kann man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen? – egal, jedenfalls, es ist so liebreizend von der Internetbevölkerung, quasi ein Zeichen inniger Fürsorglichkeit und wahren Respekts, dass genau in den Momenten, in denen meine Hoffnung sinkt und ich befürchten muss, es würden schleichende Prozesse geistiger Emanzipation eintreten, ein Wandel beginnen, [...]

Die Geschichte meines Lebens

“Die Geschichte meines Lebens gibt es nicht. So etwas gibt es nicht. Es gibt nie einen Mittelpunkt. Keinen Weg, keine Linie. Es gibt weiträumige Orte, von denen man glauben macht, es habe hier jemanden gegeben, das stimmt nicht, es gab niemanden.” Marguerite Duras, “Der Liebhaber”, 1984

Die Woche in 140 Zeichen

If the soul leads, the body will follow. In diesem Sinne: gute Nacht. # Scheiße, Übertreten. Na dann geh ich mal Strafkotzen. # Morgens, halb 10 in Deutschland: Existenzängste. # großes Dramapotential # Tag beginnt mit einer echten Motivations-Problematik, die sich auch nicht kleinreden lässt. #rausausdenfedern # turning on auto sleep mode # Schlafen ist [...]

Magazin der erfreulichen Dinge

Mit dem Alter – und ich bin bei diesem Gedanken noch nicht richtig überzeugt, ob es wirklich am Alter liegt – mit dem Alter jedenfalls werde ich zunehmend ein Freund der guten, erfreulichen Dinge: gute Tees, gute Cremes, gute Weine, gute Gesellschaft. Was sich jetzt anhört wie aus der Chantré-Werbung, sollte eigentlich ein Lockmittel für [...]

Die Woche in 140 Zeichen

Ich habe doch gar keine Auto. # I've seen shame on many faces, I've seen it on mine. ♫ http://blip.fm/~kivus # Frau Wuckal: Ich hab dich lieb so. # Someday this will all make sense. # großes Dramapotential # Ich probiers jetzt mal mit Gemütlichkeit. # http://twitpic.com/11vkd0 – Facebook bietet Geisterbeschwörung an. Mit Jacko in [...]